Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 10 (1867)
- Issue
- 2 (15.1.1867)
- Date
- 1867-01-15
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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175 17G 9) Die Leseart ß, C, D ist unangreifbar. Ob dieser Ort seinen Namen von dem Gebirge Avaftot'v unweit von Sepphoris den Namen herleitet? Der Zweifel hierbei ist hauptsächlich der, dass Aaaftidv hebräisch wahrscheinlich עצמון lautete. Mehl• Wahrscheinlickeit hat die Vermuthung, dass Asnoth-Tabor (Jos. 19, 34), das noch zu Eusebs Zeit unter dem Namen AZavodosö bei Sepphoris lag, gemeint ist. 10) Castra, vgl. Schwarz S. 93 und 139. zu קצרה ישנה של צסורי (Arach. 32, a) ist noch Sifre zu Lev. 25, 29 zu vergleichen. Nach Wajikra r. c. 32 war ein in der Nähe von Hepha liegendes Castra (נסטי־) von Heiden bewohnt. Vielleicht ist קצירייא B die Mehrzahl, wonach sämmtliche Castra genannte Orte in Galiläa einen Grenzpunkt ausmachten. 11) Schwarz verzeichnet ein Kubeja in der Gegend von Szafed. Nach der zweifeihaften Leseart des Sifre könnte man קאנא אמליל nördlich von Sepphoris bei Robinson III 443 vergleichen. Ein Dorf Kana in Galiläa nennt Josefus ant. 13. 15, 1 und an anderen Stellen. Wieners Reallexikon vergleicht damit das neutestamentliche Kana; die Bedeutung des Ortsnamens wäre nach C ״Hirtenrohr“. In der Mischna (Oholot 18, 9) kömmt ein Ort קיני vor. Vgl. den Ortsnamen Koavai (Judit. 4, 4), wo aber die Peschittho קוריא hat, 12, 13) Hier hat der jerusalemische Talmud die richtigen Lesearten, nur dass כללחא nach der Tosifta מלחא zu lesen ist. Dieses bedeutet nämlich Wall (s. Ar. s. v.). Das syrische Berrliöa liegt zu weit nördlich, als dass man dieses in בריי vermuthen könnte. Ein בירי wird mehrmal erwähnt (vgl. Erub. 45, a; Bab. k. 83, a; Ab. sar. 40, a; Synh. 107, a), es ist dasselbe Biri, das nach Schwarz eine halbe St. von Szafed entfernt ist. Dasselbe ist es wol auch, das im j. Pesacli. 2, 7 erwähnt wird. In unseren Ausgaben heisst es wol: הד מן איהין דר' כיריי. חוה ליה גרבין רבלשה , aber in Rokeach Nr. 263 ifnd im Semag, Gebote Nr. 79 findet sich die richtige Leseart דבי בירא• Das במחה des Sifre, wie im Jalkut richtig geschrieben ist, ist die Uebersetzung von 13 .מהתא C D ist dasselbe, was 12 A B, dagegen ist in 12 C D mit 17 A B identisch. רעבתא’ ist in רעבתא zu emendiren und das ד als relativ zu betrachten. 14, 15) Dieselben Ortschaften sind' in C D nach 28 genannt. Herr Schwarz hält sich an die Leseart B und hält 14 für Daphne am See Semochonitis (vgl. /Jdcfvtj bei Jos. b. j. 4. 1, 1). Man könnte dann in 15, das Schw. nicht anführt, Paneas erkennen, die richtige Leseart ist hier augenscheinlich verloren gegangen. 16) Wie aus dem Weiteren sich ergibt, sind einige Grenzorte auch im untern Jordanlande, wie auch im südlichen Judäa zu suchen. Es ist also wol möglich, dass auch Jattir im Stamme Juda (Jos. 15, 42) gemeint sein kann, doch bedarf dieser Name noch einer genauen Prüfung. מהרתא bedeutet wol wie נהוראהא eine Schlucht, ein Wady סחל JSH den Umkreis. 17) S. Nr. 11. 18) ומרס׳ ist vielleicht 20 מי ספר B. Dies mag vielleicht der Xdxxng ,AvqctQ (1 Makk. 9, 33; Jos. ant. 13. 1,2) sein. Wiener Reallexikon s. v. Aspar versetzt diese Cisterne (wie er Xaxxog übersetzt, vgl. die Peschitho גוב^ז ד^ספר) in das Gebiet der Nabatäer, aber Herzfeld (Gesch. ‘des Volkes Israel 2 5. 347) hat aus guten Gründen diese Oertlichkeit in die Niederung des Jordan versetzt, und hat gezeigt, dass Xaxxog, wie Lacus, hier einen See bedeuten müsse. Fast scheint es, dass 28 מיפף B aus מי ספר verkürzt ist. 19) A=21 B und 23 C D hält Schwarz für das heutige al-Marases nordöstlich von Beth-Schean. Vielleicht ist es das alte Mare-! scha im Stamme Juda (Jos. 15, 44), welches schon von Rehabeam als Grenzort gegen Philistäa befestigt wurde (2 Chron. 11, 8). Josefus (ant. 12. 8, 6) rechnet sie schon zu Idumäa, welcher Name sich bei ihm bis weit hinauf in Juda erstreckt. Am ehesten läst sich annehmen, dass MijQO'd■ der nördliche Grenzort von Obergaliläa (Jos. b. j. 3. 3, 1) gemeint ist. 20) נהל^1 דאסצאל ist wahrscheinlich das Thal von Phasaelis. Nach Josefus (b. j. I. 21, 9) gründete Herodes zum Andenken seines älteren Bruders, des Selbstmörders Phasael, in einem nördlich von Jericho sich hinziehenden Thale die Stadt Phasaelis. Kai 7zohv luXr^ xrivag xard 7ov dno 'Ieg1%ovg iövroov avXwva noog ßogiav, ftava^Xiöa tdvdfiavsv.. Die Stadt selbst fiel nebst Jamnia (Jabneh schon 2 Chr. 26, 6 genannt; hei Georg Syncellus ehr.