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Nahalat tsevi · 1931-09-01 · Heft 11-12 (September 1931) · p. Seite 360

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 11-12 (September 1931)
Date
1931-09-01
Page
Seite 360 (sequence 12)
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360 Gott, der gesprochen, ״meine Diener seid Ihr“11) und nicht die Diener meiner Diener, ruft durch den Schauforton Sein Volk zu sich, zur Anerkennung Seiner Vaterliebe, die sich auf alle Glieder Seines Volks erstreckt12). Der gleiche Gottesruf, der am רה das Volk zu Gott, zur Selbstbesinnung ruft, er kündet am יו״כ des יובל- Jahres, Liebe von Mensch zu Mensch heischt Gottes Liebe. ״ שוהGleich ist der יובל -Ruf dem ר*ה -Ruf bezüglich des Anspruchs und der Art des Hornes, bezüglich der Zahl der diesen Ruf begleitenden Lobpreisungen“. רי verlangt für רה das gebogene Horn des Widders. Des Schauforrufes Wirkung sei ein gebeugtes Herz, bereit zum Opfer, wie einst Abraham, dessen זכות als Beistand wird erfleht. Für יובלות soll nach ihm das gerade יעל -Horn zur 'rückhaltlosen, geraden, vorbehaltfreien Nächstenliebe mahnen. III, 6. Das Schaufor, durch das der Gottes ruf ertönt, sei ganz und ungeteilt wie dieser, sei fehlerfrei. שופר אמר רחמנא גט,)) Ein שופר nur gebot Gott, nicht dürfen 2 in ihm vereint sein, die einen Längsspalt ausgefüllt. Bei einem Breitspalt sei zumindest söviel unversehrt, daß, *wenn man in der Hand es hält, zu beiden Seiten es diese überragt, daß man es sieht und sich vor Augen hält, vor Augen führt, des Schäufors Zweck, auf daß der Anblick die Gedanken weckt. Kein fremdes Material füll׳ eine Lücke aus, nichts Fremdes mische sich hinein und trübe der Bedeutung Reinheit, wie auch des Tones Reinheit nicht getrübt sein darf und nicht durch’ fremdes Material verstärkt sein darf. (תום׳) III, 7. Erzeugt nicht nur werde ungetrübt der Ton, sondern auch unverfälscht und unvermischt, mit keinem anderen Ton zugleich vom Ohr vernommen. Ausgang und Ziel des Rufes, Blasen und Hören seien des Gottesrufs reine Vermittlung. Nicht zum Ohre nur töne der Ruf, durch das Ohr er spreche zum Herzen. Das Bewußtsein;und die Absicht des Blasenden,13 den Ruf zum Ohr zu leiten, des Hörenden, ihm Gehör zu geben, sein Ohr ihm zu leihen, den Ruf vom Ohr zum Herzen zu leiten, sie rufen Israel auf, eine Begegnung mit Gott zu ersehnen, Erneuung des sittlichen Wandels zu erstreben. III, 8. Diese Begegnung mit Gott, herbeigesehnt im Herzen durch die Bereitwilligkeit, Ihm die Herzen dienstbar zu ma- .“)' III. B. M. 25, 55. '**) Kommentar zu III. B. M. S. 567. '*) Kommentar zu III. B. M. S. 518.

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