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Ben Chananja · 1866-04-25 · 17 (25.4.1866) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
17 (25.4.1866)
Date
1866-04-25
Page
– (sequence 13)
Language
German
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61 62 nen wir nicht angeben; wir fanden auchkeierlei Stelle, die uns hierüber belehrte; doch glauden wir aus den Zeugnissen alter, sicherer Quellen den streitigen Geburtstag Jesu (s. Wiener Reallex. s. v. Jesus) richtig ermittelt zu haben. Nehemias Brüll. II. Papa b. Nazar. Grätz (4, 2. Ausg. 8. 428) ist durch Vergleichung der rabbinischen Angaben über Papa b. Nazar (j. Taan. VIII. p. 46, b; b. Ket. 61, b, Seder Olam, Scherira’s Sendschrei־ ben) zu der richtigen Vermuthung gelangt, dass dieser mit dem palmyrenischen Freibeuter Odenathus (259) identisch sei, v. Gut- Schmidt wies auf eine grich. Inschrift hin, wo ein als Vorfahrer Odenath’s angeführt wird, wodurch diese Hypothese bedeutend erhärtet wurde; doch wird über diesen nichts Näheres beigebracht. Die Nachweisung dieses Vorfahren Ährte mich zum Verständniss einer von Grätz angeführten, aber nicht erklärten Midraschstelle. In Ber. rab. c. 76 (vgl. auch Jalkut H. 1064; Aruch Art. קרן) wird ״das kleine Hora“ (Dan. 7, 8) auf Ben-Nazar bezogen mit den Worten זה בן נצר• Der edessenische König 132 v. Chr. heisst nämlich עברו בר מזעור. In einer anderen Quelle (Abr. EccheL . suppl. chron. or. p. 137 bei Bayer Hist. Osrhoena p. 64) heisst derselbe Abadus Nazari. Dieser Maz’ur oder Nazar ist wahrseheinlicih der Nd1fe0Q0g der Inschrift;, dass aber נצר mit מזעור identisch sei, schwebte dem Midrasch in der Anlehnung an ןעורא deutlich vor. Unter קרוס daselbst ist vielleicht der römische Kaiser Garns zu verstehen, der auch einen Zug gegen die Perser unternahm; er regierte 282—283; für קררידוסי ist קרינוסי zu lesen; es ist Garns Sohn Carinus (284); in מקרין erkennt schon Grätz Macrianus (261). Nehemias‘ Brüll. Zur Texteskritik d. Aboth d. L. Nathan. Zu keinem der unter dem Namen מסכחות קטנות bekannten Traktate finden sich so viele Varianten wie zu den Aboth d. R. Nathan. Ist doch in diesen fast kein einziger Abschnitt, der nicht von "נוסהאוח אהרות" an den Randglossen begleitet wäre! Um nun in diesem Labyrinthe von Lesearten sich zu recht finden, um genau bestimmen und kon- Station zu können, welche von denselben als echt, und welche als apokryph zu betrachten seien, muss man nach unserem Dafürhalten theils auf den betreffenden Inhalt selbst, und theils auf die Parallelstellen näher eingehen und sich dabei überhaupt von einer unbefangenen Kritik: leiten lassen. Dies wollen wir an den folgenden Beispielen zeigen : Absch. 1. "ביום ב׳ מהו אומר גרול ד ומהלל מאד חילק אח % "כל מעשיו ונעשה כלך על עולמו die נוסהא אהרינא jedoch hat ״שליט בעולמו״: welche von den beiden Lesearten mag nun wol die riehtige sein? man braucht aber nur den Inhalt des ganzen Passus genau und sorgfältig zu prüfen, um sich zu überzeugen, dass das im Texte stehende ״כלו״ die einzig richtige und authentische Leseart sei. Vom Hagadisten nämlich wird Gott an jedem Schöpfungstage ein dem bezüglichen Bibelworte entsprechendes Epitheton beigelegt, so lässt er ihn am dritten Tage nach Ps: 82, 1 ״מקום לעדתו״ sein, so stellt er ihn am vierten nach Caput 94, 1. als den strafenden und vergeltenden, am fünften nach Cap. 81, 2. als den preiswürdigen und am sechsten Tage nach Cap. 93, 1. als den mit Pracht, Majestät und Herrlichkeit bekleideten Gott dar. Hiernach unterliegt es gar keinem Zweifel, dass auch am zweiten Schöpfungstage Gott ein Epitheton beigelegt wird, das eben dem angeführten Schriftverse entspricht; jenes drückt nun das Wort ״כלו״ aus, welches aber nichts anderes ist als das griechische xXeivö? (von hX60s Ruhm) — berühmt, renommirt und entspricht somit vollkommen dem גדול ...ומהלל Es ist also evident, dass der Glossator die erwähnte נ״א in ganz willkürlicher Weise für das von ihm nicht verstandene Wort gesetzt hat. Ibid: ״ומביאים, להם סנרלכיסן טובום'אבנים טובלת וכל כלו המרה שבעולם""""" die נ״א jedoch hat »סנרלסונים“. Aber in dieser Stelle ist ja von Edelsteinen die Rede, während «סנדלסזן" ein Engelname ist! Es ist daher kein Zweifel, dass סנדלכים gelesen werden muss. Dass dies der Name einer Art von Edelsteinen, geht aus Sanhedrin 59, b. Targum z. Deuteron. 34, 6. z. Job. 28, 18 und zu Esther 1, 4. klar und deutlich hervor. Die beiden Wörter אבנים טובות hier und in der Parallelstelle (Sanhed. 1. c.) scheinen früher als Erklärung des Wortes סנדלכים an der Randglosse gestanden zu haben und dann mit in den Text gekommen zu sein. Abschnitt הלי רץ למצוה קלה שיבואן־ (muss wol heissen למצור. רבה (שתביאך. Hier wieder ist ohne Zweifel die למצור המורה“ נ“ א richtiger, indem ja zu קל immer der Gegensatz «המור" ist, und es auch so in der Parallelstelle Aboth 2, 1. heisst. Absch. 4: עד שבא אליו דיולפא מעירו שמת hier ist nun ebenfalls die די וסלי מ “ג״א“ die richtigere Leseart, indem sie sich so in der Parallelstelle Taanith 18, b. als der ältern Quelle findet, und auch die Lexikografen keine andere Leseart kennen, lieber die Bedeutung des Wortes דיופלי Vrgl. Aruch 8. h. v. Mussafia und Landau daselbst. Absch. 6: אלך ואדיר אליעזר בני מנכסי die ואוריש" :נ״א“ Es ist aber ואדיר ohne Zweifel

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