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Nahalat tsevi · 1932-10-01 · Heft 1-2 (Oktober 1932) · p. Seite 16

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 1-2 (Oktober 1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 16 (sequence 18)
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i f 16 ge geistiger Erleuchtung, zum Verständnis göttlicher Weisheit zu gestalten, auf die der Leuchter im Süden hindeutet. Im Südostwinkel abschließend, erblickt er das abschließende Ziel darin, daß dieser Qeist in das im Osten lagernde Volk eindringe und es erfülle. Nur von solchem Geist beseelt, vermag das Volk, wenn es gesündigt, in wahrer Erkenntnis seines Vergehens auf dem äußeren Altar ein Sündopfer zu bringen. Dort soll der Priester enden, wo das Volk sein Wirken fortzusetzen beginnt, erst dort und nur dort darf der Priester seine vorbildliche Tätigkeit als beendet zu betrachten wagen, wo das Volk diese aufnimmt und fortsetzt, ״an dem Ort, an dem man mit dem Sündopfer auf dem äußeren Altar beginnt, dort endet er auf dem inneren .Altar.“ Daher vielleicht auch diese Satzstellung, obwohl der Zusammenhang eher in umgekehrter Folge erwarten ließ: an den Ort, an dem man auf dem inneren Altar endet, beginnt man auf dem äußeren. ר׳ אליעזר zieht das Beharren auf festem Standpunkt der Bewegung in bestimmter Richtung vor, selbst wenn er nur auf diesem Standpunkt von oben nach unten wirken kann und an den anderen Orten von unten nach oben streben muß, um seine Reinheit nicht zu gefährden. V, 6. Auf die von Kohlen und Asche gesäuberte goldene Dachfläche des Attars sprengt er nun siebenmal und läßt damit auch hier der einen Sprengung nach oben auf die Höhen- Winkel die sieben Sprengungen nach unten folgen. An der Südseite, wo er nach oben zu sprengen aufgehört, wirken sich auf goldreiner, schlackenfreier Fläche seine Sprengungen siebenfach nach unten aus. Mit seinem ganzen Wesen stellt er sich auf die Grundlage, auf der der Altar ruht, den Rest des Blutes schüttet er auf die westliche, dem Gesetz im Westen zugewandte Basis des äußeren Altars, den Rest des Blutes vom äußeren Altar auf die südliche, dem Leuchter zugewandte, doch beide vermengen sich vor dem Austritt aus dem Heiligtum. Erleuchtung durch das Gesetz und für das Gesetz durchdringt auch den letzten Rest, eh’ er das Heiligtum verläßt. Von der Basis des Altars über den Boden fließend, gelangten die Blutreste durch eine Röhre in ein Tal ,beim Kidronwasser, um dort ihre Heiligkeit auf den Geldwert zu übertragen, den Gärtner für sie zahlen, und der dann heiligen Zwecken zugeführt wird. Veruntreuung wäre es, nach der Weisen Lehre, die Heiligkeit nicht zu erhalten und zu bewahren.

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