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Nahalat tsevi · 1932-10-01 · Heft 1-2 (Oktober 1932) · p. Seite 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 1-2 (Oktober 1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 47 (sequence 49)
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47 gen Kommunismus, von der Seele nehmen und ersparen will, muß mit wirklich väterlicher Geduld unbeirrbar an den ewigen sozialistischen Idealen des Thorastaates Festhalten und für sie eintreten. Dann wird ihn außer Gott selber auch ein hellersehendes zukünftiges Geschlecht der Völker segnen und ihm bestätigen, daß er nicht die Zersetzung, sondern das Heil der Welt erstrebte. — Der Weg nach oben. Von Dr. phil. Theodor Weiß, Breslau-Mir (Polen). Ein Mensch war jung und seines ‘Daseins froh, und mit blanken Augen besah er die Welt, freute sich über jegliche Schönheit, die er gewahrte, und sein Herz war voller Dankbarkeit gegen Gott, der alle Schönheit erschaffen und sie ihn sehen und empfinden ließ. So geschah es, daß jede Schönheit in der Natur, jede Begnadung auf allen Gebieten der Kunst, jede Tiefe auf den Gebieten der Weisheit ihn zu Gott führte als zu dem Schöpfer und Ursprung alles dessen, was ihn entzückte. Und allemal, wenn er etwas Schönes erlebte, war er tief innen angerührt und erschüttert, und er kehrte sich im Gebet zu Gott und dankte Ihm ׳mit Tränen in den Augen und mit großer Inbrunst für seine Gnade. Da geschah es, daß er durch Unbedacht in große Gefahr geriet und ihr sichtbar durch Gottes große Gnade und Barmherzigkeit entkam. Darob war sein Herz gar voll, und er wollte Gott unendlich danken und auf besondere Art. Sein früherer Dienst, der ihn durch die schönen Dinge zu Gott gelangen ließ in Dank und in Freude, genügte ihm nicht mehr, er wollte auf geradem Wege zu Gott, und seine Seele verlangte stürmisch nach dem ungetrübten Glanze Seiner Herrlichkeit. Er spannte seine Seele in die Andacht des Gebetes, er belud jedes Wort mit seinem innersten Wunsche, bis es groß wurde wie ein Turm, er!stellte Wort auf Wort, aber er erreichte die oberste Höhe * Die symbolische Bedeutung der in dieser — für den Tischrimonat besonders aktuellen — Erzählung angewandten Bilder und Begebenheiten ist deutlich, und es bleibt dem Einfühlungsvermögen des Lesers überlassen, die geistigen Prinzipien zu erkennen, die hier in allegorischer und verhüllter Form den Drang der Seele zu!ד!קב*ד und ihr Preislied zu schildern versucht,

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