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Nahalat tsevi · 1931-02-01 · Heft 4-5 (Februar 1931) · p. Seite 137

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 4-5 (Februar 1931)
Date
1931-02-01
Page
Seite 137 (sequence 27)
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iS? Die von König David angefangen bis Zidkijahu angehäuften Gold- und Silberschätze, die nicht zu Heiligtumszwecken dienten, (wurden teils in einem Turm zu Bagdad — dem alten Babel — teils aber unter der großen Weide aufbewahrt, wo die Zionssänger ihre Harfen aufgehängt und ihre kunstgeübten Hände verstümmelt haben, um nicht die heiligen Lieder auf ungeweihtem Boden spielen zu müssen. Die zwölf Edelsteine des Brustschildes hat Chiluk, der Sohn Schimurs, allein verborgen. Dieses Geheimnis wurde weder dem König noch einem Propheten anvertraut. Die großen Männer, unter ihnen die letzten Propheten, die unter dem Siegel der Verschwiegenheit mit staatsmännischer Weisheit und vollster Hingabe dieses schwere heilige Werk ausgeführt hatten, schwuren an Ort und Stelle, dieses Geheimnis niemand zu verraten. Erst wenn der Sohn Davids kommen werde, werde der aus dem Allerheiligsten fließende Gichonstrom mit seinen reißenden Wassern die große Wüste überfluten und, in seiner Vermischung mit dem alten Strom Babels, die Erdoberfläche abspülen und die verborgenen Schätze aufdecken. Ex profundis. (Analytische und psychologische Gedanken zur Symbolik Samson Raphael Hirschs und des Gesetzeslebens.) Von Rabbiner Dr. B. Cohen. 1. Als vor drei Menschenaltern Rabbiner Hirsch seine ersten Schriften verfaßt und darin die symbolische Bedeutung sehr vieler Thoravorschriften zur Grundlage seines Systems gemacht hatte, versuchten seine Gegner dieses System durch den Hinweis darauf zu erschüttern, daß Symbolik eine ganz spezielle Eigenheit christlichen Denkens sei und wollten sogar manches unzweifelhaft Symbolische des Gesetzeslebens auf außerjüdische Einwirkung zurückführen. Zur Abwehr dieser Einwände verfaßte er seine heute im III. Bande der Gesammelten Schriften zu findenden systematischen ״Grundzüge einer jüdisehen Symbolik“, welche der Form nach vornehmlich die Symbolik der außergeschichtlichen Offenbarung und der Gebote behandelt. Dem Geiste nach jedoch vermittelt uns sowohl diese Schrift wie auch sein Leviticus-Commentar eine tiefenpsychologische Symbolik der Verbote der Thora, wie sie ein

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