Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 6-7 (März 1933)
- Date
- 1933-03-01
- Page
- Seite 180 (sequence 12)
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180 von oben war das Auge ihnen erleuchtet, — wir aber? — an der Scholle der Gegenwart kleben wir, zur Erde den Blick gesenket. — Und doch? — doch sprach ja aus jenem Kreise einer, sprach Jesajas ja, ואני זאת בדיתי אתם אמד ד׳ רוחי אשד עליך ודברי אשר שמתי בפיך לא ימושו מפיך ומסי זרעך ומסי זרע זדעך אמר ד מעתה ועד עולם. ״Und Ich! dies mein Bund mit ihnen, sprach ד, mein Deist, der auf dir ruht, das Wort, das in deinen Mund ich legte, sie weichen nicht aus deinem Mund, — aus deiner Kinder Mund und Kindeskinder Mund, sprach ד, von jetzt an bis in verhüllte Zukunft fort.“ — Diese Worte mögen uns aufrufen, nicht ihnen nachzuahmen, denn wie vermöchten wir’s, doch nachstrebend ihnen mit aller unserer Kraft, mit aller Geistesfülle, rein der Gottheit Wort in unserem Munde zu bewahren. — Möge darum derselbe Jesaias auch unseren Beruf uns klar machen, wenn er den seinigen ausspricht ד׳ אלקיס נתן לי לשון למודים לדעת לעות את יעף ד׳ אלקים - ־ .דבר gab mir der Lehre Zunge, daß ich’s verstände, zeitgemäß dem M ü d e n zu reden das Wort, weckt, weckt jeglichen Morgen mir das Ohr zu hören der Lehre geziemend. Gegenstand also unserer Rede: Das Wort, und wir reden es dem Müden, und darum reden wir’s entsprechend derZeit. — Schenken wir, m. Fr., jedem dieser Punkte einige Augenblicke der Betrachtung. — Gegenstand unserer Rede das Wort. — Dieses Wort, wir kennen es, kennen es, Wenn es Himmel bildet und Welten hervorruft, wenn ״durch das Wort Himmel gebildet werden und durch seines Mundes Hauch ihrer Scharen Gesamtheit.“ — Wir kennen dieses Wort, wenn die Gottheit herabsteigt und mit des Mundes Hauch Völker zerstiebt über die Erde und den Knoten der Geschichte schürzt, an dem noch das Heute lösend sich entwickelt; kennen es, dies Wort, wenn liebevoller Vater, Er sich herabläßt, sein Volk zu belehren, das mit zweitem Schopfungswort er vom Familienstamm zur Nation hervorgerufen, es zu belehren, was es sei als Priesterreich: Vermittler, Träger seiner Lehre an die Menschheit; was es sei als heilig Volk: heilig das eigene Leben vollendend, nicht hinüberschweifend ins irre Treiben des Völk'erlebens; — kennen es in der Seher Mund, wenn schicksalschwanger es an dies Volk gerichtet ist und mit ihm rechtet über seinen Wandel und ihm Botschaft bringt über das Verhängte, und der Gottheit