Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- I (5691) 1930/31
- Issue
- Heft 4-5 (Februar 1931)
- Date
- 1931-02-01
- Page
- Seite 136 (sequence 26)
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zu Altarzwecken unbrauchbaren Brennholzes beschäftigt wären — und der eine bemerkte, daß da ein Pflasterstein anders aussah als die anderen. Er schloß daraus, daß da ein Stein herausgehoben und wieder frisch eingelegt sein mochte. Er teilte diese Bemerkung einem anderen Priester mit. Bevor er aber mit seiner Mitteilung zu Ende war, gab er seinen Qeist auf. Nun wußte man mit Bestimmtheit, daß auf dieser Stelle die Bundeslade verborgen war. (Sch’kalim 6, 1 und 2.) In diesem Zusammenhänge ist die Annahme sehr naheliegend, daß die Thoraschrift im Allerheiligsten das Schicksal der Bundeslade teilte. Indessen erscheint es nicht ausgeschlossen, daß auch zur Zeit des zweiten Tempels ein Mosesexemplar noch in Gebrauch gewesen, obwohl es nicht mehr im Allerheiligsten seinen Platz hatte. In der Boraita מסכת סופרים wird tradiert, daß in der Asoroh des zweiten Tempels drei beglaubigte Thoraabschriften vorhanden waren. Ueber die Bergung der heiligen Gegenstände und Kleinodien des salomonischen Tempels finden sich übrigens in einem diesen Gegenstand behandelnden Midrasch einige interessante Daten, die im Zusammenhang mit den bereits zitierten historischen Talmudquellen, der Vollständigkeit halber, auch Erwähnung verdienen. In diesen historischen Auf- Zeichnungen wird berichtet, daß Schimur, Chiskija, Zidkija, Chagai und Secharja auf kupfernen Tabellen ein genaues Verzeichnis über!sämtliche Tempelgeräte und sonstigen Schätze und Kleinodien, die im salomonischen Heiligtum und in Jerusalem vorhanden waren, aufgestellt. Die meisten heiligen Schätze, wie der goldene Vorhang, das goldene Stirnband, die Priesterkrone, das Brustschild, die Trompeten, das Gold der Cherubim, der Opferaltar, die Opfergefäße, der Tisch, der Vorhang des Kupferaltars, das Priesterkleid Ahrons, welches am Versöhnungstage gebraucht wurde, die Glöckchen und Granatäpfel, wie übrigens sämtliche heiligen Geräte, die Mosche am Berge Sinai angefertigt, wurden später auch neben der Bundeslade, dem Ahronsstabe u. s. w. verborgen. Ferner 12,000 Priester- und Levitenkleider, Mantel und Ephod des Hohepriesters, 70,000 Priestergewänder und Gürtel, die König David angefertigt, 4,000 Musikinstrumente und die von Mosche stammenden, mit den feinsten Edelsteinen eingesetzten!Zunbeln wurden von diesen Männern im Lande selbst vergraben.—