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Nahalat tsevi · 1931-01-01 · Heft 3 (Januar 1931) · p. Seite 74

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
I (5691) 1930/31
Issue
Heft 3 (Januar 1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 74 (sequence 4)
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74 lohnte sich nicht, ihretwegen die Feder in die Hand zu nehmen. Alle ihre Aeußerungen tragen den Charakter der unlauteren Quelle, der sie entströmen, an der Stirne. Jeder, der den Namen Israel trägt, wird sie als zugemutete Unreinheit weit von sich abweisen. Ihre Worte werden wie alles, was keine Wurzel hat, auch keine Früchte tragen. Die Aus- Sprüche der Ignoranz leichtsinniger, oberflächlicher Leugner der mündlichen Thora, denen der Glaube an die geschriebene Thora und die Worte der Gottespropheten abgeht, die kommen nicht in Betracht, zählen nicht mit und haben keinen Platz im Herzen des Gottesvolkes, das seine Thora kennt und anerkennt Jedoch diese Versammlung ist kein vereinzeltes Geschehnis. Sie ist selber ein Symptom dafür, wie weit das Weh der Zeit fortgeschritten und daß unser Bruch groß wie das Meer ist. Wenn die Lehrer unseres Gesetzes, wenn die von den Gemeinden berufenen Sachwalter der Thora sich den Zerstörern zugeseilen und zu den Abtrünnigen zählen, dann dürfen wir um Zions willen nicht schweigen, müssen vielmehr offen aussprechen:! 1( 1 '!( 1 Diese Versammlung und jede andere dieser Art hatkeine Kraft und keine Befugnis, auch nur einen Brauch von den heiligen Bräuchen Israels aufzuheben, ohnedas Gesetz der Gemoro und der Poskim, undgar etwas zu erlauben, was nach Ausspruch der Gemoro und der Poskim verboten ist. Was die Mitglieder dieser oder einer ähnlichen Versammlung getan haben oder tun werden, ist völlig bedeutungslos. Damit ist von selbst gesagt, daß jede Entscheidung, die in Israel im Gegensatz zur Gemoro und den Poskim getroffen wird, hinfällig ist. Jeder, der in Israel nicht an die Worte der Gemoro glaubt, und wer sich gar anmaßt, etwas, das die Gemoro verbietet, zu erlauben, gehört zu denen, welche unsere Weisen s. A. Apikorsim nennen. Es braucht nichterstgesagt zu werden, daß man von einem solchen kein Wort der Thora lernen oder gar eine Entscheidüng nach dem Gesetze unserer heiligen Thora

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