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Ben Chananja · 1866-06-20 · 25 (20.6.1866) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
25 (20.6.1866)
Date
1866-06-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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75 76 veranlassen von einem Orte oder von einem Gebiete, auf welchem der Todcsengel keine Gewalt habe (8. Bitter IX. S. 662 und 660 und ff). — Das kurdistanische Lizan (לח) wurde in der Folge mit dem palästinensischen Lus (Genes. 28, 19) verwechselt, daher der Midrasch (Bereschith rabba cap. 69.): היא לוז שלא שלט בה מלאך המות מעולם הזקנים שבד. מה ׳ עושין להם ׳כיון שהם זקנים הרבה מוציאין אותן הוץ להומה והם מתים. Durch eine leicht begreifliche Ideen-Association wurde der Name des Ortes in welchem der Todesengel keine Gewalt haben soll (Lus), auch auf denjenigen Theil des menschlichen Körpers, den man für unverweslich hielt, und von dem die Wiederbelebung des todten Leibes ausgehen soll, übertragen, daher der Midrasch (Bereschith rabba 28. Wajikra rabba 18.): ן^דריאנוס שאר־1 ^ת ר״י ב״ה א״ל מהיכן ה״קב״ה מקיץאת הארם לערחיד לבא? א״ל מלה .של.שדרה וכו קן נשריוא Kenasserin (Bosch ha-Schana 26, a.), eine Stadt in Syrien jetzt Altaleppo. ״Ich glaube, sagt Pococke (Bcschr. d. Morgenl. 2. B. S. 217.) in Bezug auf Altaleppo, ״Dieser Ort ist das Chalcis gewesen, welches die alte Hauptstadt des chalcidenischen Gebietes war“. — ״Der wahre arabische Name dieser Stadt war Kenasserin- und so heisst sie bis auf diese Zeit. Die arabischen Schriftsteiler geben dem nördlichen Th eil 6 Syriens, nach ihrer Eintheilung des Landes , eben diesen Namen, und das Thor von Aleppo, welches dahin hinausgeht, wird eben so genannt.“ בית אונייקי (Joma 10; a.) oder wie cs in JerUschalmi (Megilla 1, 9.) heisst ויר־־זנייה, Bithynia, Bithynien. נבינח בית אונייקי von dem die Mischnah (Aboda sara 29, b.) spricht, ist daher nichts anderes, als der caseus bithynieus, der bithynische Käse, weleher nach Plinius (H. N. 11, 97.) im Alterthume von den Feinschmeckern sehr geschätzt wurde. Der bithynische Käse erhielt seinen vorzüglichen Geschmack, wie Plinius (1. c.J berichtet, durch seine Zubereitung, welche darin bestand, dass der Käse in Weinessig, mit Thymian eingelegt wurde, daher dieser Käse in der Mischnah eben so verpönt ist, wie der von den Götzendienern bereitete Wein selbst. Dieser Umstand kam jedoch später in Vergessenheit, daher die Amoraira (Aboda sara 35, a. u. b.) sich in den mannigfachsten Vermuthungen ergehen, um das strenge Vorbot des bithynischen Käses zu erklären.*) מהיר (Kohelcth rabb. zu 1, 13.) Mahomerfa, eine Ortschaft, 5—6 römische Meilen, *) Gan7. ixut Untrcht. will ltnpnport (Erech JViÜie S. 27.J in יוקו^ Veneca in Medien finden. also etwas Über eine geogr. Meile nördlich von Jerusalem (Baumer Palästina S. 182.). Der Midrasch sagt dort: ״die Stämme Kuben und Gad haben ihr Antheil in einer Gegend, wo es keinen Kaub (keine Beeinträchtigung) gibtj denn es waren Viehweiden, die ihnen zugewiesen wurden; dergleichen auch um oder bei Mahomeria in einer Ausdehnung von 16 Mil. (Sabbathwege) in Quadrat.“ — Die Erklärung dieser etwas räthsclhaften Stelle, ist etwa folgende. Das Weiden, besonders des Kleinviehes, auf angebautem Boden, wenn auch nur zwischen und nicht auf den Aeckern Anderer, wurde als Beeinträchtigung des fremden Besitzthumes (גזל) angesehen. Da jedoch ein Landmann der Viehzucht nicht leicht entrathen kann, so gab es auch selten einen Grundbesitzer, dem nicht derartige Beeinträchtigung zur Last gelegt werden konnte. Besser waren in dieser Beziehung die transjordanischen, grössteulheils Viehzucht treibenden, Stämme Rüben, Gad u. 8. w. daran, denn ihr Besitzthum bestand zumeist in Weideland, das gemeinschaftlich benutzt wurde; da durfte Jeder weiden lassen so viel er wollte, ohne seinen Nächsten im Mindesten zu beeinträchtigen. Eine Ausnahme von der Regel bildeten aber auch die grasreichen Wüsten und bewaldeten Berge Judäas, denn auch hier war die Weide, weil Niemand dabei Schaden leiden konnte, ganz ohne,Einschränkung frei (8. Baba Kama 79, b.).' Nun findet sich aber im Norden Jerusalems in der Gegend von Mahomeria, dessen Lage sich übrigens nicht genauer bestimmen lässt, die Wüste Gibeon, die Wüste Bethaven auf der Grenze zwischen Benjamin und Ephrajim, und nicht weit davon beginnt das ehemals bewaldete Gebirge Ephrajim (8. Rosenmüller bibl. Alterthk. 2. B. 1. Abtb. S. 172.). Jetzt ist der Sinn des Midrasch klar, er sagt im Wesentlichen: Die Stämme Buben und Gad erhielten ihr Antheil in Gegenden wo die Viehweiden frei sind; dergleichen freie Weiden gibt es auch um oder bei Mahomeria, in einer Ausdehnung von 16 Quadratmeilcn. Und somit wäre die Frage des Herrn Dr. Hübsch in d. Bl. (Beilage zu Nr. 5) erledigt; Die harzälmliclieii Substanzen, im Talmud. Von dr. M Duschak. Die Mischna Sabbat 2,1. verbietet das זפת zum Sabbatlichte zu verwenden. In der darauffolgenden Mischna verbietet R. Ismael, das עטרן zu diesem Zwecke zu gebrauchen. Sefet ist Pech von זוף fliessen. , Atran ist ebenfalls Pech, Harz: Stmw. עטר binden, kleben, verpechcn. Worin unterscheidet sich aber Atran von Sefet? Darüber sagt B. Ami bar Abin ibid: Atran ist ססולחא רזסתא, der Abfall öder das Schlechte von Sefet, Rasch!, welcher daa

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