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Nahalat tsevi · 1931-07-01 · Heft 9-10 (Juli 1931) · p. Seite 334

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 9-10 (Juli 1931)
Date
1931-07-01
Page
Seite 334 (sequence 50)
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334 Eine solche Kommission müsste die Ausführung dieses Werkes in die Hand einer grösseren Zahl von Männern legen, die nicht schwer zu gewinnen wären, auf die die Behandlung der talmudischen Traktate verteilt werden müsste und die sie nach den festgelegten Arbeitszielen gleichzeitig auszuführen hätten. Aus den so gewonnenen Einzelbearbeitungen, die sorgfältig zu überprüfen wären, könnte dann in Verhältnismassig kurzer Zeit die Gesamtkonkordanz fertiggestellt werden. Die vorliegende Behandlung stellt ein Werk in Aussicht, das, abgesehen von den ihm naturgemäss anhaftenden Mängeln, Gefahr läuft, ein Torso zu bleiben. Wir brauchen nur an die vor mehreren Jahren geplante Neubearbeitung des פחד יצחק zu erinnern, die sich die grosse Aufgabe stellte, die seit dem Erscheinen jenes grossen Sammelwerkes angewachsene Literatur zu verarbeiten, und nicht einmal den ersten Buchstaben des Alphabets herauszugeben imstande war. In diesem Zusammenhang möchten wir einer Anregung Ausdruck verleihen, die wir seit Jahren wiederholt vertreten haben. Die Wiederbe־ lebung der Mekize-Nirdomim-Gesellschaft unter veränderter Organisierung und unter gesetzestreuer Leitung wäre eine unabweisliche Pflicht, der sich vor allem unsere gesetzestreue Judenheit nicht verschliessen dürfte. Schlummert doch, in vielen Bibliotheken zerstreut, ein unendlich grosses literarisches Vermächtnis vor allem aus der Zeit der Rischonim. Auch hier findet sich von Zeit zu Zeit ein Literat, der sich der Herausgabe irgend eines Einzelwerkes unterzieht. So dankenswert dies auch ist, so wird doch dieses Verfahren nicht der grossen Verantwortung gerecht, die wir im Interesse unserer heiligen Wissenschaft den Grossen der Vergangenheit schulden. Nach dem Vorbild bekannter Kommissionen, die auf fremden Wissensgebieten durch organisierte Herausgabe literarischer Schätze Gewaltiges leisteten, müsste der Gedanke, das wissenschaftliche Erbe einer grossen Vergangenheit vor drohendem Untergang zu retten und es weitesten Kreisen zuzuführen, tatkräftig verwirklicht werden. Wir sollten glauben, dass gerade die Agudath Jisroel berufen wäre, unter Führung des rabbinischen Rates eine solche Kommission ins Leben zu rufen, die die geeigneten Wege zur organisierten Ausführung eines solch grossen Unternehmens festzulegen hätte. Die Mittel müssten durch verhätnismässig kleine Beiträge für diesen bestimmten Zweck von der gesamten Judenheit aufgebracht werden, die sie, sofern ihr das Bewusstsein der geistigen Verbundenheit mit ihrer Vergangenheit nicht gänzlich geschwunden jist, sicherlich nach besten Kräften zu leisten gewillt sein wird. Der neue Kusari.^ Von Dr. Isaac Breuer (6. Fortsetzung.) Hurtig: Fast möchte ich zum Vergleich das Verhältnis des Sohnes zum Vater heranziehen. Liebe ich an meinem1 Vater denn ־) Vgl. Heft 2, 4/5, 6, 7, 8.

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