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Nahalat tsevi · 1931-05-01 · Heft 7 (Mai 1931) · p. Seite 226

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 7 (Mai 1931)
Date
1931-05-01
Page
Seite 226 (sequence 12)
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X16 b'!egreift,!und man hat so vielfach unter diesen ,Begriff alles gestellt, was man an Genießen erstrebt. Nun, hier ist ein offen.es Wort am Platze, denn daran dachten wir, als wir oben sagten, es gibt Kulturformen, die von der Thora abgelehnt werden. .Wenn der ״Weg über die Erde“ zu einem Wieg ausschließlich zur ,Erde wird, dann gilt!eben das Wort Thora im derech erez nicht mehr. iUeberflüssjg zu sagen, daß ajuch die echte jüdische Kultur ihre Aesthetik hat, die es ablehnt, alles, was Unlustgefühle bei einem anderen erwecken könnte, in den Bereich des Zulässigen aufzunehmen. Die jüdische Aesthetik kennt nicht Wertung der Form ohne Inhalt; das ist ihr A und O, verlangt aber (selbst bei dem Hohenpriester!) a u c h Schönheit der Form. Ganz anders ist die zweite Art der Konfliktsmöglichkeiten beschaffen, wenn es sich um Vermittlung und Erfassung des Thora Wortes selbst handelt. Für den Weg zur Thora sind genaue Markungen gegeben. Genau so wie es für den Weg des Allmächtigen zu seiner Welt, zu seinen Menschen dreizehn Normen gibt, so sind uns auch für den Weg der Menschen zur Thora dreizehn Normen überliefert. (Es wäre eine verlockende Aufgabe, diesem Parallelismus weiter ,nachzuspüren und zu erkennen, wie wunderbar hier die Theorie vom einfallenden Lichtstrahl אור ישר und dem prismatisch farbensprühenden, gebrochenen und rückkehrenden Strahlenbündel (אור חוזר) sich auslebt. Allein das sind Dinge, die nach heiliger Vorschrift der mündlichen Belehrung Vorbehalten sind, und die nur dann vermittelt werden dürfen, wenn auch zwischen dem Auge des Lehrenden und des Lernenden dieses reine Ineinander von אור ישר und אור חוזר sich vollzieht). Innerhalb dieser Normen bewegen sich die unzähligen Methoden, welche seit Jahrtausenden bei Lernenden und Forschenden Anwendung fanden, den Funken gleich, die ausbrechen, wenn der Hammer auf harten Fels trifft. Aber zu den von der Thora selbst abgelehnten geistigen Aeußerungen gehört jeder Versuch, die Thora anders als an der Hand dieser Normen erklären;zu wollen. Das war auch — man sollte diese geschichtliche Tatsache nicht vergessen, — das Hauptmotiv, der Auftakt für die Stellung des Raschbo zu der Frage Thora im derech erez. Dadurch ergibt sich eine ganz neue Perspektive für die Bedeutung dieses Programms und gleichzeitig auch eine Antwort auf die so oft aufgegriffene Frage, däß doch eigentlich nach der grammatikalischen syntaktischen Fassung dieses Wortes derech erez als die Hauptsache über Thbra

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