Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- I (5691) 1930/31
- Issue
- Heft 9-10 (Juli 1931)
- Date
- 1931-07-01
- Page
- Seite 316 (sequence 32)
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316 Aber schon Hirsch sagte: יובל״ heißt der Bringer und zwar der;H eimbringer, der Menschen und Güter in die entsprechende, gebührende Stellung und Ordnung bringt. Und davon heißt auch das Horn, mit welchem die die Herde heimrufenden Töne geblasen werden: שופר היובלים oder קרן חיובל .... Wenn nach1 Rosch haschana 26 a יובל auch דכרא, den Widder, איל, bezeichnet, dürfte sich das auch nicht von der gegebenen Bedeutung entfernen. Der איל, Widder, ist der Bringer, vielleicht sogar der Heimbringer der Herde, die ihm, dem leitend vorangehenden, folgt.“ Schön Hirsch verstand das Jobeljahr als ״wiederbringendes und wiederherstellendes“, ja, er wies nach, daß dem Jobeljahr eine ״wiederbringende und wiederherstellende“ Bedeutung innewohnt, die weit über die Freilassung der Personen und Rückkehr der Güter hinausgeht. (Vgl. seine Ausführungen zu Lev. 25,10). Es ist also nicht neu, was Sie über das Jobeljahr sagen, man müßte denn etwa Ihre Uebersetzung ״Heim hol er“ im Vergleich zu Hirschs Uebersetzung ״Heimbringer“ als eine staunenswerte Nouveaute erachten. Zu Ihren Ausführungen über emet und emuna vergleichen Sie Hirschs Bemerkungen zu Gen. 15,6 und Sie werden finden, daß Hirsch es war, der als Erster das ״theologiebeladene“ Wort ״Glauben“ durch ״Zuverlässigkeit“, ״Gewißheit“, ״Vertrauen“ ersetzte. 'והאמן בד übersetzen Sie: ״Er aber vertraute Ihm“. Aber schon Hirsch übersetzte: ״Er aber hatte seine ganze Zuversicht auf Gott gesetzt.“ Pakad, verkünden Sie, ״ist die Tätigkeit des Ordnens, Anordnens, Verordnens, Beiordnens, Einordnens, Zuordnens, daher auch Gottes die Menschengeschicke ordnendes Walten, sein Ergänzen des Mangels, Hervorholen aus Bedrängnis, aber auch seine Tat und Folge zuchtmeisterlich ausgleichendes Wirken so genannt wird.“ Sehr schön und richtig, doch nichts weniger als neu, denn schon bei Hirsch heißt es zu Ex. 20,5 und zu vielen ähnlichen Stellen: פקד״ heißt: etwas mit dem ihm Gebührenden bekleiden, logisch: mit den ihm gebührenden Attributen, praktisch : mit dem ihm gebührenden Bestimmungen, Verhältnissen, Zuständen u. s.vv. Von der göttlichen Waltung: über etwas das ihm Gebührende oder Entsprechende verhängen.“ Und wenn Sie פקד עין אבות erklären: ״Gott läßt die Sünder erleben, wie noch ihre Söhne und Enkel an ihrer Verfehlung zu leiden haben,“ so ist diese Auffassung nur eine unter