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Nachrichtendienst · 1928-10-01 · Heft 7 (Oktober 1928) · p. Seite 13

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Journal
Nachrichtendienst
Volume
1928
Issue
Heft 7 (Oktober 1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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— 13 — Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit dem jüdischen Arbeitsnachweis in allen Fragen der Berufsberatung und Stellenvermittlung für Jugendliche. In der dem Jugendamt angeschlossenen „Sozialen Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Jugend Kölns" (der auch Nichtorganisierte Jugendliche angehören) sind 11 Jugendverbände und 3 akademische Vereinigungen, insgesamt (nach dem Stand vom 30. November 1927) 833 Jugendliche, zusammengefaßt. Die Arbeitsgemeinschaft hat einen doppelten Zweck: 1. Die Anliegen der jüdischen Jugend gegenüber der jüdischen Oeffentlichkeit, insbesondere gegenüber der Gemeinde, zu vertreten (Anträge auf Errichtung eines Jugendheimes!). 2. Die Heranbildung Jugendlicher für die soziale Arbeit zu fördern (Führungen, Schulungskurse, Uebernahme von Schutzaufsichten). München, Israelitisches Lehrlingsheim, Wagnerstraße 3. In München ist ein neues Lehrlingsheim von der israelitischen Jugendhilfe und der München-Loge gegründet worden. Das auf 15 Betten eingerichtete Heim ist am l. 7. 28 mit 5 Zöglingen eröffnet worden und soll bis Beginn des neuen Schuljahres (Ostern 1929) voll belegt werden. Der Verpflegungssatz für volle Beköstigung, Wohnung, Licht und Heizung sowie Wäsche beträgt Mk. 80, —. Im Bedarfsfälle kann eine Ermäßigung bezw. gänzliche Befreiung von der Zahlung des Pflegegeldes erreicht werden. Für die Dauer des Aufenthaltes des Zöglings überträgt sein /gesetzlicher Vertreter die Ausübung des Erziehungsrechts dem Kuratorium des Lehrlingsheims. Infolge eines starken Mangels an geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für Lehrlinge entspricht diese Neugründung einem dringenden Bedürfnis. Aus Zeitschriften (abgeschlossen am 15. November 1928). Allgemeines — Grundlagen der jüdischen Wohlfahrtspflege. Ziele der Gemeindearbeit, von S. Wronsky. Jüdische Rundschau vom 13. 9. 28. Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, von Dr. Max Kreutzberger. Jüdische Rundschau vom 13. 9. 28. Gemeinden und Organisationen, von Max Jacobsohn. Jüdische Rundschau vom 13. 9. 28. Aus jüdischer sozialer Arbeit in Riga, von Elsbeth Meyer- Neumann, Riga. Blätter des Jüdischen Frauenbundes, Oktober 1928, Nr. 10, 4. Jahrgang. Das Wohlfahrtswesen in der jüdischen Gemeinde, von Dr. Max Grrnwald. Die Wahrheit, Jüdische Wochenschrift, Wien, vom 26. 10. 28. Wirtschaftsfürsorge und sozialpolitische Grenzgebiete. Die Aufbauarbeit in den nächsten zehn Jahren, von Dr. Arthur Ruppin. Palästina, Monatsschrift für Erschließung Palästinas, August/Oktoüer 1928, Nr. 8—10, 11. Jahrg. Die Einwanderungsmöglichkeiten für jüdische Emigranten in Argentinien, Brasilien und Uruguay, von Dr. M. Kreinin. Die Jüdische Emigration, August/September 1928, Nr. 8/9. Die Stellung der Ausländer im neuen Strafgesetzentwurf, von R.-A. Dr. Werner Fraustädter. Zeitschrift des Hilfsvereins israelitischer Gewerbetreibender, Leipzig, 10. 9. 28. Das Arbeitsrecht des Ausländers, von S. Adler-Rudel-Berlin. Jüdische Arbeitsunt> Wanderfürsorge, September 1928, Nr. 3, 2. Jahrgang. Der Begriff der Deutschstämmigkeit. Ein Beitrag zur Revision des deutschen Fremdenrechts von Rechtsanwalt und Notar Färber, Breslau. Jüdische Arbeits- und Wanderfürsorge, September 1928, Nr. 3, 2. Jahrgang. Die Arbeitsvermittlung in der freien Wohlfahrtspflege, ihre Bedeutung und Eingliederung in das allgemeine Arbeitsnachweiswesen, von Tr. Max Kreutzberger. Freie Wohlfahrtspflege, Oktober 1927, Heft 7, 2. Jahrgang. Jüdische landwirtschaftliche Arbeit in Frankreich, von Dr. R. Grünberg, Paris. Jüdische Arbeits- und Wanderfürsorge, Oktober 1928, Nr. 4, 2. Jahrgang. Die jüdischen Emigranten in Argentinien, von Dr. M. Kreinin. Jüdische Zeitung, Breslau, vom 26. 10. 28. Gesundheitsfürsorge. Zur Frage über den körperlichen Zustand der jüdischen Neugeborenen in Odessa, von Dr. A. F. Gerschenson. Ose- Rundschau vom 9. September 1928, Nr. 9, 3. Jahrgang. lieber die Verbreitung der Geisteskrankheiten bei den Juden in Polen und die Frage ihrer Versorgung, von Dr. med. Raphael Becker. Ose-Rundschau 1928, Nr. 9, 3. Jahrgang. Das Hören mit den Auge::, die Kunst der Taubstummen, Ertaubten und Schwerhörigen, von Dr. Felix Reich. Monatsschrift der Berliner Logen U.O.B.B., September 1928. Jugend- und Geföhrdetenfürsorge. Die Fürsorge für jugendliche Psychopathen, von Dr. Julius Moses. Israel. Familienblatt vom 27. 9. 28. Die Jugendsiedlung Benschemen, von Max Wiener, Berlin. Der Jugendbund vom 1. 11. 28, Nr. 11, 14. Jahrgang. Jugendpflege und Jugendbewegung. *-mup**' Die jüdische Gemeinde und die Jugendarbeit, von Ministerialrat Hans Goslar. Jüdische Rundschau vom 13. 9. 28. Schule der Jugend, von Dr. Ludwig Tietz. Bon deutschjüdischer Jugend. 14. 9. 28, Nr. 9, Jahrgang 4. Das Freizeitproblem der jüdischen erwerbstätigen Jugend, von Dr. Georg Lubinski. Jüdische Arbeits- und Wanderfürsorge, Oktober 1928, 2. Jahrgang, Nr. 4. Zur Technik der Heimabende, von Arthur Herrmanns, Düsseldorf. Der Jugendbund vom 1. 10. 28, Nr. 10. Die Not der jüdischen Jugend, von I. Raphael, Beckum. Jüdische Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung vom 12. 10. 28. Die Not der jüdischen Jugend, von Josef Weinsaft. Wochenblatt für den Synagogenbezirk Erfurt vom 19. 10. 28. Gedanken zur Frage zionistisch-sozialistischer Jugendarbeit, von Marcel Lev. Der jüdische Arbeiter, Wien, 25. 10. 28. Bar Kochba — dem Jubilar, von Tr. Felix A. Theilhaber. Jüdische Rundschau vom 26. 10. 28. Der sportliche Aufstieg des Bar Kochba, von Dr. Robert Atlasz. Jüdische Rundschau vom 26. 10. 28.

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