Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 9 (1866)
- Issue
- 38 (1.10.1866)
- Date
- 1866-10-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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699 700 ■8'י) Bemch. 10, a. Midr. Ps. 103. Alk. das. Nr. 857. Brgl. auch Sota 41, b. Sanh. 91, 5. ־ fi0) Saich. 91, b. Bensch, rlk. Ab sch n. 34. Rapopvrt, der diesen Antoninus für Äkark Aurel hält, bemüht sich, das Resultat des Dialoges mit der stoischen Filosofie m Einklang zu bringen (Kcr. Ehen». 4, 227. 228). Der emfache Wortsinn stiiiimt mit dieser Aiiffassiiiig nicht überein. / "") Nidda 30, b. Ialk. Job Nr. 516. "') Ab. Zara, 5, a. Ehag. 12, ri. "'0 Peßach. 62, b. Ab. Zara 36,!׳. Im Zer. Peßach. 6, 3. heißt er Deromi.׳ ein Fingerzeig, daß man ttnter Daronr schlechthin Lydda verstand. Näheres hierüber an einem andern Orte. Bvrlättfig s. Schorr, Ehalnz 6, 49. Anm. 7, 59. Anm. B. Eh. 6, 924—926. S. vie oft zitirte «stelle Jos. v. jüd' Kr. II. 8, 11. "") Berach. 60, b. S. Edelmanns Hegjon Leb S. 8, 9. ' . °") Bechiu. Olam Äbschn- 15. Ans 1 '.VI: 40, 15. anspielend sagt die Seele: הא^ מי שם אותי במר Desselben Bildes bedient sich Philo: d'tö/iMtriQtov to tfotyw (Do migi׳. Abi389 .׳. E). ׳!«) Jebain41 ׳, a. b. Mail». Gernsch. 11, 25״ Ivo die erste in! Talmud ebenfalls begründete Anffassnng festgehaten wird. S. Keßef. Mischnc Die oft ventilirte Frage, ob sich das Gesetz vns eine Geschiedene bezieht׳ gehört nicht yieher. . ״-) Ehag. 15, אמבטי ה® •והיי׳ שמא באסבטי עיברה ist trotz der Hinweisung Mnssafia's auf das׳ Griechische bisher 'n l ch t erklärt worden; es ist wol: h'ttßaötv in der Bedeutung von. B ad w au n e. Brgl. bcs. Athen. I- 24, d. : dvayalmtw Je'rat? ifißciöeiv. t.cik töJv /(■vuh> övvtatfet?. Daher wird cs als Femininum gebraucht (Miklv. 6, 10). Ob sich bei späteren griechischen Schriftstellern auch die Form ifißang finde, mögen Ändere entscheiden. Der erste Kasuist, der die Sache ernstlich nahm und halachisch anwendetc, ist der skrupulöseste Tvßafist. R. P e r c z, tm Anfänge des 14. Jahrhundertö. Unabhängig davon warf N. Moses b. Isaak ans Krakau in, 17. Jahrhundert eine hierauf bezügliche höchst selb same Frage ans (Ehelk. Mechokek 1, 8. Brgl. B. San׳! das.) Der Echte, der die talmudischc Theorie zu bestreiten wagte, war R. Jehuda NozanoS in Konstantiilopel, gest. 1727. Seine Dissertation beginnt mit. den Worten ׳ פ«" ומ״מ אין•אנ.י,!;מצייר..ולבר ■זה. schließt: ^"אלא וראי נראה רם המציאות זה שתתחבר באמבט׳ לא יתכן Diese antitalmudische Amßcrnng hat ihm eine strenge Rüge von Aznlai. zugezogen (Mischne le Mel. Jschuth 15 , 4. Birkhc Jos. znm Eben Ha-Ezer 1. 14). Mai1!,o1!idcs hatte die fragliche Theorie ans leicht einzuschenden Gründen stillschweigend fallen lassen. Aznlai benmht sich, dies pilpulistisch zu rechtfertigen (B- I-13,10). °») Jebam. 35, b. Baba Bathra 9, 2. Gern, das. 141, b. ff. lieber Sklaven s. Gittiu 23, b. " 7") Brgl. El). Misp. 290, 1. mit Maim. Nachal. 10, 5. -.״•■■. Vr7 ״') Baba Mczia 79, b. .׳ ף, Die Rechte der Israeliten, Athener und Römer 11121 .׳. S. 10• Arach. 1, 4. 7") Arach. 7, n. Brgl. Sch o rr in Ehalnz 7, 45. Nr. 26. S. auch oben Anm. 33. Die Zusammenstellmig alter und neuer Quellen über die Bolizichnng der Todesstrafe s. in Gcib's Lehrbuch des deutschen Strafrechts II. 8- 114. S. 399. 7") Nidda 32. b. Das. 31. ». ist von den stärken, Weyen bei einer weiblichen Geburt oie Rede. Darauf bcrnft sich N. Lipman im Nizzachon Nr. 85., hinzufügend: מקלרה נסחח ביותר ואינו נסתם עד שבועי□. . 7ף Aber, Esra 3 M. 12, 2. Arist. Eist. Vll, 3.?Imins, bist, mit. VII. 6. 76) Nidda 3, 7. Die Meinung R. Jömaels. 77) Nidda 30, b. Was daselbst von den Sflavinuen Kleopatra's erzählt wird , verdient näher nntersncht zu werden. Menachem Kohen di Porto meint, der männliche Fötus werde in 33, der weibliche in 60 Tagen vollendet, hinzufügendודבר זה ברור אצל הרומאים (Minch. Bel. 111, b). Er war selbst Arzt! 7") Nachni. Äbrav. und G rotius z. St. Starkes Bibel 1, 1581. Baumgartners Komm. 2, 163. Mich. Most Recht. 4, 8- 214, Hedeffi'S Worte lauten Eschsol307.- והכפיל הימים בנקבה יען בי דמיה מרובין בצרך גיסה כאשר ידע עשך Bei Nachm, erscheint die Motkvirung amplifizirter: vielleicht verdankte er dieselbe einer karaitischen Mittheilnng. Nekrologi«. 8. Mttitz (Mähren), im September. Unser verehrter Seelenhirt, Markus Trieschel, der Nestor der mährischen Rabbinen, ist von der Cholera hingerafft worden. Die Gemeinde betrauert aufrichtig den Verlust des ehrwürdigen Mannes. Friede seiner Asche! N. Loskowitz, 20. September. Unter den letzten Opfern der Cholera betrauert die hiesige Gemeinde den Direktor pollnlsekvii, der unserer Schule 40 Zähre lang mit unermüdlichem Eifer Vorstand. Friede seiner Asche! 8. Paris, imSept. Am 29. August verschied in Fontainebleau llei'inaiiu Goldschinidt,, ein deutscher Jude von Geburt, bei seinem Tode eine Zierde Frankreichs. Das am 30. stattgefundene Begräbniß war ebenso feierlich, als imposant. Nicht nur die gesammre jüdische Gemeinde, auch die christlichen Honoratioren der Stadt und mehrere Mitglieder der archäologischen Gesellschaft gaben dem berühmten Astronomen das letzte Geleite. Das Militär rückte aus und erwies dem Verstorbenen die den Mitgliedern der Ehrenlegton zukommenden militärischen Ehrenbezeugungen. Herr Dr. Tabouret, Vizepräsident der archäologischen Gesellschaft, /hielt im Namen derselben die Trauerrede, in der er die Verdienste des Verblichenen um die Astronomie auszählte und die mannigfachen Auszeichnungen erwähnte, die demselben zu Theil wurden. Goldschmidt, der zwischen dem Mars und Jupiter 14 Planeten entdeckte, war einer der hervorragendften Gelehrten Frankreichs, wurde von der französischen, Akademie der Wissenschaften im Laufe von zehn Jahren acht .Mal gekrönt, von der königlich-astronomischen Gesellschaft in London im Jahre 1861 mit einer großen goldenen Mevaille beehrt und die gelehrten Gesellschaften Frankreichs schätzten sich glücklich , Goldschmidt unter ihre Ehrenmitglieder zählen zu können. Gestatten Sie mir, Herr Redakteur, eine kurze Lebensbeschreibung des Verblichenen zu liefern. Hermann Goldschmi.dt wurde in Frankfurt am Main geboren und daselbst erzogen. Er widmete sich Anfangs dem Handel und unterstützte seinen Vater im Geschäfte. Doch trotz der ihm ans ׳dieser Lebensstellung erwachsenen Vortheile, wurde Goldschmidt von den schönen Künsten, damals insbesondere von der Malerei so augezögen, daß er den Kanfmannsstand für immer verließ und in die Münchener Schule für schöne Künste eintral, wo er sich unter der Leitung des berühmten Cornelius ausbildete. Im Jahre 1834 ging Goldschmivt nach Paris, wo er die Malerei eifrig betrieb und vom Jahre 1836 angefangen nahmen seine Bilder aus den französtschen Ausstellungen einen hervorragenden Platz ein. Im Jahre 1848 verlegte sich G. auf die Astronomie und richtete sich zivei Observatoires ein. Und obschon er nicht in der Lage war, sich großartige Jnstru- Meute auschaffewzn könne«, entdeckte er mit seinen bescheidenen Instrumenten in diesen seinen Observatoires 14 Planeten, die er alle selbst benannte. Seine hochwichtigen Entdeckungen