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Nahalat tsevi · 1932-03-01 · Heft 5-6 (März 1932) · p. Seite 155

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
II (5692) 1931/32
Issue
Heft 5-6 (März 1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 155 (sequence 17)
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155 Tuns gibt, mit anderen Worten, daß Thora und Halacha sich als inkompetent erklären, daß die Halacha also nicht mehr halichoth aulom, Bahnen durch die ganze Welt bezeichne, das liegt jenseits von חומרא und קולא♦ Hat דעת התורה Vertrauen zu den Menschen, so müssen aber auch die Menschen Vertrauen zu ihr haben. Das ist wohl der Sinn der Talmudstelle, die Habakuks Worte also interpretiert. Die Erde hat der Allmächtige gemessen, in die Herzen der Menschen geschaut, da — halichoth aulom lau —, da gab er uns als Weltumspannung und Weltbegrenzung die Halacha. Wenn die aphoristische Erklärung richtig ist, daß Persönlichkeit einen Menschen bezeichnet, der alles aus einem Punkte und alles auf einen Punkt bezieht, dann gibt die Halacha in ihrer Doppelquelle die Linie des Weges zur Tat, vor allen Dingen unserer Jugend den Weiser zum ״allerhöchsten Glück“ zur Persönlichkeit. דעת התורה geleitet sie in die Welt, und die Welt zeigt ihrem offenen Blick in all ihren krausen Verschlingungen die Linien von דעת התורה♦ P . K. Die Begründung der Gebote durch Rambam und S. R. Hirsch זצ״ל. Von Rabbiner Dr. Hermann Klein, Berlin. In der Rosenheimschen Festschrift veröffentlicht Herr Rabbiner Dr. A. Klein נ״י in Nürnberg eine Arbeit ״Rambam oder Maimonides“, in der er mit Eifer der Meinung entgegentritt, als ob zwischen dem Rambam der מ־ת und dem Maimonides des Maureh ein Unterschied bestünde. Die neueren Geschichtsforscher von Grätz an lassen nämlich neben dem Rambam der ״starken Hand“, der wie kein zweiter mit seiner starken Hand den Juden seiner Zeit und aller späteren Generationen den Weg wies, den sie gehen müssen, damit sie den Weg des Gesetzes nicht verlassen, der wie kein zweiter das ganze riesige Gebiet der mündlichen Lehre systematisch ordnete, noch einen zweiten Rambam erstehen, der als ״Führer der Irrenden“ sich zuweilen über die Ansicht der Weisen hinwegsetzt, der bei der Begründung der Gebote in seinem Mau-

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