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Nahalat tsevi · 1932-10-01 · Heft 1-2 (Oktober 1932) · p. Seite 10

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 1-2 (Oktober 1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 10 (sequence 12)
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10 Farbe des Goldes dieser Pfanne, (IV, 4) sie gleicht dem Blut der Stiere, das mehr rot als das der Böcke. Schon der Anblick dieser Farbe will ihn vor Ueberhebung schützen, will ihm seine Aufgabe vor Augen halten, dem Stiere gleich ״erster Arbeiter im Dienste des Höchsten zu sein.“2) Besonders halte er dies sich vor Augen an dem Tage, da seine Augen sehen, was keines!sterblichen Auge erblickt. Diese Farbe des Goldes der Pfanne gehört zu den Unterscheidungsmerkmalen, die den Tempeldienst am יו*כ vor dem an anderen Tagen des Jahres auszeichnen. (IV, 4—6). ״Nun bringt man dem Hohenpriester ,den leeren Löffel“ aus der Kammer, in der ׳die Geräte aufbewahrt, ״und die mit Räucherwerk gefüllte Pfanne“ aus der Kammer der Familie אבטינם , die es bereitet, ״und er nimmt seine Hände ganz voll“ von diesem Räucherwerk ״und gibt es in den Löffel“. Von dem für das tägliche Opfer bereiteten Räucherwerk, das täglich Idie rückhaltlose Hingebung an den göttlichen Willen in der Reinheit des יו׳כ substratlos zum Ausdruck bringen soll, nimmt er seine Hände ganz voll; nicht nimmt er es mit dem Löffel aus der Pfanne; die persönliehe Bereitstellung der ganzen Fassungsgabe und Fassungskraft seiner Hände steht höher als der Löffel selbst, den Fürstenmacht gespendet. ״Der Große entsprechend seiner Größe, der Kleine entsprechend seiner Kleinheit.“ Der Hohepriester, dem Körpergröße geschenkt, dankt für das Ausmaß geliehener Kraft, begnügt sich nicht mit der Hingebung im Umfang des minder Begnadeten, ״seine Hände ganz voll“ füllt er mit dem Weihrauch der Hingebung. Wem Gottes Weisheit Geringeres beschieden, erstrebt, was nur in seinen Kräften steht, Gott zu weihen, ״seine Hände ganz voll“ bietet er dem Opfer dar; אחד המרבה ואחד הממעיט כר ob einer viel oder wenig zu spenden vermag, Gott wertet die Absicht unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit. Wie der Opfernde beim Tieropfer durch סמיכה, indem er seine beiden Hände auf des Tieres Haupt legt, erkennen läßt, daß er des Gesetzes Forderungen sich selbst gegenüber vertreten will, daß in seinem Namen, was das Gesetz erheischt, sich auswirken soll,8) so erklärt der Hohepriester, indem er seine beiden Hände mit Weihrauch füllt, vollendete Hingebung der ganzen Persönlichkeit an des Gesetzes Bestimmung bei sich erzielen zu wollen. *) Vgl. Commentar III. B. M. S. 320. B) Vgl. Commentar zu III. B. M. 1,5,

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