Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 10 (1867)
- Issue
- 2 (15.1.1867)
- Date
- 1867-01-15
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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A. B C. I). ומואב - . י — ן —■ חשבון נימרון _ ויבקא עלייה זירזא מיליה וירואי _! ונחלא רזרד i — __ _ ויגר שהדוחא — _ ורקם גאה ורקם רגיעה ורקם גיאה .... גא1ר. : ונננייא דאשקלון וירך הגדולה ההולכת ל:לדבר וגנייה דאשקלון וגביגייא. דאשקלון וגנינייא .... י Offenbar ist keine der Rezensionen an sich korrekt, alle vier wimmeln von Fehlern, Die Tosifta enthält das Verzeichniss am vollständigsten und wie anzunehmen ist, am'ursprünglichsten. Aus ihr wurde es in den jerusalemischen Talmud aufgenommen; die daselbst vorhandene Rezension ist der der Tosifta keineswegs vorzuziehen, wenn sie auch zu bedeutsamen Berichtigungen führt. Auch der defekte Text des Sifre, dessen nrsprüngliehe Lesearten theilweise der Jalkut aufbewahrt hat, bietet manche aufschlussgebende Varianten. In den., einzelnen Punkten ist zu bemerken: 1) A und C. haben das Richtigere: die Leseart B gibt gar keinen Sinn. Schwarz macht aus dem nachfolgenden הוכיח, das durch eine dreifache Ueberlieferung gesichert ist und gewiss auch in 2 A stand, המת und meint, dass ״Parasehat - Chamat Cölesyrien sei (das h. Land S. 14).u Dies ist aber unrichtig, da erstens, wie aus dem Folgenden zu ersehen ist,'die Grenzorte von Süden nordwärts angeführt werden und Cölesyrien und Askalon nicht aneinander gereiht werden können, und zweitens im jerusalemischen Talmud a. a. 0: dieser Name selbst vorkömmt: ר שמעון בן לקיש שאל לר׳ הנינה הקינה בעמון ומואב מהו א״ל אני יא שמעתיה מר׳ הייא הגדול ^ל^ מפלשת אשקלון ולחוץ Askalon war stets eine mehr vou Heiden bewohnte Stadt, deren Bürger eine gewisse Gehässigkeit gegen die Juden zeigten (am dia ,utV701\* lovättioioiq ysyivrj/ihrj Jos. b. j. 3. 2, 2), daher der Streit, ob diese Stadt zum In- oder zum Auslande gehöre (vgl. die richtigen Bemerkungen in Forschuugen S. 135 ff.) — בכל in D ist zu dem voranstehenden בבל verschrieben und daher zu streichen. 2) Schwarz (a. a. 0.) erkennt richtig, dass hier der Stratousthurm gemeint ist, wie er auch 3 richtig Dora liest, nur bedeutet "שיני“ hier nicht Zähne, da keiner der Texte so schreibt, und A, C, D diesen Bestandtheil mit שר verbinden, שרשינה ist vielmehr selbst Straton, wie Herr.Rabbiner D. Oppenheim richtig bemerkt!Frankels Monatsschrift Jabrg. 9. S. 195 ff.) 4) ושורא רקיסרא) halte ich für ein altes Glossem zu 2, da Cäsarea bekanntlieh der andere Name für Stratonstliuin ist; 5) ist bekannt. Auch hier hat C D die hebräische Uebersetzung von 5שורא 6, 7) in B. 18, 19 ist ebenfalls, mit Schwarz (a. a. 0.) für Megiddo zu halten. Der Ausdruck ראש מיא kömmt auch in dem Verzeiesnisse der Ortschaften in'dem Umkreise von Tyrus vor (J. Demai 2, 1). In der Tosifta 1. c. steht zwar dafür ר אש מי א , aber das Vorkommen dieses Ausdruckes in unserer Baraitha setzt die Richtigkeit der letztem Lesearten so sehr in Zweifel, dass man hier kaum" mit Rappoport (Erech Millin p. 251) ein nomen proprium erkennen kann. Rappoport hat die Paralelle 1m Jeruschalmi nur flüchtig betrachtet, wenn er a. a. Q. sagt וחסך שמה שם זה אשמיא. Schwarz (S. 160 vergleicht ראש מי mit Ras-al-Ain,!Stunde südlich von Tyrus, 1זעחין ist natürlich in ונעתי ן zu emendiren. 8) בברתא hält Schwarz für Chabartha, 1 Stunde westlich von Schafamer. Nach der Leseart D könnte man auch כסר נבוריא, Nebarti in Nordgaliläa (Schwarz S. 151), darin erkennen. Hinsichtlich Schafamer möge hier noch erwähnt werden, dass Schwarz (S. 138) diesen Ort für das talmudische שסרעם hält. Die Bachstabenversetzung ist aber nicht nothwendig. Niebuhr (Reisen Bd. III. S. 69) nennt 3 Stundein von Acco den Ort Sefaram, weleher .unstreitig שסרעם ist.