Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- III (5693) 1932/33
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- Seite 68 (sequence 8)
- Belongs to
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68 והדק חייב נמל שטעון פשתן והוא' עובר בישות הרבים ונכנפד, פשתנו לתוך החנות ודלקה בנרות של חנוני והדליק את הבירה בעל הנמל חייב הניח חנוני את נרו מבחוץ חנוני חייב רבי יהוד" אומר בנר חנוכה פטור Nun ist es ja ohne weiteres klar, daß die משנה in ב״ק hier nur mit Rücksicht auf den Schlußsatz, der vom נר חנוכה spricht, zitiert wird, und doch bedarf es der Erklärung, worin der Zusammenhang der Chanukka-Qeschichte mit dieser so ausführlich zitierten Mischna besteht. Denn ganz unvermittelt, nachdem die גמרא diese Geschichte erzählt hat, die in den Worten ausklingt: והדליקו ממנו שמנה ימים לשנה אחרת קבעום ועשאום ימים טובים בהלל והודאה heißt es weiter תנן התם וכר .Diesem Zusammenhang dürfte folgender Gedanke zugrunde liegen. Ebenso wie das Andauern des Oels auf acht Tage ein Wunder ist, so ist ja auch das Vorfinden eines vom Feinde unberührten Krügieins |Oel ein W.u n d e r. Zufall? Dann ist auch der Schaden, den ein נץ היוצא מתחת הפטיש oder ein גמל שטעון םשתן anrichtet, ein Zufall! Ebenso aber wie wir doch hinter dem scheinbar Zufälligen einen verantwortlichen Willen suchen, den wir für einen angerichteten Schaden haftbar machen, so sind wir auch verpflichtet, hinter dem scheinbar zufälligen Vorfinden eines Oelkrügieins im Heiligtum den verantwortlichen Willen eines Höheren oder mit anderen Worten ein Wunder zu erblicken. Daher ist auch das Ereignis des ersten Chanukkatages ein Wunder — und mit Recht feiern wir acht Tage Chanukka. Ein ebensolches Wunder wie das Vorhandensein eines unberührten Oelkrügleins war aber auch das Vorhandensein einer vom Geiste der טומאה unberührten Familie: der Familie der Hasmonäer. Vielleicht läßt sich aber dieses Wunder aus einem Umstande erklären, der mir keineswegs so nebensächlich und belanglos erscheint, wie man wohl glauben könnte. Es ist sehr merkwürdig, daß jener siegreiche Widerstand, von dem uns die Chanukka-Geschichte erzählt, nicht von der Hauptstadt Jerusalem sondern von Modin, einem Dorfe bei Jerusalem, ausging. Wer weiß, welchen Verlauf die Chanukka-Geschichte vielleicht genommen hätte, wenn Mathisjahü ein Großstädter gewesen wäre! Wenn auch er in Jerusalem, der Metropole der jüdischen Intelligenz und des jüdischen Abfalls, gelebt hätte — wer weiß, ob nicht auch dieser stahlharte Charakter infolge!ständiger Berührung mit den sittenlosen, genußsüchtigen Griechen und Griechlingen Jerusalems schließlich doch Wohlgefallen gefunden hätte am heidnischen Wesen und wie so