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Nachrichtendienst · 1928-10-01 · Heft 7 (Oktober 1928) · p. Seite 14

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Journal
Nachrichtendienst
Volume
1928
Issue
Heft 7 (Oktober 1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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— 14 — Dreißig Jahre Berliner Bar Kochba, von Heinrich Kuhn. Jüdische Rundschau vom 26. 10. 28. Vom Verband jüdischer Jugendvereine Deutschlands, von Dr. Picard. Mitteilungsblatt des Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeinden Hessens, November 1928, 3. Jahrgang, Nr. 11. Der deutsch-jüdische Wanderbund Kameraden, von Hermann Gcrson. Mitteilungsblatt des Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeinden Hessens, November 1928, 3. Jahrgang, Nr. 11. Der Aelterenbund Kameraden, von Dr. Rudolf Stahl. Mitteilungsblatt des Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeindcn Hessens, November 1928, 3. Jahrgang, Nr. 11. Kadimah, Bund jüdischer Pfadfinder, von Walter Mecklenburg. Mitteilungsblatt des Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeinden Hessens, November 1928, 3. Jahrgang, Nr. 11. Jugend der Welt in Eerde, von Jacob Jacobs. Der Jugendbund vom 1. 11. 1928, 14. Jahrgang. Die Not der jüdischen Jugend, von Rabbiner Dr. Klein, Düsseldorf. Nürnberg-Fürth er Israelitisches Gemeindeblatt, 1. 11. 28., Nr. 3, 9. Jahrgang. Jüdische Jugend — ihr Sinn und ihr Schicksal, von Dr. Paul Lazarus, Wiesbaden. Jüdische Wochenzeitung für Wiesbaden uird Umgebung, 9. 11. 28, 2. Jahrgang. Pädagogik, Psychologie. Jüdische und nichtjüdische Erziehung, von Dr. Menasche Ben Ephraim, Palästina. Monatsschrift für die Erschließung Palästinas. August/Oktober 1928, Nr. 8/10, 11. Jahrgang. Vom Leben in der Samsonschule, von Anna Wolfsdorf-Goldschmidt. Israelitisches Familienblatt vom 30. 8. 28. Die Problematik in der Samsonschule, von Dr. Alfred Marx. Israelitisches Familienblatt vom 11. 10. 28. Bevölkerungsfragen. Geburtshäufigkeit und Sterblichkeit bei den Juden, von Dr. Raphael Becker. Ose-Rundschau, August 1928, 3. Jahrgang, Nr. 8. Ueber die Frühehe, von Dr. Arnold Merzbach. Der Israelit vom 27. 9. 28. Praktische Mischehenarbeit, von Dr. Kurt Fleischer. Kölner Jüdisch-liberale Zeitung vom 28. 9. 28. Münchens jüdische Bevölkerung, von Herbert Philipsthal. Das jüdische Echo vom 28. 9. 28, Nr. 39. Zum Problem der Mischehe, von Dr. Ernst G. Löwenthal. Gemeindeblatt der Synagogengemeinde zu Aachen und Umgebung vom 1. 11. 28. Bücherbesprechuugen und -Eingänge Forderungen für den systematischen Ausbau der Alterssürsorge. Dr. Wilhelm PolUgkeit. Veröffentlichungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Heft 14. Selbstverlag Frankfurt a. M. 1928. 69 S. Die 69 Seiten umfassende Schrift gibt einen durch interessante Zahlen belegten Entwicklungsstand der Altersfürsorge in Deutschland und versucht gleichzeitig, die Lage in den anderen Kulturländern zu erfassen. Das Problem gewinnt mit Rücksicht auf das in den nächsten Jahrzehnten bevorstehende Ueberwiegen der alten im Vergleich zu der jüngeren Bevölkerung erhöhte Bedeutung. Nach Statistiken von Goldmann und Burgdörfer, die in der Schrift veröffentlicht werden, wird in 50 Jahren die Zahl -der über 65 Jahre alten Personen, die sich heute auf 3,5 Millionen beziffert, auf 8,3 Millionen angewachsen sein, obwohl die Gesamtbevölkerung nur um ein wenig größer sein wird, als sie heute ist. Im Anschluß daran untersucht der Verfasser die zur Zeit bestehenden Formen der Versorgung alter Leute, die teils in Selbsthilfe (Lebens- und Altersversorgung, Sozialversicherung, Pensionierung u. dergl.), 2. in Hilfeleistungen der Familie, 3. in Hilfeleistungen von fremder Seite (Wohlfahrtspflege) bestehen. Es wird sestgestellt, daß das Eintreten der Familie in der Versorgung ihrer alten Eltern immer schwächer wird, zum Teil wegen äußerer Tatsachen: Wohnungsnot, Verteuerung der Lebenshaltung, aber auch, daß eine Abnahme des Familiensinnes beobachtet wird. Zu den dringend notwendigen Aufgaben der Altersfürsorge schlägt Verfasser vor, 1. die Sozialversicherung zu erweitern, 2. mehr Alters- und vor allen Dingen Siechenheime zu schaffen, 3. insbesondere aber viel mehr Nachdruck auf Familien- und Selbsthilfe zu legen. Das Gefühl gegenseitiger Verbundenheit in der Familie muß wieder geweckt werden; denn neben dem kollektiven Verantwortungsgefühl von Staat und Gesellschaft, das als Grundnote unserer heutigen Auffassung über Pflichten der öffentlichen und privaten Fürsorge bezeichnet werden kann, muß als Gegengewicht ein ebenso starkes Pflichtgefühl der Selbstverantwortung der Individuen stehen. Verfasser weist besonders auf die Aufgabe hin, die die freie Wohlfahrtspflege im Dienste der Altersfürsorge zu leisten hat. F. W. Bibliographie der Wohlfahrtspflege für 1927. Herausgegeben vom Archiv für Wohlfahrtspflege Berlin. Bearbeitet von Sofie Götze. Erster Jahrgang. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1928. Die neue Bereicherung der Fachliteratur läßt den Wunsch nach! einem systematischen Ueberblick besonders lebhaft hervortreten. Gerade im richtigen Zeitpunkt erscheint diese Bibliographie, die die Benutzung der wohlsahrtspflegerischen Literatur erleichtern soll. Das systematische Inhaltsverzeichnis gibt jedem Interessenten (und das sind eigentlich alle in der Wohlfahrtspflege tätigen Personen) die Möglichkeit, sich die Bücher oder Zeitschriften-Aufsätze, die 1927 erschienen sind, herauszusuchen, die er sür die jeweilige von ihm beabsichtigte Arbeit benötigt. Alle Zweige der Wohlfahrtspflege und auch die Grenzfragen der Bevölkerungspolitik, des Versicherungswesens usw. sind berücksichtigt worden. In einem Anhang ist eine Auswahl der vor 1927 erschienenen Schriften, die geeignet sind, eine Grundlage sür den Aufbau der Bibliographie zu bilden und die u. a. für die Arbeit noch heute von Bedeutung sind, zusammengestellt worden. Obwohl das alphabetische Sachregister die Auffindung erleichtert, wäre sür eine neue Auflage doch wohl kaum auf ein Autoren- und Zeitschriften-Verzeichnis zu verzichten. Die vermehrten Herstellungskosten würden sicher durch wachsende Beliebtheit der Bibliographie in den weitesten Kreisen ausgeglichen werden. Jedes Amt und jeder Verein sollte sich dieses Mittels, theoretische und praktische Anregungen zu erhalten, nicht entgehen lassen. E. C.

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