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Nahalat tsevi · 1933-01-01 · Heft 4-5 (Januar 1933) · p. Seite 126

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 4-5 (Januar 1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 126 (sequence 14)
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126 mal die. Reihenfolge der Ereignisse, die zu dieser Neuordnung führen, steht fest. So ist durchaus nicht klar, ob das Auftreten Elijahus, der als Herold des Moschiach ihm den Weg zu den Herzen der Familie bahnt, in die Zeit vor dem heiligen Krieg gegen Qog und Magog, also nach Beginn der Moschiachzeit, fällt, oder ob Elijahu der Moschiachzeit vorausgeht. Das eine steht fest: vor allem werden es die Familien empfinden, daß eine. neue Zeit geworden ist, und zwar nach zwei Richtungen hin. Es wird keine Entfremdung mehr Sein zwischen Eltern und Kindern. Ihre Herzen werden ineinanderströmen. Sie werden kein Geheimnis voreinander haben, und die Kinder werden ihren Eltern nicht mehr über den Kopf wachsen; man wild genau wissen, wer in den Familien die Erziehenden und wer die zu Erziehenden sind. Und wie der Moschiach selbst seinen eigenen Blutsadel wird erweisen müssen, so wird er auch kraft des רוה הקודש, der auf ihm ruht, in das Familien- und Stammesregister des Volkes Licht und Ordnung bringen. Man wird genau wissen, wer Kaution, wer Levi, wer Jisroel ist; denn es erfüllt sich, was der Prophet Maleachi (Kap. 3,3) verkündet: ״Er wird schmelzen und reinigen das Silber, er wird reinigen die Leviten und sie läutern wie Gold!und Silber.“ Nur über die verjährten und längst verschollenen Attentate auf die eheliche Reinheit der Familien wird Moschiach den Schleier des Vergessens breiten. Und noch ein Zweites ist sicher. Das Streben nach der Weltherrschaft wird in der Zeit des Moschiach sein Ende erreicht haben. Nicht einmal Israel, dem doch •am Ende der Zeiten als dem Quell des Weltsegens eine ungeahnte Macht zuströmt, wird den Ehrgeiz des Weltbezwingers haben. Allzu lange wird die Menschheit unter dem Fluch des Imperialismus, unter den Schrecknissen des nationalen Expansionsdranges geseufzt und geblutet haben, um sich einer Verewigung dieses Dranges zu beugen. Die: Zeit des Moschiach wird wohl eine Zeit des Friedens, doch nicht eine Zeit der sybaritischen Freuden sein. Ein richtiges Glück ohne Essen und Trinken können wir uns heute gar nicht vorstellen. Auch unsere Glücksbegriffe werden in der Zeit |des Moschiach eine gründliche Berichtigung erfahren. Nicht eine wohlbesetzte Tafel, nicht irdische Genüsse, sondern ungestörte Muße für Thauro und Chochmo sollen wir uns von jener Zeit erwarten, und ist das picht unendlich viel, wenn die Menschen wieder Zeit haben werden? Wer hat heute Zeit? Die

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