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Ben Chananja · 1866-01-10 · 2 (10.1.1866) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
2 (10.1.1866)
Date
1866-01-10
Page
– (sequence 15)
Language
German
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13 4ו ברנש In der Nähe von Hilla fand Rieh einen Stationsplatz mit Namen Birnus, wo vielleicht zur Zeit des Talmud die hier angeführte Ortschaft gelegen haben mochte (s. Ritter XL 8. 869.) סום נהרא Erubin 24. b. u. sonst. Bernmara nach Männert (5, 2. S. 279.) ein Eiecken, der auf dem Wege zwischen dem Zeugma und Edessa in Mesopotamien lag, von ersterem 2.0, vom andern 25 römischen Meilen entfernt. Neuere Geographen kennen diesen Ort nicht. — ערדיסקיא und■ערדיסקיא טבעין ist Artaxata, die Hauptstadt Armeniens, טבעי ן aber die Landschaft Dubios, »*« ^״׳^״״?)in weleher Artaxata liegt. Wenn aber dem R. Meir der Fall vorgetragen wird, dass• Jemand einen Erub gelegt, um von Artaxata nach Dubios gehen zu können, so darf man es damii nicht so genau nehmen, denn ohne Zweifel hatte der Fragesteller einen bestimmten Ort dieser Landschaft, der wohl noch vorzugsweise diesen Namen geführt, im Sinne. ״Diese Gegend,“ sagt Procopius (s. Männert 5, 2. 8. 229 u. ff.) ״ist mit vielen Flecken gut bewohnt, und dient zum allgemeinen Sammelplatz aller indischen, persischen, ilirischen auch römischen Waaren, welche daselbst umgesetzt werden.“ Daher auch Dubios sowohl, als Artaxata in Mischnah und Gemara mehrfach genannt werden (s. Megilla 24. b. Machschirin 1. Nidah. 22. b. Baba bathra 56. a). Die jüdische Bevölkerung Armeniens war zur Zeit des Talmud eine bedeutende. Nach Faustus von Bizanz waren, noch im 4. Jahrhundert in Artaxata 9000 in ganz Armenien 71000 jüdische Familien, welche dann von Sapor H. in der Mitte des 4. Jahrhunderts nach Susiana und Ispahan verpflanzt wurden, (s. Ritter X. S. 588). Schwarz (d. h. Land 8. 134.) setzt ganz leichtfertig טבעין und ערדיסקיא nach Untergaliläa in das ehemalige Gebiet des Stammes Jisachar. Zur Work־ und Sacherklärung des Midrasch. Von Rabb. Dr. Ad. Hübsch. 1. Midr. r. za Koh. 1, 9. wird erzählt, die römische Regierung habe unsere. Lehrer beauftragt: ״Schicket uns ״קסלסנוט אחר משלכם und diese wunderten sich: ״Wie viele קסלופנוס haben sie! כמה מקלח סנסין יש להם u. 8. w. קסלזסנוס erklärt Aruch durch ..נרול שבפנםק" und so übersetzt auch Landau ״ein grosser Leuchter“ es wäre demnach קסלס — iSaXXovato?) (an tt-aMo? für den Mischnischen Ehrennamen אשכול hat schon der gelehrte Red. d. Bl. in seinem trefflichen Aufsätze über die Synag. magn. B. Ch. I. 8. 361 gedacht). Wir können nbender Erklärung Arueh’s nicht beipflichten, weil wir erstlich das Wort in dieser Zusammeusetzung nirgends finden, und dann hätte auch die Verwunderung der Weisen keinen Raum; es kann ja nicht so sehr überraschen, wenn Einer der im Besitze vieler grosser Leuchter ist, noch einen solchen für seinen Bedarf entlehnen will! — Auch das folgendo "״מקות פנסין hat noch keine weitere Erklär, gefunden, als die sehr dürftige bei Matn. keh. ,,לאסיפה לשון מקוה" man fühlt das Unpassende des Ausdrucks ",״ "מקורAnsammlung“ auf ^פנם bozogen, da Erste-, res zumeist oder ausschliesslich von Flüssigkeiten gebraucht wird. Auch der Emendation des מקלח in מאלה. eine Conjectur, die wir der mündlichen Mittheilung unseres ehrwürdigen Lehrers und Freundes, des Herrn Oberrab. Riipoport verdanken,• können wir nicht beipflichten, weil in dieser Fassung der zweite Satz: ״Wie viele Hundert Lampen haben sie!“, nicht mehr ausdrücken würde, als der erste. Der Ausdruck קפלפנלס glauben wir am besten zu erläutern wenn wir eine Stelle aus Athen. XV. 8. 700 ZU Hilfe nehmen : ״clXXoi de ffgiatfxoi׳ <pcmV Xeyei- &cu tj]v Xa/xnäda, 11 d&TtjV ex ttvow £vX0)v Tet/utj/uivczv deö/iirjv.* Nach der zweiten Meinung besteht der Phanos aus einem Bündel dünn׳ geschnittenen Holzes, dessen sich wahrscheinlich di» ärmere Klasse zurBe? leuchtung bediente, wir finden ihn an unserer Steile genauer durch ״$vXotpavo?u bezeichnet. Um. ferner das räthselhafte מקלח פנסי aufzulösen, muss man wissen, dass so einfach auch dieser Phanos bei der misera jejunia blebs war, so war er. in den höhern Kreisen aas einem Gegenstaude des Bedürfnisses ein Gegenstand des höchsten Luxus geworden. Die incerna oder Phanos, wie die Lampe hier, heisst , hatte eine höchst geschmackvolle Form, oben wo sich die Hoffnung zum Oel eingiessen befand, war sie tifit mythologischen Gegenstände und Emblemen verziert. Je nachdem sie für einen oder mehrere Dochte eingerichtet war, unterschied man die lue. inonornyxos, dimyx . .. polymyxos. Die geschätzteste war die incerna triclinaris, sie zählte die meisten Dochte (die achtzackige Sabbatlampe, die so viele Jahrhunderte hindurch bei uns in Ehren stand und die noch heule hier und da als eine Reliquie aus deinAltert,huine über depp •weissgedeckten Tisch« am Freitagabende leuchtet, scheint ein Rest römischen Luxus zu sein, sie ist die Lucerna triclinaris die dem Sabbat zu Ehreu angezündet wird.) Der Docht der lue. hiess myxos oder ״^x^?“. Arab. heisst der abgebrannte Docht "מק"• Sieht man ,nun in dem hebräisch scheinenden "מקלח" das griech. ,tvx^?, dann gewinnt die Stelle im Midr. einen viel harmonischem Sinn: die römische Regierung fordert von den Weisöu einen $vXog>avos, und diese י staunen warum die Machthaber eine solche ärmliche Beleuchtung von ihnen verlangen; wie viele seleher Xyloph. stehen ihnen zu Gebote und sie verlangen von uns einen! י כמה מקות פנסין ישלר.ם כמה אבנים טובות ׳.זמרגל׳ניל . sie haben ja genug der viel dochtigen mit Perlen und Edelsteinen geschmUkten Lampen! — die jüdischen Weisen erra•

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