Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 4-5 (Januar 1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 16)
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12S sich verflüchtigen. Wie Gott selbst ist auch der Moschiach eine Persönlichkeit, die einst am Ende der Zeiten, von Gott geweckt und!gesandt, handelnd und überwältigend eintritt in den Gang der Weltgeschichte. — * * * Wann aber wird Moschiach kommen? Haben die חבלי משיח bereits!begonnen? Ist das unendliche Leid, von dem die Menschheit seit mehr als einem Jahrzehnt heimgesucht wird, ein Vorbote des Messias? Und was können wir tun, um sein Kommen zu beschleunigen? כלו כל הקיצין, noch immer haben sich alle Berechnungen und Vermutungen über das Ende der Zeiten als Irrtum erwiesen, ואין הדבר תלוי אלא בתשובה ומעשים טונים, Rückkehr zu Gott und gute Werke sind das einzige, was Mensehen tun können, um dieses Ende herbeizuführen. Vielleicht mag einmal eine kleine, scheinbar geringfügige Tat genügen, um dieses Ende herannahen zu lassen, ein unscheinbares Werk, das aber doch, auf Gottes Waage gewogen, eine Wende des Weltenschicksals bewirkt. Hat ja doch auch eine kleine, unscheinbare Tat genügt, um das גלות שכינה zu bewirken. Als der König Chiskijahu von seiner Krankheit genesen war, da sandte ihm der König Baladan von Babel ein Glückwunschschr eiben, das mit den Worten begann: שלמא למל»* חזקיהו שלם לקרתא דירושלס שלם לאלהא רבא! נבוכדנאצר ספריה דבלאדן הוה, ההיא שעתא לא הוה התם כי אתא אמר להו היכי כתביתו אמרו ליה הכי כתבינן אמר להו קריתו ליה אלהא רבא וכתביתו ליה לכסוף? אלא הכי כתובו שלם לאלהא רבא שלם לקרתא דירושלם שלם למלכא חזקיהו! אמרו ליה קריינא דאיגותא איהו ליהוי פרוונקא! רהט בתריה . כד רהיט ג׳ פסיעות אחא גבריאל ואוקמיה א״ר יוחנן אלמלא בא גבריאל והעמידו לא היה תקנה לשונאי ישראל! — בזכות נ׳ פסיעות שרץ נבוכדנצר לכבוד הש*י זכה להחריב בית המקדש ולכן אנו פוסעים נ׳ פסיעות ומתפללין שיבנה ב״ה. ״Friede dem König Chiskijahu, Friede der Stadt Jeruscholaim, Friede dem großen Gott! Nebuchädnezar, damals Schreiber des Königs Baladan, war bei der Abfassung dieses Briefes nicht anwesend. Ais er kam, fragte er: wie schriebt ihr? Man antwortete ihm: so und so haben wir geschrieben. Darauf erwiderte er: ״Wie konntet ihr Gott, den ihr den großen Gott nanntet, erst an dritter Stelle schreiben? Ihr hättet schreiben müssen, Friede dem großen Gott, Friede der Stadt Jeruscholaim, Friede dem König Chiskijahu“. Da Sagten sie zu ihta : ״Der den Brief gelesen, er sei auch der Bote“ (d. h. ändere Du selbst den Text). Nebuchadnezar eilte dem Boten nach. Als er drei Schritte