Palästina-Nachrichten
- Journal
- Palästina-Nachrichten
- Volume
- 2 (1935)
- Issue
- Heft 11-12 (30.6.1935)
- Date
- 1935-06-30
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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W?-l rer&jits «eigt, daß $lch m diesen Ländern und ähnlich auch in Belgien noch ein weites Feld er Absaiaerdberung bietet., treilfch Itlitk 'sielt keine öreme bestimmen, bis äu der diese Absatzsteigerung ohne wesentliche Preissenkung möglich ist, vor allem ataeh deshalb nicht, weil Geschmacksrichtung und Aufnahmewilligkeit den Kunden Schwankungen unterworfen sind. Hierfür ist symptomatisch, daß 3$ojj& relativ niedriger Preise der Pro-Kopf-Verbrauchan Orangen* in England im Jahre ig3/i: gegenüber dem Vorjahr um 3 Liter gesanken ist, wahrend der Verbrauch an Äpfeln um 2 Ii .Liter pro Kopf . gestiegen ist. t \ ' \ Und ferner ist zu berücksichtigen, daß die prinzipiell bestehenden Möglichkeiten der Absatzsteigerung in einer Epoche der AutarTde und des Protektionismus sowie der Währtmgs- Manipulationen wenig über deren Verwirklichung aussagen können* Typisch ist hierfür ebenso der Ausfall Rußlands für den Orangenabsatz, wie das zusätzliche Absatz-Kontingent auf dem polnischen Markte in diesem Jahre. Polen^hat den Orariß genzoll von 2,Ho Zloty (ungefähr 85 Mill.) auf o,6o Zloty, (ungefähr 23 Mill.) unter gleichzeitiger Erhöhung desOrangenr Kontingents gesenkt. Freilich beträgt der Zoll mit it\ Shilling pro Kiste immernoch 15öo/o mehr als der F. 0: B.-Preis, und überdies ist zu betonen, daß die Senkung des Qrangenzolls ein Ergebnis der spanisch-polnischen Ilandelsvertrags^Unterhandlungen gewesen ist. Die . damit verbundene Ausdehnung des polnisch-palästinensischen Handels spielte dabei nur eine sekundäre Rolle. Wenn andererseits Dänemark in diesem Jahre nur'die Hälfte seiner Devisen für Orangen bestätigt hat, so _gerJMli^darans die Verschiedenartigkeit der politischen Schwierigkeiten, die sich^ d^^prinzipiellen Ausnutzung der Kaufkraft-Fähigkeit der einzelnen Länder entgegenstellen. Als symptomatisch in devisenpoUtisicher Hinsicht sei noch auf die Regelung, des Orangenhandels mit Deutschland verwiesen (vgl. " 1/2 d^rTTNJ^Die^dexitschen Exporteure dürfen jedoch nur die Hälfte ihrer Sterling-Einnahmen an palästinensische Exporteure verkaufen. Und da sie von der Regierung keine Ausfuhr-Unterstützung erhalten, verlangen sie eine Prämie von 35<yö des Wertes der Frucht, den die Importeure zu ^tragen häben, Das sind 2,5o RM. pro Kiste. Die durch diese Beziehung.bedingte Verringerung des Absatzes auf dem deutschen Markt bedeutet einen Exportverlust nach Deutschland von % Millionen Kisten. . ,Dem gegenüber ist es Spanien gelungen, durch Steigerung seines Importes aus Deutschland ein Abkommen zu treffen ♦ auf Grund dessen das Einfuhrkontingent seiner Orangen entsprechend seiner durchschnittlichen Einfuhr während der Jahre io3i-^-io33 festgesetzt >yurde> Andererseits beweist das Beispiel Österreichs, daß die Handelsbilanz zwischen zwei Ländern wesentlich von politischen Faktoron beeinflußt wird. Ob* wohl der Export Österreichs nach Palästina im letzten Jahr . um das Doppelte gestiegen ist, hat Palästina nur etwa /i00p r Bari . . Die Leitung der Levantemesse in Bari hat den ausländischen Ausstellern; in der Zwischenzeit zwischen den Messen Ausstellungspavillons zur ständigen Auslegung von Mustern kostenlos zur Verfügung gestellt. Smyrna / Für die am 25. August io35 beginnende Messe sind für Aassteller und Verkäufer eine Reihe von Erleichterungen geschaffen worden, die von der Schriftleitiing gerne niitgeteilt werden. ''7~'"- ■■■■ Kisten Zitrusfrüchte nach dort versandt. Die Ursache hierfür liegt in der Konkurrenz Italiens, dem eineVPräierenz-Slellung auf dem österreichischen Markte eingeräumt ist. All diese; Erscheinungen sind symptomatisch dafür, daß es heute uichj mehr in erster Linie für den Abschluß von Handelsverträgeir -auf - clfe nalüvü^herW ankommt, sondern imitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiM WiW«Sht*a«,4«» <^ |»?'^ r*.'.v'.-.;.!•.A-v^mBBMW^ä&zw*' I f~22 *, ^^■B^teÄ'VJ •J^J*i:? «* *v **Q$SBfSffäWki^^^^ V*% ■ ,^^M ♦ ■• .»»•'•*• %«*»JM..«f \: fA&mMsm^ Verlangen Sie Angebot mit günstigen .......^.i . ■ . .. .. Zahlungsbedingungen durch die Generalvertretung: CARL E. HALBARTH I N HAB E R : ERNST FUHRMANN Berlin W 8, Mauerstrasse 86 88 V E R K A U F S L O K A L Leipziger Str. 109 A2 Flora6456 3