Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- I (5691) 1930/31
- Issue
- Heft 3 (Januar 1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 7)
- Belongs to
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73 Kinder, die sie geboren, zu einem gottreuen Geschlecht heranblühen, und dem Wandel mit Gott nicht einst den Rücken kehren? Müssen wir nicht sprachlos verstummen , wenn wir uns der Pflicht entziehen, den Zusammenbruch selbst unseres zeitgenössischen Geschlechts aufzuhalten, wenn wir unser Thoraerbe völlig den Händen seiner Zerstörer und den Weinberg Gottes durch Zerstörung seiner Einfriedigung der Verkümmerung und Verödung überlassen? Fragt ihr aber: Was können wir tun? Woran haben wir es fehlen lassen, um es noch nachzuholen? Ein Licht für jeden Einzelnen und sein Haus!“ sagen unsere Weisen s. A. Das Gotteslicht im •Bethaus genügt nicht. Wir müssen jeder mit seinem Haus und seiner eigenen Person Wall, Mauer und Zwinger gegen die alles mit sich fortreißende Strömung der Zeit aufführen. Wir müssen unseren eigenen Lebenswandel untersuchen und ihn der Prüfung unterziehen. Wenn der Irrwahn der Zeit uns berücken, uns von der Nachfolge Gottes und Seiner Thora abdrängen und uns bestimmen möchte, den Worten Gottes und Seiner Weisen den Rücken zu kehren, so muß in demselben Maße unsere Anhänglichkeit an Gott und Seine Thora an Umfang und Festigkeit eine Steigerung erfahren. Wir müssen die Aussprüche unserer Väter s. A. angesichts ihrer Verächter erst recht zur Ehre bringen. Unser Reden und Handeln muß vor ihnen Zeugnis dafür ablegen, daß das, was sie verachten und verspotten, die Krone ist, mit der wir unser Haupt schmücken, und uns höher als die höchste Kostbarkeit gilt. Sollten wir es ja mit irgend einem Ausspruch der Thora Gottes nach irgend einer Seite hin leichter genommen haben, so wollen wir durch einen neu zu schließenden Bund allesamt uns geloben, wieder zu den Geboten Gottes in aufrichtiger Treue zurückzukehren und unsere Söhne und Töchter mit noch größerer Energie und Festigkeit als bisher auf den Wegen der Thora zu führen. Und da dürfen wir die Genossen nicht erst zählen, die mit uns in diesen Bund treten. Was eine solche Zählung auch ergeben möge, wir sind mehr als sie. Denn auf unserer Seite stehen alle vergangenen und alle künftigen Generationen. Zu ihnen werden