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Nahalat tsevi · 1931-11-01 · Heft 1-2 (November 1931) · p. Seite 38

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
II (5692) 1931/32
Issue
Heft 1-2 (November 1931)
Date
1931-11-01
Page
Seite 38 (sequence 42)
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aus meiner Hand sollst du ihn fordern“ auf Benjamins ganzes Leben. Diesen Gedanken legt er auch in den Abschiedssegen, den Moses dem Stamm Jehüda gibt, indem er sagt: Gott horte die Stimme Jehudas, als er sich für Benjamin verbürgte. Deshalb soll Benjamin stets!bei Juda bleiben und nicht Juda seinen Schwur übertreten lassen. Wenn Benjamin so zu den übrigen 10 ,Stämmen, die sich bereits unter der Hegemonie Juda’s gesammelt haben, hinzutritt, dann sind Juda’s Hände stark, und er wird ohne fremde Hilfe aus Eigenem Hilfe vor seinen Feinden finden. — Der kleine Zahlenwert des Wortes ידיו ergibt 12, eine Andeutung auf die Zahl der Stämme. 3. ) Juda und Benjamin haben eine heilige Gemeinschaft, Jerusalem und den Tempel. Der Tempelberg, die Kammern und die Vorhallen lagen auf Juda’s Gebiet. Der Aufstieg zum Altar, das Hechäl und das Allerheiligste lagen auf benjaminitischem Gebiet. Eine schmale Zunge ging vom judäischen Gebiet in das benjaminitische, und darauf war der Altar erbaut Außerdem sind die drei Heiligtümer, die auf dem Gebiete Benjamins erbaut sind und werden, alle von den Söhnen Juda’s erbaut, nämlich von Salomon, Serubabel und dem Messias. Dies legt auch Meldola in den Vers (1. Buch der Könige, Kap. 11, Vers 32) ״und der eine Stamm wird bei ihm bleiben um meines Knechtes David willen und um Jerusalems willen, der Stadt, die ich erwählt habe von allen Städten Israels“, indem er ausführt, daß ״um Davids Willen“ Gott zum Stamme Juda noch einen Stamm hinzugesellt. ״Um Jerusalems willen“ ist es gerade der Stamm Benjamin. Dies liegt wiederum in dem Segen Mosis angedeutet, in dem Juda, Levi und Benjamin hintereinander erwähnt sind. Die drei Stämme, die das eine Große gemeinsam haben, den Tempel. 4. ) In ihren Herzen, mit ihrem Geld, mit ihrem Gottesdienst und mit ihren Königen hat das Reich Israel sich von Juda entfremdet. Sie haben blutige Kriege miteinander geführt. Das Reich Israel entrichtete nicht mehr die Trumah den Priestern und den Zehnten den Leviten. Während das Reich Juda dem

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