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Ben Chananja · 1866-03-07 · 10 (7.3.1866) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
10 (7.3.1866)
Date
1866-03-07
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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195 196 Fr. nicht selten find. und da bewahrheitet sich, daß גמילות חסד das alte Erbe Israels ist und bleibt. Die innere Einrichtung »ud Gebahruug dieser mannigfachen Anstalteu und ihre Geschäftsform übertrifft alle ähnlichen Institute und wenn man steht, wie hochherzig da für die Linderung des Elends aller Klaffen, ohne Unterschied, ob Fremde oder Einheimische, gesorgt wird, dann muß mau an Jeffersons Wort zur Zeit des amerikanischen Befreiungskrieges denken: Zeder Mensch hat zwei Baterlande: zuerst sein eigenes, sodann Frankreich. Erklärung. Aus authentischer Quelle erfuhr ich, daß die in Nr. 2 des geschätzten ״B. CH." erschienene, mit ׳ש gezeichnete Notiz aus GyöngyöS in der des öfteren LehrerwrchselS ganz harmlos erwähnt wurde, — in meiner Vaterstadt unverdiente Entrüstung gegen mich, als den vermeinten Korrespondenten, hervorgerufen. Zur Beruhigung der erregten Gemüther einerseits, anderseits aber zur Abwehr einer falschen Beschuldigung erkläre ich feierlichst, besagte Notiz, gegen welche in Nr. 6 des ״B CH." bereits eine spezifizirende AuSeiandersetzung seitens mehrerer Gyöngyöser Schulfreunde erfolgte, — nicht geschrieben zu haben. J. Schwarz, königl. Musterhauptschullehrer. Zar Beachtung. Die Spenden, welche von mir an den Herrn Albert Cohn in Paris, und von diesem edlen Freunde der Armen und Bedrängten nach Jerusalem gesendet werden, finden sich nicht nur im ״Ben Chananja“ sondern auch in 2 andern .Zeitungsblättern vorzeichnet: in den ״Archiven israelites“ und im ״Univers israelite.“ Ausserdem erhalte ich von Herrn Albert Cohn regelmassig Quittungen aus Jerusalem über die daselbst vertheilten Beträge. In den letzten mir zugekommenen Quittungen sind Spenden aus mehreren Orten — Bimaszombat, Nyirbätor, Szäntö, Szegedin — namhaft gemacht. Sollten die geehrten Spender von den Originalquittungen Einsicht nehmen wollen, bitte ich, mich davon in Kenntniss zu setzen. Die Einsendung der Quittungen wird sogleich erfolgen. Löw. Bemerkungen. Herrn S. G. in Breslau. Die Predigt bitte ich eiuzusenden.— Herrn N. B—1. in Wien. Fahren Sie fort. Alles wird gedruckt werden. Herrn Dr. H—d. tti Augsburg. Herzlichen Dank. Erscheint in der nächsten Nummer der Forschungen. Herrn M. L. in Alba. Hr. Nal. kann seine Widerlegung einsenden, fich aber der Kürze befleißen. Der Wiener Brief erscheint in der nächsten Nummer. Inserate. Lehrerstellen. Für die hierortige israelitische vierklassige Hauptschule mit Beginn des nächsten Sommersemesters zwei Lehrerstellen, und zwar: 1. Die Stelle eines hebräischen Lehrers mit 450 fl. 8. Die eines ungarischen mit 400 fl. JahreSgehalt zu besetzen Bewerber haben ihre BefähigungS-, ReligiöfitätS- und MorailätSzeugnisse, sowie Nachweisungen ihrer bisherigen ^Verwendung im Unterrichte an öffentlichen ungarischen Gemeindeschulen bis zum l. April l. Z. franko einzusenden an die israelitische Mltnsvorstehmig Miskolez. MiSkolcz, im Februar 1866. (2—3) Aufforderung. Die verehelichen Schriftsteller und Schriftstellerinnen, welche sich als Mttarbeiter am Bereinsbuche III. Jahrgang, herausgegeben vom Vereine zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer-Witwen und Waisen in Deutschland zu betheiligen gedeuken. werden ergebenst gebeten, ihre literärischea Beiträge bis zum l. April e. an Tinen der Unterzeichneten einsenden zu wollen. Insbesondere wünschen wir eine geeignete Novelle zu erhalten und. soll solche auständigst honorirt werden. Frankfurt a. M., 4. Februar 1866. Das Kedaktionslwmitö: vr. Leopold Stow in Frkft. a. M.. vr. v. Rothsohlld in Alzey, S Hauptredakteur. Vorsitz, des HauptkomitsS. K. Marx in Alsheim, J. Kllngensteln in Odernheim in Rheinheffen. GeschäftSführ-r. MT Kolporteure, welche stch der Verbreitung des obengenannten Buches unterziehen wollen, finden sehr anständigen Verdienst und wollen fich deshalb an den mitunterzerchneten Geschäftsführer wenden. Zu der Iäger'schen Buch-, Papier- und Landkarten- Handlung in Frankfurt a. M. ist erschienen und durch alle Buch- Handlungen zu beziehen: Flahimrar Tt TT BejirkSrabbin-r in Mer. X1 lulüILgöl X)• XL« J chingen, Erzählungen und Belehrungen aus den heiligen Schriften der Israeliten nebst einem Anhänge: Begebenheiten in den Tagen Mathithjahu's und seiner Söhne. Dargestellt für die reifere israelitische Jugend. Dritte verbesserte Auflage. Preis 1 fl. oder 18 Silbergr. Die zweite 1857 erschienene Auflage dieses vortrefflichen und in vielen israelitischen Schulen Deutschlands und der Schweiz. selbst bis nach Holland eingeführten Buches, hat stch, in dem kurzen Zeitranmc von sechs Jahren gänzlich vergriffen. Beweis genug, daß dasselbe vielseitig gewürdigt und praktisch befunden wird. Es bedarf daher nur der Anzeige der Erscheinung obiger dritten Auflage, um demselben die bisherigen Freunde zu erhalten und die. Aufmerksamkeit derjenigen Herren Lehrer rege zu machen, welche dieses Buch bis jetzt nicht gekönnt haben. Des Verfassers ״Biblische Erzählungen" für die kleinere israelitische Jugend find bereits in 12 Auflagen verbreitet. Bei C. F. Schmidt in. Leipzig erschien soeben und ist in allen Buchhandlungen zu haben: Die Pessach-Hagada und Erzählung von Israels Auszug aus Egypten. zum Gebrauche der beiden ersten Abende des Mazos - Festes. Von Neuem wörtlich aus dem hebräischen Originale verdeutscht. (Also hebräisch und deutsch.) Neueste verbesserte Auflage 1866. broch. 5 Ngr. Mit vielem Vergnügen entspreche ich dem Herrn Berl Spiegel in TySmenitz, indem ich die Leser des ״B. CH." auf das von demselben herausgegebene ת ק ו ן תו ר ת משה aufmerksam mache, welches wegen seiner Korrektheit und Brauchbarkeit besonders empfohlen zu werden verdient. — Preis des ganzen Werkes 1 fl. 60 kr. ö. W. Dasselbe tann auch successtv bezogen werden. Preis der 1. Sendung 70 kr., der übrigen Sendungen zu 30 kr. Red. Szeged in, j Leipzig, Aelbstvrrlag der Uedaklton. üotnuMous-Vcrtag von Frau? Hagner. Druck von Sigmund Burger in Szegedin. Hierzu ein halber Bogen Beilage.

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