Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 6-7 (März 1933)
- Date
- 1933-03-01
- Page
- Seite 181 (sequence 13)
- Belongs to
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IM Tun rein und fehllos darstellt. — Gottes Ausspruch ist also dies Wort, seine Lehre ist’s, deren Träger Israel ist an die Menschheit, deren Inhalt sein eigenes Leben bewähren soll, und diese Lehre sollen wir vertreten bei unseren Brüdern. — Brauche ihren Character, ihren Inhalt ich erst uns schildernd vorzuführen? Uns allen ist sie ja bekannt, sie unseres geistigen Strebens schönstes Ziel, sie Schatz unseres Herzens, unseres Lebens. — Wir kennen ihren weitreichenden Umfang, wie sie belehrend uns einführt ins große Weltenhaus des Schöpfers, nicht uns belehrt, wie jegliches entstanden sei auf diesem weiten Schauplatz, sondern mit deutendem Finger uns unterweist, was jedes sei im großen Haushalt des Allvaters, wie jedes trägt und wird getragen, wie die Quelle des Bestehens für jegliches nicht in ihm selber, sondern im Schöpfungsbruder liege, doch es selber wiederum Hebel ist zum Leben eines anderen und in diese große Werkstatt, voll regen Lebens, voll rüstigen Ineinandergreifens uns einführt und uns durch Tat belehrt, daß auch uns, daß auch dem Menschen eine Aufgabe ward im Leben, und ist er auch vor allen Brüdern mit der Freiheit, mit des Geistes Schmuck geziert, daß darum nicht zügellose Willkür ihm gegeben sei, ihn dieser Geistesvorzug nicht übermütig seiner Stufe überhebe!und er Gott zu sein sich erkühne, er, der doch Mensch zu sein zu ohnmächtig ist; wie sie aus der Vergangenheit den Schlüssel uns zum heutigen Leben reicht, uns lehrt, wie durch {selbständiges Gegenübersteilen die Menschheit ihres schönen Berufs vergaß: ״Abschätten der Gottheit zu sein auf Erden“ und nun zur Prüfung, zur Erziehung, den Weg der eigenen Bildung wandeln muß, — wie da aus der Völkermitte der Geschichte der Herr einen Familienstamm herausgegriffen, der gerade in seiner winzigen Körperkraft der tüchtigste Träger werden sollte für Lehre über Menschheit an die Menschheit, — und wie nun diese Lehre den Menschen so ganz, so rein umfaßt, so klar und deutlich ihn zu seiner Bestimmung ernster Würde zurückführt, bei jedem Kleinsten seines Lebensganzen ihm mit Belehrung entgegenkommt und den Gehalt und Wert ihm zeigt. — Wir wissen, wie dann geschichtlich unsere Schriften dies Volk uns zeigen im Verwirklichen dieser Lehre, wie auch es abschweift, auch es, des hohen Priesterberufs vergessend, für seine Torheit büssen mußte und büßte. — Wir kennen alle jene Männer, die im Leben mit der Gott-