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Ben Chananja · 1866-11-15 · 41 (15.11.1866) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
41 (15.11.1866)
Date
1866-11-15
Page
– (sequence 20)
Language
German
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123 124 ,לממרח־ למלכז als auf aufrührerische; Intentionen hinweisend aufgefasst.!) (Rapoport Er Mil. 17 ff.; Grätz Geschichte des Judenthums Bd. 4. 2. Apsg. ■S., 442). Sonst noch aufgebrachte Beweise können woi'als Gefolge ausdrttcklieher Zeugnisse-zur Erhärtung des gewönneneu Resultates das Ihrige beitragen, aber für sich allein die Richtigkeit und Vollgiltigkeit desselben nicht stützen und verbürgen. Die Sage, dass das Anzünden der Lichter am Tempelweihfeihfeste als Demonstration der Freude über den Tod einer Tochter Trajans betrachtet und deshalb der Kaiserin' (Plotina) berichtet wurde ,י'dass die Juden sich auf lebnen מרדו בך יהודאי (j. Succa 5, 2; Echa r. zu Thren. I, 1.6 und zu 4, 19; Esth. r. Anf:) lässt die animos rebelles, von denen Spartian spricht, klar erkennen und auch Dio Cassius, der . Nord-Afrika und die Euphratländer zu den Hauptschauplätzen des Freiheitskampfes macht, gibt in der Erklärung, dass die Ansiedlung von Heiden in Jerusalem und die Errichtung fremder Heiligthümer daselbst die' Juden zur Empörung reizten lovdaioiyuQ dsivov 7i.noiovysvot. ■70 dl).0(pvX0vg uväg ig rtjv noXvv ayuov ornndt/vai 7zai 7r< isQii. ctkkozQtu iv avzrf idQvatfiOvcu deutlich zu verstehen, dass Palästina der Herd des Aufruhrs war wenigstens von dort der Anstoss zur Rebellion ausging. Berechtigen solche Argumente die Annahme von der Ausbreitung der kriegerischen Bewegung über Palästina, so erhellt die Thatsächlichkeit dessen aus zwei Belegen, von denen der eine noch nicht ganz verstanden, der andere noch gar nicht beachtet wurde. In Sifra־. Bechukkotai 0. 5 (vgl. Jalk. I, 673, d) findet sich folgende Notiz: ושברתי אח גאלן;!ובם אליהגאים .שהם גאונם,של,ישראל בגון ״ פסוס בן יהודה'ולוליינוס אלבסנררי והביריוIch breche den Stolz euerer Macht, das sind die Hohen, die Israels Stolz sind, wie Pappos b. Jehuda, Julianus אלכסנדרי und ihre Genossen. 1I Ber. r. c. 64; Ja'lk. I, 111. Dio Erklärung der von Esra 4, 11 erwähnten Stenern hat auch der babylonische Talmud (bab. bat 6, a; Nedariua 62, b); lür סרובגירון ist dort בסף גולגלתא Kopfsteuer, daher dieses Wort wol heissen seil. Hingegen wurde im b. T. אנגחטינה , das die wörtliche Uebersetzung von hülech. l «^«§6.'« Wegsteuer) ist , missverstanden und in ארנונא verwandelt. Auch מציתין im Midr. ist in מצמתין'zu emendiren; מוקרא, das im Aruch nie' t vor Kömmt, ist syrisch מקרא, Hals. Dass b. Jehuda ein irrthümiieher Zusatz, entstanden aus einer Verwechslung mit R. Akiba’s Leidensgefährten Pappos b. Jehuda ist, liegt auf der Hand und wird auch von Grätz (a. a. 0. 8. 446, Anm. .1) schon bemerkt. Julianus (מליינוס; auch im Syrischen wird dieser Name לולי נא geschrieben, Assem. bibl. or. HI, p. 141) und Pappos‘ erscheinen als politische Anführer der Juden in Palästina‘, sie leiteten die Vorkehrungen zum Tempelbau (Ber. r. 1. c.) und sie waren es auch, die den Aufstand der palästinensischen Juden organisirten ׳ אלכסנדרי hält Grätz für ein Adjektiv und schliesst, dass Julian oder Pappos oder gar beide Alexandr in er waren uud daher auch mit den egyptischen Juden in .Verbindung stehen konnten. Dieses Wort hat aber, richtig gelesen, eine ganz aridere Bedeutung lind setzt die vermuthete Verbindung erst in ein helles Licht. Nach Dio 1. c. hiess nämlich der Anführer der Aufständischen in Kyrene ,AvÖQsing, Euseb (11.• 6. 4, 2) nennt ihn Aovxövag. Da an der Richtigkeit der Relation in beiden Quellen. nicht zu zweifeln ist, so hiöss der Insurgentenfiihrer Lucuas Andreas und eben er ist es auch, der mit'Zusammenziehung beider Namen im Sifra AluxaiidrA heisst. :Julian, Pappos und Lucuas Andreas waren also die Leiter eines gemeinschaftlichen Aufstandes; sie bildeten mit ihren Genossen einen Bund; die Judei^ Palästinas, Aegyptens und Kyrenes kämpften unter einer Fahne, zu einem Zwecke. Damit im Zusammenhänge steht eine karge Notiz in Mechilta ed. Weiss p. 35, b : j. Succa "5 , 2; Est. r. Anf. Jalk. I, 233), wonach die Juden dreimal massenhaft nach Aegypten ausgewandert wären, nämlich zur ‘ Zeit Sancheribs, zur Zeit Jochanan b. Kereach’s und •endlich unter Trajan וחג:'בימי. טרוג״אנוס. Die palästinensischen Juden zogen damals nach Aegypten, um mit ihren dortigen Glaubensgenossen ihre Unabhängigkeit zu erkämpfen; dort nahm auch, wie Dio berichtet, der Krieg grössere Dimensionen an av^rj(mvrsg 7s sig/uya rfjv (Tidfnv .... nö'ksfiov. ov fffiixQÖv ‘׳rvvrjxpnr. . Der Krieg endete bekanntlich mit' einem furchtbaren Gemetzel, das die römischen Truppen in Alexandrien anrichteten. Der babylonische Talmud macht Hadrian zu dessen Urheber •הקול ו ה אדרי י נוס קיסר שהרג באלבסנדריא ס׳ רבוא....,; (Git. 57, b); In j. Succa 5, 2, b.

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