Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- I (5691) 1930/31
- Issue
- Heft 11-12 (September 1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- Seite 376 (sequence 28)
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376 dismus, um das oben angegebene Ziel zu erreichen. Sicherlich sind diese Maßnahmen, wie sie vor allem in den entsprechenden Literaturen empfohlen sind, nicht immer und bei allen wirksam gewesen, sicherlich sind nicht alle, die unter Einwirkung des ״Mussar“ und des Chassidismus standen, wertvollere Jehudim geworden — der Zweck war jedenfalls eindeutig erkannt, und in einer ansehnlichen Zahl von Fällen wurde er erreicht. Nicht Vorkehrungen, die im Osten geeignet sind, die' יראה zu heben, sind für uns angebracht. Vielleicht sind es nur wenige von diesen im Osten angewandten Maßnahmen, die imstande sind auch bei uns zu wirken — das Ziel müßte jedenfalls auch bei uns ebenso klar wie dort erkannt werden: die Erziehung des Einzelnen dazu, eine immer höhere Vollkommenheit anzustreben. Wie sehr gerade im Gedankengebäude Rabbiner Hirschs זצ״ל diese Wahrheit, daß ein jeder dauernd an sich arbeiten muß, betont wird, wie wenig gerade diejenigen, die sich für Anhänger Rabbiner Hirschs halten, berechtigt sind, sich in Selbstgefälligkeit und Selbstsicherheit zu ergehen, dürfte jedem klar sein, der Rabbiner Hirsch tatsächlich kennt. Wenn Rabbiner Hirsch in seiner Darstellung des מקדש das משכן als das Ideal der תורה begreift im Gegensatz zum חצר, der den Weg zu diesem Ideal darstellt, derart, daß ״ein willkürliches Betreten und Vollbringen in diesen Räumen!(des משפן) die Präsumtion bereits erreichter Ideale und einer dieser Ideale würdigen, ihnen sich vorzustellen berechtigten Wirk- HChkeit trägt, und in dieser Präsumtion eben der bezweckte Einfluß dieser Ideale und die Zukunft der mit dieser Präsumtion Erfüllten getötet liegt“; (Komm. 111,16,2). oder wenn Rabb. Hirsch bei der מיתת בני אהרן kommentiert: ״glauben wir doch im קטרת den Ausdruck des gänzlichen Aufgehens in Gottes Wohlgefallen, des gänzlichen Aufgehens in ריח ניחוח לד erkennen zu dürfen,!ein Gedanke, der als von Gott vorgestecktes Ziel das Ideal seiner Anforderungen vergegenwärtigt, der aber aus eigener Wahl zum Ausdruck gebracht, als נדבה, die höchste Anmaßung in sich schlösse“ (Komm. III, 10,1), oder ״eine die Höhe des jüdischen Ideals und die eigene Unzulänglichkeit völlig verkennende Selbstüberschätzung bildet die persönliehe Seite der Verirrung. קריבה, die ihren Untergang herbeiführte“ (111,16). Oder vielleicht noch deutscher zu :ם׳ קרח כל העדה כולם sind keineswegs schon אנשי קודש, קדושים Menschen eines heiligen Berufs sind sie, sie haben die Bestimmung,