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Nahalat tsevi · 1932-12-01 · Heft 3 (Dezember 1932) · p. Seite 67

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 3 (Dezember 1932)
Date
1932-12-01
Page
Seite 67 (sequence 7)
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67 regen. Ja, worüber sollen wir aber nachdenken? ,Was soll der Inhalt unserer Chanukka-Gedanken sein? Wir sollen an die נסים denken, die Gott an unseren Vätern vollbracht hat בימים ההם בזמן הזה. Was waren denn das für נסים? Ein Wunder waren vor allem die Menschen jener Tage. Die Hasmonäer sind uns fern und nah zugleich. Ganz ergründen können wir sie freilich nicht, denn Jahrtausende liegen zwischen uns und ihnen. Die Geschichte hat uns aber die Umrisse ihres Wesens deutlich genug erhalten, um sie vor dem ewigen Versinken in das Reich des Schattens zu bewahren. Wenn wir darum die Frage aufwerfen, was denn das für Menschen waren, diese Hasmonäer, die da alljährlich am Chanukka aus ihrer Gruft in das Licht des Tages emporsteigen, so brauchen wir nur die Geschichte zu befragen, und sie wird uns eine deutliche Antwort geben. Das hervorragendste Merkmal dieser Menschen war ihre Begeisternngsfähigkeit. Ihr Leben war beherrscht von einer Idee, der sie sich hingaben mit der ganzen Fülle ihrer Kraft, mit der ganzen Leidenschaft ihres Wesens, mit dem ganzen Feuer ihrer Seele. Diese Idee war die Idee aller Ideen, war Gott und Gottes Gesetz. Dieses jüdische מסירות הנפש ist ja auch in unseren Tagen nicht ausgestorben. Es ist nur auf Abwege geraten. In all diesen jüdischen Menschen, die gerade in unseren Tagen für politische Ideale מוסר נפש sind, lebt und glüht etwas von dem Feuer der Hasmonäer, und doch ist es in der Hauptsache fremdes Feuer, das sie verzehrt, denn nicht nur יפי אדמתנו לזרים sondern auch כחנו לנכרים ... Daß in einer Zeit allgemeiner Entartung sich Menschen vorfanden, die bereit waren, für Gott und Gottes Gesetz מוסר נפש zu sein, ist ebenso ein Wunder, wie das Vorhandensein eines vom Feind unberührten Krügleins Oel ein Wunder war. — Man pflegt, wenn man vom נם חנוכה spricht, immer nur ganz einseitig an das Ausreichen des Vorgefundenen Oels für die Dauer von acht Tagen zu denken, und es ergibt sich dann daraus die bekannte Frage des '*ב, warum wir acht Tage Chanukka feiern, und die Antwort des ט״ז zur Stelle. Am einfachsten läßt sich aber diese Frage meines bescheidenen Erachtens lösen auf Grund der eigenartigen Stellung, welche dieChanukka-Geschichte in Sabbath 21b einnimmt. Mitten in die Chanukka-Vorschriften hinein ist sie geschoben. Dann heißt es weiter: תנן התם (ביק כ״ב) נץ היוצא מתחת הפטיש ויצא

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