Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 9 (1866)
- Issue
- 5 (31.1.1866)
- Date
- 1866-01-31
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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25 26 8er übergossen wird.3״) Auch die Griechen hielten, wie Athenaeus berichtet, viel auf das Salben nach dem Bade, ״damit der Körper, wenn er vom Wasser getrocknet ist, nicht hart werde.4״) Anmerknngen. ') Sabbath 40, a. Vrgl. Jer. das. Bemerkenswerth ist das. der Ausdruck נחגדרו» sie fügten sich der Beschränkung. Ich erinnere mich nicht, diesen Ausdruck im Babli gefunden zu haben. Unser gelehrte!• Freund Wiesner findet das. auch die Beschreibung eines extemporii ten Dampfbades (Scholien 2, 5). Diess ist jedoch ein Irrthum. Denn die Bretter, von denen daselbst die Bede ist, dienten zur Bedeckung der warmen Wasserbäder. Nach Rasch! nahmen die das. genannten Gesetzeslehrer ein warmes Bad ausserhalb des Schwitzlokals. Hier waren nun die Bäder bis zum Gebrauche derselben mit Brettern hedeckt, um die warme Temperatur des Wassers zu erhalten, 80 dass es nicht den Anschein hatte, als würde das Wasser von der Hitze des Schwitzlokals gewärmt. Nach Tossafot’s richtiger Erklärung ist daselbst von der Abkühlung die Rede. Die warmen Bäder waren den ganzen Sabbath über bedeckt, so dass in demselben gar nicht gebadet wurde. Die Gesetzeslehrer waren solchergestalt vor dem Verdachte bewahrt, als hätten sie am Sabbath ein warmes Bad genommen. *) Sabb. 22, b. ׳מתגדרין ln der bab. Gemara: מתנררין ln der Bar. das, 147, b. מררין und der Namen מגררח. Das mischnische מתעמלין das. haben i-ämmtliehe Ausleger missverstanden; in der Bedeutung von ״ermüden“ kommt diese Wurzel im Thlm. niemals vor, und das Wort מעמלת gibt• gar keinen Sinn. Nach meinem Dafürhalten stammt das Verbum von עטיק~anvXov ab, das in der Mischna Pess. 3, 1. eine Art weichen Teig bedeutet, nicht wie bei Plinius Hist. nat. 18, 17. eine Art Mehl. Die Mischna versteht darunter den Teig, der aus dem bei Plinius beschriebenen Mehl bereitet wird. עמל heisst daher: einen weichen Teig oder Schlamm bilden. Dem Schlamme gewisser Bäder wird noch heutzutage Heilkraft zugeschrieben, %. B. dem Sodaschlammo im SeePaiitsch in Ungarn; daher:מפני שמעמלת ומרפא• Unter התעמל versteht man : sich mit dem Schlamme des Bades bestreichen. Diess wurde am Sabbathe verboten. 3) Sabb. 41, a. 4) Athen, üb. I. cap. 44. p. 24. d. Zur talmudisclieii GfeograpMe. Vom Kreisrabbiner J. Wiesner. כפרי Erubin f. 62 b. und a. a. 0. Olcbara eine Stadt am Tigris, ungefähr 15 Stunden aufwärts von Bagdad entfernt (8. Ritter X. S. 203). Okbara war der Siiz des Resch Galutha und seines Gerichtshofes (ICiduschin 44. b.) R. Benjamin von Tudela fand in Okbara s/ne Gemeinde von 10,000 Jaden und sagt, dass die Anlage dieser Stadt [dem durch Nebukadnezar in die Gefangenschaft 'abgeführten Könige Jojachin von Juda zugeschrieben werde, der allerdings der Erzählung (2 König. 25. 27 -30) gemäss, nach langem Schmachten im Kerker, vom babylonischen Könige Evilmerodach befreit, freundlich, ehrenvoll und königlich bis an das Ende' seines Lehens gehalten wurde, und seinen Stuhl, wie es heisst, Über die Stühle der andern Könige setzte, die bei ihm waren zu Babel. Dann würde er, dieser Legande gemäss, seinen Hofstaat in Okbara erhalten haben; von ihm leiteten die jüdischen Prinzen der Getangenschaft, die sich später in Bagdad aufhielten, ihr Geschlecht ab, und von ihm, sagt dieselbe Legende weiter, seien ausser Okbara auch die Stadt Schefjatib am Euphrat und das Grab des Propheten Ezechiel, das in Kufa gezeigt wird, erbaut worden. (Ritter X. S. 256.) אפפטיא Erubin 100. b. Zosimus (3, 6.) nennt ein Kastell Abusatba auf der Ostseite des Tigris nicht weit von Ktesiphon entfernt, wo Kaiser Julian auf seinem Zuge gegen den Perserkönig Sapores 5 Tage ausruhete, und welches von unserem אפסטיא nicht verschieden sein dürfte (8. Ritter X. 8. 156 Maunert 5. B. 2. Abth. 8. 459.) ספיניא Pesachim 42; a. Epiphania in der h. Schrift Chamath oder Chamath rabba (2 König. 23, 33. 25, 21. Arnos 6, 2.), eine dedeutende Stadt an der nördlichsten Grenze Palästinas gegen Damaskus hin. Unter den syrisch-macedouischen Regenten wurde Ohamat, wahrscheinlich nach Antioehus Epiphanes, Epiphania genannt. Sie war noch im Mittelalter die Hauptstadt eines kleinen Staates. Nach Abulfeda liegt diese Stadt in einem engen Thals auf beiden Ufern des Orontes an die steilen Felsenwände sich lehnend und in der Tiefe mit dichten grünen Gärten umkränzt. Sie ist von beträchtlichem Umfang nnd hat breite und bequeme Gassen, die jedoch, wie in den meisten morgenländischen Städten ungepflastert und kothig sind. (Rosenmüller Alterthk. 1. B. 2. Abth. S. 271. Winer Realwör- ’ terb. 1. B. S. 457). Eine ähnliche Beschreibung von Chamath gibt auch Pococke (Beschr. d. Morgenl. 2. B. 8. 209. vergl. Raumer Palästina S. 127.) סרשניא Pesachim 76. a. vielleicht Fissenia ein Kastell am Euphrat bei der Mündung des Königskanals (Männert 5, 2. S. 388.) שכנציב Pesachim 112, b. u. a. a. 0. ist wahrscheinlich Sakasene eine Landschaft Armeniens in der Nähe des Flusses Cyrus. Strabo (11, 7.) sagt: Die Saken haben gleich den Cimmeriern und Trerern Streifzüge unternommen, und zwar entferntere und nähere. Denn sie besetzten Baktriana nnd gewannen das beste Stück von Armenien, dem