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Nachrichtendienst · 1928-02-01 · Heft 2 (Februar 1928) · p. Seite 7

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Journal
Nachrichtendienst
Volume
1928
Issue
Heft 2 (Februar 1928)
Date
1928-02-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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I Wohlfahrtspflege und Arbeitsnachweis. Tr. Kreutzberger. Jüdische Arbeits- und Wandersürsorge, Nr. 6, Dezember 1927. V Jüdische Landarbeiter in Frankreich. Tr. R. Grünberg, Paris. Jüdische Arbeits- und Wandersürsorge, Nr. 6, Dezember 1927' Altersfürsorge' Josef Aufseesser. Nürnberg-Fürther Gemeindeblatt, Nr. 5, Januar 1928. Produktive jüdische Fürsorge in Berlin. Eugen Caspary. Jüdische Arberts- und Wandersürsorge, Nr. 7, Januar 1928. Die jüdische Darlehenskasse. Dr. Fritz Lamm. Jüdische Arbeits- und Wandersürsorge, Nr. 7, Januar 1928. Jüdisches Werkheim. Hannah Schall. Jüdische Arbeits- und Wandersürsorge. Nr. 7, Januar 1928. Werkstätten. Gertrud Prochownik. Jüdische Arbeits- und ' Wandersürsorge, Nr. 7, Januar 1928. Brockensammlung (Peah). Dr. Max Kreutzberger. Jüdische Arbeits- und Wanderfürsorge, Nr. 7, Januar 1828. Jüdische Berufsberatung. Lncie Zobel. Jüdische. Arbeits- und Wandersürsorge, Nr. 7, Januar 1928. Der jüdische Arbeitsnachweis. S. Adler-Rudel. Jüdische Arbeits- und Wandersürsorge, Nr. 7, Januar 1928. Unsere jüdische Kredit^Genossenschast. James Goldschmidt. Der jüdische Handwerker, Januar 1928. Die erste jüdische Genossenschaftsbank Deutschlands. James Goldschmidt. Gemeindeblatt der jüdischen Gemeinde Berlin. Nr. 18, Januar 1928. III. I u g e n d w o h l f a h r t und Gefährdetenfürsorge. Palästinafragen, das Erziehungsproblem der psychisch defekten Jugend in Palästina. Bruno Ostrowski-Tel-Aviv. Der jüdische Student, Heft 3, Dezember 1927. Tie Erziehung der Kleinkinder. Helene Hannah Thon (Jeru- . salem). Das jüdische Echo, Nr. 3, Januar 1928. IV- Iug endpsleg e und Jugendbewegung. Vom Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände. Georg Lubinski. „Um jüdische Wirklichkeit" (Bericht vom Bundestag des Aelterenbund es der „Kameraden" in Dessau 1927.) Entwicklungsgang der Jugendbewegung. Werner Rosenstock. Von deutsch-jüdischer Jugend, Berlin, Nr. 8/9, November 1927. Juden und Sport. Willy Meist. Gemeindeblatt der Israel. Gemeinde Frankfurt a. M., Nr. 4, Dezember 1927. Tie jüdische Jugendbewegung in Deutschland. Georg Guthmann. Gemeindeblatt der israel. Gemeinde Frankfurt a. M., Nr. 4, Dezember 1927. Jugend und Gemeinde. Lehrer I. Raphael. Bukum. Jüdisches Wochenblatt, Frankfurt a. M., Nr. 46, Dezember 1927. Die Jugend und die Gemeinde. Joseph Weinfast, Chemnitz. Gemeindeblatt der israel. Gemeinde Frankfurt a. M., Nr. s4, Dezember 1927. Die Jugend-in der Gemeinde. Tr. Walter Einstein, Stuttgart. Nürnberg-Fürther Gerneindeblatt, Nr. 4, Dezember 1927. Tie'jüdische Jugend im „jungen Deutschland"'. Elieser Schacht ter. Allgemeines Jüdisches Familienblatt, Leipzig, Nr. 4, Januar 1928. Ter Elternbeirat. Mitteilungen für ehemalige Schüler und Schülerinnen der' Unterrichtsanstalten der israel. Religionsgesellschaft zu Frankfurt ä. M., Nr. 7, Januar 1928. Soziale Arbeit und -Jugend. Else Cohn, Leipzig. -Blätter des jüdischen Frauenbundes, Nr. 1, Januar/Februar 1928. V. G esundh eits- und Erh o lungsfürso rge. Bericht über, den zweiten Schwestern-(Krankenpftegerinnen-) Kursus der Lüauenschen „Oft" 1926/1927.- Ose-Rundschäu, Nr. 5, Oktober 1927. Die Freudsche Psychoanalyse. San.-Rat Tr. A. Stern,' Frankfurt a. M. Der Israelit, Nr. 49, Dezember 1927. . VI, Bevölkerungsfragen. Krebserkrankung und soziale Lage.' Pros. Dr. Carl Lewin. Ose-Rundschau, Nr. 10, Oktober 1927. Pädologische Betrachtungen. Tr. W. Lasloson. Ose-Rundschau, Nr. 10, Oktober 1927. Zur Frage der körperlichen Minderwertigkeit der jüdischen Schulkinder der Stadt Riga. Dr. A> Jakobsohn, Riga. Ose-RundschaN, Nr. 11> November 1927. Menschenschutz und Menschenökonomie irr Palästina. Auitta Müller-Cohen. Jüdische Rundschau, Nr. 104, Dezember 1927. Aus der Geschichte der ostfriesischeu Juderr. Jos. Heymann, Frankfurt a. M. Der Israelit, Nr. 1, Januar 1928. Tie Not der jüdischen Kleingemeinden. Tr. Fritz Foerder, Breslau. Jüdische Zeitung für Ostdeutschland, Breslau, Nr. 1, Januar 1928. Jüdische Wanderungen. Dr. Leo Rosenberg. Jüdische Rundschau, Nr. 4, Januar 1928. Stand und Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt a. M. Prof. Dr. W. Hanauer. Gemeindeblatt der israel. Gemeinde Frankfurt a. M., Nr. 5, Januar 1928. Jüdische Wanderung in den letzten Jahrzehnten. I. Lewin. Jüdisch-liberale Zeitung, Nr. 3, Januar 1928. Jüdische Studenten aus den preußischen Universitäten. Herbert Philippsthal. Jüdisch-liberale Zeitung, Nr. 4, Januar 1928. Zur dritten jüdischen Wauderunzskonserenz. S. Adler-Rudel. Die jüdische Emigration, Nr. 1, Januar 1928. Die gegenwärtigen Aufgaben der jüdischen Demographie. Dr. S. Weißenberg in Sinowjewsk, Ukraine. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden, Nr. 9—12, 1927. Zur Statistik der jüdische». Bevölkerung Berlins. Vortrag, gehalten am 14. November 1927 an der jüdischen Volkshochschule in Berlin von Pros. Dr. Heinrich Silbergleit. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden, Nr. 9—12, 1927. Zur Statistik der Juden in Sowjet-Rußland. I. Koralnik, Berlin-Grunewald. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden, Nr. 9—12, 1927. X. Veranstaltungen (Tagungen, Lehrgänge usw.) Am Sonntag, den 15. Januar, wurde im Logenhaus Kleiststraße 10 in Berlin die dritte jüdische Emigratiouskonfereuz, die von dem Verband Hias-Emigdirect einberufen war, eröffnet. Außer 45 Delegierten aus den verschiedensten Ländern nahmen noch zahlreiche Vertreter anderer Organisationerl daran teil. Ter Präsident des Emigdirect, Herr Miron Kreinin, begrüßte die Delegierten und die Gäste und wies in seiner Rede darauf hm, daß sich die wirtschaftliche Lage seit der zweiten Emigrationskonferenz vor zwei Jahren kaum gebessert habe. Ter Drang, ausznwandern, bestünde nach wie vor, es sei auch eine gewisse Erleichterung durch die Kredittätigkeit der Joint-Jca-Foundation geschaffen worden, doch die Emigrationsbewegung stagniert, da erstens die Ueberseeländer die Einwanderung sehr erschweren und da zweitens die Verarmung weiter fortschreitet. Der Redner gab einen kurzen Ueberblick Wer die Lage in den verschiedenen Ländern und ging dann zu dem positiven Programm der Konferenz über, nämlich der Ausfindigmachung von Einwanderungsländern, der Berufsvorbereitung der Auswanderer sowie der sprachlichen Erziehung für die entsprechenden Länder, und endlick» der Schaffung eines Organs zur Finanzierung der Wanderung usw. Ferner betonte der Redner, daß mit den Einwanderern in der neuen Heimat eine Verbindung ausrecht zuerhätten sei, damit chnen das Gefühl der Verbundenheit mit dem übrigen Judentum nicht verloren gehe. Dr. Kreinin widmete dann den in letzter Zeit verstorbenen für die Emigrationsbewegung sehr verdienstvollen Männern einen tiefempfundenen Nachruf. Er gab einen kurzen Ueberblick über das Leben von Wladimir Tiomkin, der bei der Prager Konferenz zu den Mitbegründern des Emigdirect gehörte, und gedachte ferner mit warmen Worten des Schriftstellers Nomberg, Professor Ehajes, D. N. Tapidsohns und Dr. A. Tscherikowers. Nachdem Dr. Alfrü» Klee als Mitglied des Präsidiums der Repräsentantenversammlung der jüdischen Gemeinde von Berlin den Vorsitz übernommen hatte, überbrachte er der Versammlung: Grüße der Berliner Judenheit und führte - aus, daß die Jüdische Gemeinde, in Berlin die Wanderungsfrage als eine der brennendsten Fragen des Judentums ansehe. Die Auswanderung war in Vergangenheit und Gegenwart

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