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Nahalat tsevi · 1932-03-01 · Heft 5-6 (März 1932) · p. Seite 191

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
II (5692) 1931/32
Issue
Heft 5-6 (März 1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 191 (sequence 53)
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191 Erklärungen Rabbiner Hirsche zu geben. Selbstredend kann das nur ein winziger Abglanz von der strahlenden Helle seines Geistes sein, ^aber an der Art der Aufnahme des dargebotenen Stoffes ist ersichtlich, wie unendlich vieles auch hier Rabbiner. Hirsch zu geben hat Nachdem man den Kreisen, die skeptisch auf das/.Wirken dieser Schule hinschauten und fürchteten, nachteilige Folgen aus den deutschen Kulturgütern durch diese Schule prophezeien zu müssen, bewiesen 1hat, daß ihre Besorg- Inisse!unbegründet sind, bleibt zu hoffen, daß es nicht lange dauern dürfte, die Erlaubnis zu Quellenstudien im Sinne Rabbiner Hirschs zu erhalten. Erst dann wird der Segen, der unserer Schule erblüht, ein dauernder werden. Für heute müssen wir uns mit dem Bisherigen begnügen und hoffen bewiesen zu haben, daß hier wie überall Rabbiner Hirsch nicht ״überlebt“,״unzeitgemäß“, oder wie dergleichen Attribute lauten mögen, ist, sondern vielmehr hier so zeitgemäß wie im Westen im vorigen Jahrhundert. In der Kleinarbeit um die Erhaltung der jüdischen weiblichen Jugend im Osten verspürt man׳ deutlich, wie sehr das wahre geistige Erbgut Rabbiner Hirschs imstande ist, die Massen der jüdischen Töchter vor dem Untergang zu retten. Es werden sich s. G. w. nach dem Vorbild unserer Schule in absehbarer Zeit weitere Institute dieser Art in der hiesigen Gegend bilden, und auch dort wird sich Rabbiner Hirsch זציל als der rechte Wegbereiter erweisen. Ein Gutachten von Rabbiner Hirsch über die Zulässigkeit einer Bris Miloh falls die Eltern sich weigern die Meziza vornehmen za lassen, bringen wir in dieser Nummer. Das Gutachten ist vom Jahre 5647, gerichtet an Herrn Rabbiner Jonas Königshöf er in Fürth, dessen Schwiegersohn, Herrn Rabbiner Chameides, Kattowice, wir die Einsendung dieses Gutachtens verdanken. Auch heute noch dürfte der Inhalt des Gutachtens in manchen Beziehungen aktuell sein. Wir knüpfen an diese Veröffentlichung die Bitte an unseren Leserkreis, weitere Responsen von Rabbiner Hirsch, die sich in ihren Händen befinden, an uns gelangen zu lassen. Wir verweisen auf die Einlage in dieser Nummer bezüglich einer Rabbiner Raphael Breuer Stiftung. Redaktionsschluss der nächsten Nummer: 4. Nissan 5692/10. April 1932.

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