Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- II (5692) 1931/32
- Issue
- Heft 1-2 (November 1931)
- Date
- 1931-11-01
- Page
- Seite 25 (sequence 29)
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25 Seinem Andenken seien jetzt, da sein Todestag sich zum 300. Mal jährt, unsere Ausführungen!gewidmet. Der Lebenslauf. R. Schemuel Elieser ben R. Jehuda (מהדש״א) ist um die Mitte des 16. Jahrhunderts geboren.1 Er war ein Nachkomme des R. Jehuda he-Chassid.2 Seine Mutter Oittel entstammte der Familie des Rabbi Löw aus ,Prag3. Wo R. Schemuel Elieser geboren ist, steht nicht fest4, ,auch nicht,wo er seine Talmud- Studien begonnen hat. In Posen finden wir ihn ais jugendlichen Talmudgeiehrten, der sich schon großer Anerkennung erfreute. Allen wirtschaftlichen Sorgen durch seine;Schwiegereltern enthoben, konnte er hier sich ganz dem Talmudstudium widmen. Sein Schwiegervater, R. Mosche A.schkenasi Heilpern, war ein hervorragender Talmudist5. In ganz besonderer Weise förderte dessen Gattin, Frau Edel, das :Thorastudium. In ihrem Hause versammelte sich ein Kreis bedeutender Thoragelehrter, die ״heilige Gesellschaft“ ,החבורה הקדושה genannt. Leiter dieses Kreises war R. Schemuel Elieser. Frau Edel erhielt einen schönen Lohn für ihre opferbereite Liebe zur Thora.6 Dauernd wurde ihr Name mit dem ihres großen Schwiegersohnes verknüpft. Man nannte ihn R. Schemuel Edels, d. i. den Schwiegersohn der Edel. Er selbst Unterzeichnete das von den größten Rabbir.en Polens im Jahre 1587 in Lublin erlassene Verbot desRabbinatskaufes als 'שמואל אידלשס ביה יהודה הלו ,p.iAuch in den Drucken seiner Kommentare wird er ר׳ שמו^ ^יעזר הלוי אידלש genannt.7 — Füi 1 Das Geburtsjahr steht nicht fest. Ohne Quellenangabe schreiben Grätz, Bd. X, S. 59, und Horodetzky לקורות הרבנות, S. 183, מהרש״א sei um das Jahr 1565 geboren. 2 Tn שו״ת שם אריה י״ד 0י/ כ״ו wird nach mündlicher Tradition berichtet, daß מהרש״א in einer Versammlung, in der über die letztwillige Verfügung des R. Jehuda he־Chasid gesprochen wurde, erklärte, daß er ein Nachkomme von ihm sei. 8 Zur Namensform vgl. Stern in J. L. G. XXI, S. :>59 ff. 4 Ohne es za belegen, behauptet Biber, מזכרת לנחלי אוסטריא S. 43, er sei in Krakau geboren. Wenn R. Jomtovv L. Heller in תוי״ע zu Sanh. UI, 1 s. V. דעי von מוהר״ר שמואל מפוונא spricht, so kann Posen den Wohnort bedeuten. Die Bezeichnung berechtigt nicht, Posen als Geburtsort zu betrachten, wie es Grätz a. a. 0. tat. 5 Vgl. Margolies, תולדות אדם, s. 18. « s. Biber מזכרת a. a. 0. 7 Ob die bekannte Abkürzung מהרש״א in מורנו הרב שמואל אידלש aufzulösen ist, ist unsicher. Margolies S. 19 betrachtet sie als Abkürzung von מוהר״ר שמואל אליעזר♦ Die Einleitungen zu חידושי הלבות beginnen אני שמואל