Mannheim
Compact Memory

Nahalat tsevi · 1931-05-01 · Heft 7 (Mai 1931) · p. Seite 230

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 7 (Mai 1931)
Date
1931-05-01
Page
Seite 230 (sequence 16)
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2551369-2551387-2551393--0259-2551753
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

m 1,5. .Erstes Eingreifen des!Lenkers und Richters in; das Schicksal des ,jüdischen Volkes ist Erfahrungserlebnis. Vertrauen und Pflichttreue sind auch Sein Ergebnis. Seine Bedeutung für!das Leben des Tages ist naheliegend15. Als כל d'as Allumfassende 4er Tage deines Lebens fehle es nicht in der Nacht. Baustein bleibt es, — nach den חכמים — für einstiges Glück. מזכירין Nicht nur das ‘Denken erfülle es, Worte ihm leihe jder Dank. Ausklang sei es des ק״ש, dann ist dies richtig erfühlt Frauenfragen. Von R. B. I. Das Programm unserer Zeitschrift sah von Anbeginn die Behandlung von Zeitfragen im Lichte des Judentums vor. Zu diesen Zeitfragen gehört auch die Frauenfrage, die eine Fülle von Problemen wie das politische Recht der Frau, Mutterschütz, Sexualreform, Geburtenkontrolle usw. umfaßt. Wenn wir unsere Zeitschrift einer eingehenden Behandlung dieser Dinge öffnen, :so sind wir uns hierbei der Neuartigkeit dieses Beginnens bewußt. Denn es war in jüdischen Kreisen nicht immer Üblich, über diese Dinge öffentlich zu reden. Muß man aber heute nicht auch über andere jüdische Gemeinschaftsfragen reden, die unseren Altvordern niemals Fragen waren? Die jüdische Frau von einst hatte es leichter als' die von heute, mit den Anschauungen des Judentums über die Pflichten und!Rechte der Frau sich vollkommen eins zu fühlen, Und zwar;nicht etwa deshalb, weil sie von der Welt hermetisch abgeschlossen gewesen wäre, sondern weil das Bewußtsein der unvergleichlichen Erhabenheit de$ Judentums schön bei einem flüchtigen Blick in die UmVvelt sich ihr aufdrängen mußte. So weltfremd, wie wir uns die jüdische Frau von einst vorzustellen pflegen, war feie gar nicht. Die Memorien der Glückei Von Hameln, einer Ahnfrau Rabbiner Hirschs, beweisen den lebenskundigen, weltoffenen Sinn der jüdischen Frau Von einst. Auch sie hatte ihre Gedanken über die Stellung, Be- Stimmung und Aufgaben der Frau, doch sie sprach nicht davon. Sie würde es als Preisgabe ihres Geheimnisses empfunden häben, über Dinge zu reden, die seit je der ״Zeniuth“ genannte >s Comm. z. V. B. M. S. 220.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.