Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- Seite 84 (sequence 24)
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64 Gemeinde jeingeführt würde. So verankert hier der Allgemeine Rabbinerverband das Flamm enwort vom Sinai in einen ״ מנהגfür die Dauer der Sitzungen des Vorstands und der Ausschüsse sowie der Generalversammlungen.“ 1 Der schlichte jüdische Mann, der seine Kinder von dem Unterricht und Einfluß von Rabbinern fernhielt, die ein anderes Judentum lehrten als das von den Vätern überkommene, der kein Opfer scheute, um nur keinen Gebrauch von den Kaschrusinstitutionen zu machen, die der Aufsicht eines neologen Rabbiners unterstanden, der Beine Schäloth nicht dem Rabbiner der Reform, sondern dem der Orthodoxie zur Entscheidung unterbreitet hat, was soll der schlichte jüdische Mann denken, wenn er sieht, wie ein und derselbe Rabbinerverband seine orthodoxen und neologen Rabbiner verbindet, wenn nur während der Verbandssitzungen nichts geschehen darf, was gegen die maßgebenden religionsgesetzlichen Bedingungen verstößt? Wird er nicht glauben müssen, daß es mit der ganzen Neologie und den neologen Rabbinern nicht so schlimm sein kann, wenn auch solche Rabbiner von gesetzestreuen Kollegen anerkannt werden, denen man erst vorschreiben muß, daß sie die Thora zu befolgen haben, und zwar ״während der 1Dauer der Sitzung!“. Vom Standpunkte der praktischen jüdischen Lebensführung wäre!freilich der Wunsch erklärlich, daß der Allgemeine Rabbinerverband seine Sitzungen in Permanenz erklären würde, dann würde dieser Paragraph seine Bindung dauernd auf alle Beteiligten erstrecken. Solange dies aber nicht der Fall ist, gibt es für jdie rabbinischen Organisationen einen anderen Paragraphen ״einer maßgeblichen religionsgesetzlichen“ Quelle, dessen einmütige Anerkennung Maßstab ist für die Berechtigung, sich' im wahrhaft jüdischen Sinne als Rabbinerverband zu konstituieren, nämlich den ersten Paragraphen den Schülchan Aruch'. שדתי ה׳ לנגדי תמיד. Rabbiner Hirsch als Rationalist der Kabbala. Von Rabbiner Dr. Eli Munk, Ansbach. ״Seit dem Zusammenbruch der Kabbala und der letzten Versuche, die Wirklichkeit des Judentums von ihrer Basis aus zu beschreiben, litt die orthodoxe Theologie unter dem, was man ״Kabbalaangstu nennen