Mannheim
Compact Memory

Nahalat tsevi · 1931-11-01 · Heft 1-2 (November 1931) · p. Seite 24

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
II (5692) 1931/32
Issue
Heft 1-2 (November 1931)
Date
1931-11-01
Page
Seite 24 (sequence 28)
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2551369-2551378-2551380--0494-2551987
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

24 Psalmenkommentares decken, was Umso־ bemerkenswerter ist, als Papier und Schrift beinahe mit Sicherheit darauf schließen lassen, daß diese Niederschrift!aus der Frühzeit seines Schaffens stammt. Durch die Tatsache, daß diese Notitzen auch1 Midraschim zitieren, die im deutschen Kommentare nicht behandelt werden, ist der willkommene Nachweis erbracht, daß der Midrasch, auch wenn er nicht gebracht wird, dem Kommentar stets vor Augen stand und ihn überall beeinflußte. Im hebräischen Teile dieses Heftes beginnt der Abdruck des bisher unveröffentliehten Manuskriptes. R. Schemuei Elieser ben R. Jehuda, gen. Edels מהרש״א.* Von Dr. Moses Auerbach, Berlin. Einleitung. Eine Zeit des geistigen Aufstieges seltener Art war der polnischen Judenheit das sechszehnte Jahrhundert. Auf dem deutschen Judentum lastete schwerster politischer und wirtschaftlicher Druck. Die Thora war wieder nach Osten gewandert. In Polen hätte sie eine neue Stätte gefunden. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im Polenreich boten den aus Deutschland hierher flutenden jüdischen Massen eine Grundlage zu einem ganz der Thora geweihten Leben, wie es in Ausmaß und!Tiefe an die glücklichen Zeiten der babylonischen Judenheit in talmudischer und gaoneischer Zeit erinnerte. Taimudlernen und -lehren, innigst ■'verankert mit dem persönlichen und öffentlichen Leben, gaben der polnisehen Judenheit ihr Gepräge. Chedarim und Jeschiwoth blühten in allen Städten. Zehntausende!von Lernenden vertieften sich in die talmudischen Probleme. Das ganze Leben der Gemeinden und der Synoden ,war von ihrem Geiste erfüllt. Der polnischen Judenheit entstanden Männer, die heute noch dem gesamten Thorajüdentum Führer und Lehrer sind. Als lebten sie in unseren Tagen, so׳ vertraut sind uns Namen wie R. Mosche Isserles, ״der Remo“, R. Schelomo Lurje, ״der Maharschal“, R. Meir Lublin, ״der Maharam Lublin“ und nicht am wenigsten R. Schemuei Elieser, ״der Meharseha“. * Zur Literatur vgl. M. Biber מזכרת לגדולי אוסטריא; S. A. Horodetzky לקורות הרבנות; R. Margoües (חולדות אדם (מרן שמואל אליעזר אידילס זצ*ל,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.