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Ben Chananja · 1866-01-10 · 2 (10.1.1866) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
2 (10.1.1866)
Date
1866-01-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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15 16 theu den feindlichen römischen Witz, der den jiidisehen Gelehrten spöttisch den Xjdöphähos ritetiht (Wie wir etwii. humoristisch statt ״Kirchenlicht“;t*fennigherze״ sagen wüfden) Und sie schielten ihnen äöh 7מאירימניס/^^! Me?r. ׳ (Fortsetzung folgt, i ifeiier Kolbo (*כל^בו) I Die Reichen und die Gelfehrtc»!. Ein missverstandenes Sprichwort. Ein altes Sprichwort lautet: ״Der Reiche an C4iit6fn ist ein pomphafter Reicher; der Reiche an baarem Gel de ist ein bleibend1) Reicher; der Reiche an Öel ist ein verborgen Reicher.“,j Eine Barajtha3) parallelisirt mit, diesen drbi Arten von Reichen drei Arten von Gelehrten : der pomphafte ,Reiche ist der Haggad 181;, der bleibend,Reiche der Pilpul ist; der verborgen Reiche der Halachist.1׳) Das Sprichwort werde bisher nicht verstanden, Indem ,man nicht einsah,׳ dass die beiden עתירי sich als Subjekt und Predikafc gegenüberstehen. Mit der angeführten Tri- . log!? ist das Sprichwort offenbar geschlossen. Die ebenfalls sprichwörtliche Sentenz: ״Alle bedürfen des Inhabers, von Weizen?‘ -gehört nicht zu der Barajtha, daher auch nach derselben; die, Worte בעל MT nicht stehen. Auch würde die'Barajtha nicht נמולא,/son-• (!?™/תלמוד gesagt haben. Endlich ist die Erklärung nicht; einmal richtig, da unter: dem Weizeninhaber der לעל שמועלת verstanden wird, wie aus Horaj. 14, a. erhellt. Die Worte ראמר; מר an lezterer;Stell?, sind eine spätere. Interpebition,. deren Urheber die fragliche Tendenz schon mit der Barajtha. einverleibt 2. Kaschi’s Todesjahr. In Ihrem gesehät,zteh^״B. |0,h.״ y. J. Ende Nro 89. schreibt Herr Wilhelm Nagel dort, dass er ,auf viele IrrthÜrner, im jridischen ,Kiüehdervvesen gestosseu und selbst Luzatto. im Nro 31 des L. B.. d. 0. v. .1. 1846 behauptet: gegen Cavmoly, dass Raschi nicht im j Jahre 1108, sondern im Jahre 1105 gestorben .sein müsse./wüii d,er Sterbetag Raschi’s 2Ö T11anms 'nur in; 1105 ein Donnerstag w5u׳, an welchetn Raschi verschied/ Da aber,; sagt Nagel, beide Jsihre'nicht הש sondern חך , ,waren , ׳so ״fiel;; der 29-te Thainus in beiden Jahren aufei nen, .Donnerstag.. . ,; ,׳ >■״■ Ich habet in meinem Werke דש״ת sogleich nacbgeschiageu 8. 202 wo,ich 1105 mit.׳ 1108 הכן hingegenvmit תשא/bezeichnet; fand , was aber auch , קבוע ׳־ו vrgl. den bekannten Kanou: כל קבוע כמחצה על מהצהלדמי Kethub. 15, a. um! die p.i- , rallelst. , ... . .. .. , ׳ ׳ .) Da seine Vorräthe unbemerkt bleiben können ,,Dass' 061 aus Palästina ausgeführt wurde, ist bekannt.! 3 ', ״) B. Bathra• 145.; b. בי׳שמועות• Ueber Scbemuah s. B. Chan. 1V-.E. 426. 8. 21. v. unten ist das. Sehrii'tgelehrten ׳ . st. Lehrsätzen zu, lesen. Ferner ist hinzuzufügen, dass; , שמוע ה »ur im ,׳jüugern Talm. Sprachgebrauche den Lehrsatz, eines JAn^oräers , bezeichnet; <• in dem altern Spraohgebraüohe bedeutet es Lehrsatz überhaupt. .Y richtig ist, da der Molad des Nissan 1105 IV1N 22 ) War, folglich dük des Tischri 1104 ד׳י״ח רמ״ד und 1105 2 ג מ also הכו; während der Tischri' 1107 הט ת2ה des folgenden 1108. 2יה הכא (weil der Nissan 1108 זיג ף0ג, war,) was wegen מולד, וקן dis Form השא haben wusste. Dieser Irrtbum scheint auf der Annahme zu beruhen, dass der Kreis des ל2צהשק גאון auch dem קביע1ת gelte, wie der Tur O Ch. 428 und Genossen glaubten, was »her der 2ה״ה und Luzatto selbst hinlänglich mit Glück wiederlegten. Gsilatz.; \ H. M. Pineies. ״ 3. Rer Nnine Sttgskind. Für Ihren gelehrten und liebenswürdigen Coriespondencen in II.-M.-Vaflirbely Nro 51, erlauben Sie mir die BemerkungDie Namen זיסל ,זיסא;זוש sind durchaus das deutsche Süss, unlieb טאלצא טלצא das ital, Dolce und auch von ויסקינד sagt T G. באשכנז ׳כוחבין, וומקינר demnach eine Zusammensetzung wie זיסקינד ליבקעד und das Franz.2ונסנט ׳ Bon enfent. Auch der Name זיסא figurirt als אלכסנדר es wäre somit eher eine Silbenverwandtschaft u. z. mit Alexis, eig. wie פילטא poloto mit der 2. Silbe von אלימלך• Geneigter wäre ich abzuleiten זוסמן vom altd- Siegismund, und aüeh die dafür figurireudeu אליעוה -ע!היאל ׳עמנואל hielten die Anologie au9. / 1 F r a, g e n.; ä 1.1m Rvbbah zum Hohenlieder findet sieh in der Einleitung das Sprichwort: סדכא דאקים האגיתא , Wii'wol nun aus dem Zusammenhänge klar hervorgeht, was das Spiichwort sagen will, «o ist doch der allem Anscheine nach botanische Name סרכא bisher nicht erklärt worden. Sollte etwa nicht יסרכא sondern סוכא zu lesen, und dvxij, der - Feigenbaum darunter zu verstehen sein? In Castelli Michalis kommt das Wort סרכוס vor: «« wird: mit. Satax übersetzt; die Quellen, auf welche das. verwiesen wird, sind ,mir aber nicht zugänglich. Eine gründliehe Belehrung hierüber wäre sehr wünsehenswertlu Bei der hierauf bezüglichen Untersuchung ist nicht zu, übersehen, dass im Jällcul Schi uieoni zu 1 Sam. 24; 14, Nr. 134. das Sprichwort folgender Massen lautet: 1; ,;iv.. , ברכה תניתא ז So steht wenigstens in der Frankturter Jalkut- Ausgabe; eine andere Edition steht mir nicht zu Gebote. Es werden aber nicht nur die Jällcut-, ' sohdhrh auch die 'Ruh bäh Editionen zu vergleichen sein, da in der: angef. Stelle im ersten Passus die angekiindigte ״Melizah“ ausgeUieben ist.׳ D. ׳ / InhaU. Vorzeiohniss/der Mitglieder. Voribemerku,,geu Vom Ilerausg. — Die Dispensation von %GelÖbni'Seh; Vom! Ueräusgeber, Zur :tidüiudisehcin , -Geografie. ^on/.'Mr«sr«bhjavr/'KrL.'/Woms.^/^^2׳ür Wort- und Sacherklärung des Midrasch. Von Dr/ Ad. Hübsch. - Neuor Kulbo. I. Die 1Reichen u »d die Geleinten. 2. Rasehijs Todesjahr. Von ll M. Pine.es. 3. D׳r Name Süsskind.,,Von Stern. -- Fragen. r 11 Dtuck von Sigm un d: Bürge r in SzegedinV1866.י ־ ..

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