Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- II (5692) 1931/32
- Issue
- Heft 9-10 (Juni 1932)
- Date
- 1932-06-01
- Page
- Seite 273 (sequence 19)
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273 einer ,Gemeinde willen sündigt, an dem dadurch bewirkten זכות keinen Teil hat. Vgl. תמים דעים בהגהות על רי׳יף! Am ראש השנה ist nach Beendigung der מצות תקיעת שומר zweckloses Schofarblasen verboten. Dagegen ist es erlaubt, ein Kind, selbst wenn es im erziehungspflichtigen Alter ist, zum Blasen zu veranlassen: אבל קטן אפילו הניע לחינוך מוהר לומר לו שיתקע (רמ״א ארח תקצ׳־ו). Hierzu bemerkt אע*פ : מנן אברהם שא״א לאדם חטא בשביל שיזכה חבירך וא״ב היאך עובר באמירה בשביל חנוך הקטן י*ל דהוא עצמו זוכה בכך שמחנך הקטן. Obwohl es im allgemeinen verboten ist, den einen zur Sünde zu veranlassen, damit der andere den Vorteil davon hat, und es darum auch hier nicht gestattet sein sollte, ein Kind zum Zwecke der Erziehung zur Sünde anzuleiten, so ist doch die Erlaubnis ,hier darin begründet, daß der Vater in seiner Eigenschaft als Erzieher, als zur Erziehung Verpflichteter, am זכות des Kindes einen wesentlichen Anteil hat. Vergleiche auch מ״א zu אויח תרדה. Hat jemand sträflich unterlassen, sich vor י״ט einen לולב zu besorgen, dann darf ihm ein anderer einen לולב durch einen נכד nicht zuschicken, denn bei einer sträflichen Unterlassung gilt der Grundsatz חטא וכר. IV. Soll der Zweck das Mittel heiligen, dann wird nicht zuletzt Beschränkung auf die gleiche Person, das gleiche Objekt, den gleichen Tag verlangt. Die Bedeutsamkeit dieser Forderung erhellt aus der Tatsache, daß sie gerade dort erhoben wird, wo der Talmud selbst sich darüber ausspricht, ob und wann man berechtigt ist zu sagen חטא בשביל שתזכה in מנחות מ*ח. Zur Lehre des ר־ חנינא טירתא daselbst, daß im Falle man על ב׳ חלות zu den ״zwei Broten“ statt zweier Schafe ארבעה כבשים vier Schafe 'geschlachtet hat, מושך שנים מהן וזורק דמן שלא לשמץ שאם אין אתה אומר כך הפסדת את האחרונים man zuerst — was im allgemeinen verboten ist — das Blut zweier Schafe für einen anderweitigen Opferzweck zu sprengen habe, weil sonst die beiden anderen ihrem ursprünglichen Zwecke nicht mehr zugeführt werden können, (vergl.רמב־ם הל׳ תמידיןומוספיןה, י׳א) bemerkt וכי אומר לו לאדם עמוד וחטא בשביל שתזכה : ר יוחנן, ist es denn erlaubt, eine Sünde zu begehen, um eine andere zu verhindern? Es heißt doch in der Mischnah, daß אברי חטאת, Stücke eines Sündopfers, die von den Priestern verzehrt werden müssen, שנתערבו באברי עולה die sich vermengt haben mit Stücken eines