Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 9 (1866)
- Issue
- 42 (1.12.1866)
- Date
- 1866-12-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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837 Zeit nachweist und erklärt. Das Buch wird Mitte Jäner vollendet sein, und cs kann nur auf feste Bestellung gegen baare Einsendung von 1 Thlr. 15 Sgr. abgegeben. Feste Bestellungen können bei Herrn Karger in Leipzig oder bei Herrn W. Koch in Königsberg in Preußen gemacht werden. Präuumerationspreiö bis Neujahr : 1 Thlr. Abonucntensammler erhalten 10%. Wir dürfen das Buch als Produkt eingehenden Quellenstudiums und kleineren , gereisten Urtheils allen Freunden jüdischer Geschichte angelegentlich empfehlen. 0. Danzig, Mitte November. Von Herrn Rabbiner Dr. Adolf Salvendi in Bereut W. Pr. sind hier erschienen: Predigten. Erste Sammlung. (Danzig, Verlag der Konstantin Ziemsseu'schen Buchhandlung. 1866). Die Sammlung enthält 11 sehr gediegene Reden (5 Sabbath-, 1 Gelegenheits-(Antritts)- und 5 Festpredigten). Der Verfasser, der mittlerweile von der Gemeinde Dürkheun-Frankenthal zum BczirkörabLiner gewählt wurde, verspricht im Nachwort die zweite Sammlung bald nachfolgen zu lassen. - Lzcgcdllt, 30. ülov. Beim Schlüsse dieser Nummer erhalten wrr von Bukarest die erste Nnmmcr eines in französischer und rnm. Sprache erscheinenden, vielversprechenden Wochenblattes. Wir wünschen dem neuen Unternehmen das beste Gedeihen. Peiler Griefe. IV. Hf. Pest, im November. In dem letzten unserer Briefe hieß es, daß die hiesige Gemeinde während der letzten vier Jahre 70.000 fl. für Schulzwecke verausgabt habe und daß der zehnte Theil hiervon Hinreichend genügt hätte, um den speziell in den Wirkungskreis der Religionsgemeinde gehörigen Religionsunterricht zu besorgen; so habe die Gemeinde für die eigentliche Religiosnschule innerhalb obigen Zeitraumes kaum 1000 fl. verwendet. Es war blos ein Jrrthum des Setzers, daß statt dieses Betrages 10.000 fl. erwähnt wurden. Es muß hier freilich bemerkt werden, daß in obi- .gen 70.000 fl. auch die Kosten für den Religionsunterricht in. den von der Gemeinde erhaltenen Schulen mitbegriffcn sind, die 1000 fl. sich daher nur für den Religionsunterricht .außerhalb der Gemeindeschulen verstehen. Immerhin steht.es jedoch unumstößlich, fest, daß nöthigen Falles unsere Gemeinde 60.000 fl. ersparen und noch immer bedeutend . mehr auf dem Gebiete des Religionsunterrichtes leisten könnte, -als bisher geschehen: ... Die Mangelhaftigkeit dieses Unterrichtszweiges ist auch unserem Vorstande nicht entgangen. Dank den eifrigen Be-: mühungeu der Herren Kultusvorsteher Holitscher, Prediger Dr. Kohn und. Religionslehrer Heinrich Deutsch wird der- ' selbe bereits in kürzester Zeit einer gründlichen Reorganisation unterzogen werden. Durch Vereinigung der verschiedenen Lehrlokalitättu werden die gleichstüfigen Schüler verschiedener Lehranstalten den Vortrag zu gleicher Zeit genießen. Dem Lehrer wird es durch diese Zentralisation möglich gemacht, die Zahl der Lehrstunden zu vermehren, und den Unterricht, uuch auf die bisher ganz vernachlässigten Fächer auszndehnen. Den Lesern des ״B. CH." dürfte es bekannt seindaß Dr. Kohn aufgefordert wurde, den jüdischen Studirendcn an der hiesigen Universität Vorträge über jüdische Literatur zu halten; diese Vorträge werden jedoch kaum mehr im Laufe des Jahres 1866 stattfinden, da, wie wir vernehmen, der Herr Doktor in Kürze eine längere Reise zu unternehmen gedenkt. Diese Woche wurde vom Vereine zur Beförderung des Ackerbaues^ eine Jakob Kern Gedenkfeier abgehalten, bei 839: welcher Gelegenheit auch das gut getroffene Bild des Ver ewigten (gemalt von Adler) enthüllt wurde. Herr Oberrabbiner Meisel hielt eine beifällig aufgenommene Rede, in der auch das Verdienst des Malers nach Gebühr hervorgehoben wurde. Die vorangegangene Rede des VereinSdirektorS Herrn M. A. Weiß scheint mehr für den.Kreis intimer Freunde, als für eine öffentliche Versammlung bestimmt gewesen zu sein und entzieht sich daher aller Kritik., : Das Hilfskomitö für Soldaten israelitischer Religiou hielt am 15. November in Wien einen Tranergottesdienst für die im letzten Kriege auf den Schlachtfeldern gefallenen jüdischen Krieger. Wir erfuhren bei dieser Gelegenheit, daß mau deren über 400 zählt. Interessant wäre es zu erfahren, wie viel, hiervon auf Ungarn entfallen. Die Rubrik des Geburtsorteö ist leider sehr lückenhaft ausgefüllt, so weit׳ es jedoch geschehen, scheinen nicht weniger als/zwei.Drittel der/. Opfer unserem Vaterlande anzugehören. / - Liir hebräisches Gritschen von Uenim. Herr Jakob Safir hat von Renan, welchem er sein hebräisches Reisewerk zusendete, folgendes, in der hebräischem׳- Zeitschrift.״Libanon" mitgetheilte, hebräische Briefchen' erhalten, dessen.Mittheilung vielen unserer Leser hoffentlich ־ willkommen sein wird. Dasselbe lautet:! חסמן;!■• - י *■■׳■;׳־ :הנד. הספה: אשר:אמרח להביאו אלי'יקר מאור הוא ולא 1יסלר’בכתם;אופיר כשהם יקר ׳וספיר■ ועין. המחבר: הביטה " מקום;ססיר והיא מן תמיינזי'דרך וכל אשר ספר בהדרי תימן אמנם'כי רהוק מפגינים מכרו וזה דבר אשר יאמר ראה זה :-;::הדש:הוא וה׳ שומר •ארחוח בני ישראל. :שלום עליך ועל: סל. ביתך : : אני כתבתי בידי ארנסת רנן . י •י, יי׳ ־ •-בפאריז י העיר:הגדולה־ יי ום: כ״ה בירח ׳■אוקטובר בשנת » 1866*). ./: ■ ־ר■- -'-l■ LMMe Epitaßen ans jüdischen Zräbern **). 1. ....’""T Polae in Istria A V R. SO T ERr ET; AYR. STEPHANUS! ' A VR- 8 0 TLRI AE;, . M A T R I, PI E N T I S S RELIGIO NI. IVD AICAE. lETYENTI. *) Wortgetreue Uebersetzuug: ״Siehe das Büch, das Du Dich ent-׳ schlossen, mir zn übergeben, ist sehr trefflich, und es wird nicht anfgewogen dnrch Gold von Ophir, durch kostbaren Schoham und Saphir, und das Auge des Verfassers hat geschaut den Ort, wo da ist der Saphir. Er gehört zu den redlichen Reisenden, und was er vom Innern Arabiens erzählt,' ist schätzbarer als Perlen. Dies ist ein Werk, von dem man sagen kann : siehe, etwas Neues! Gott behütet die Bahnen der Kinder Israels. Friede Dir und Deinem ganzen Hanse! Dies schrieb ich mit eigener Hand.. Ernst Renan. In der großen Stadt. Paris, am 28. des Monats Oktober 1866. .**) Ich tyeile, dem Wunsche des Herrn Red.'s entsprechend, ׳diese Inschriften mit, muß aber die nähere Betrachtung derselben Anderen über- . lassen. ׳ ־ Der Eins. ׳