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Ben Chananja · 1865-12-20 · 51 (20.12.1865) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
51 (20.12.1865)
Date
1865-12-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
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916 ich wie folgt: ״Wol ist anderswo ,in GerichtSkollegium vonnökheo, weil da« Gericht ein Urtheil au-zusprechen bat,. wer gerecht und wer schuldig, so lange aber dieser Ausspruch »ich! geschehe», ist die Streit» fache nicht entschieden, nach diesem Ausspruch, hingegen haben sich beide Parteien demselben zu fügen, gesetzt, daß sie auch nicht damit ziifritdtu sink. Wa« soll ober bei einer Ehescheidung da« Gerichtskollegium vor» nehmen? Etwa da« Urtheil fällen, daß der Scheidebrief giltig? Und wenn dieser Ausspruch nicht geschehen, hat derselbe etwa keine Kraft und Geltung? E« heiß, aber, daß der Scheidebrief allein, aber nicht etwas AudereS, dir Ehescheidung vollziehen muß: כורת ואי( דבר■ אחן־ "ED כזרת Blatt 12 (יב) äußere ich mich wie folgt: Es beißt (Kilduschn, p. 13). Der Tod ist der Ebescheitnug verglichen, was der Zerusalmi sGitin .ff. IX p 50, a. 2. auch die Toßapolb zu Temura p. 5. כזיבבי) auch »mgelehri annimmt. daß nämlich der Scheidebrief dem Sterben zu vergleichen ist; beim Sterben aber braucht eS bloS Zeugen, um der Fra» da- Heiraien;» erl-iubei,. aber lein GerichtSlollegium, ebenso kenn Erlheilen einer LcheitebrieirS." Daß unsere obeuerwähuten Gutachienertbeiler, die gewiß da« Urtheil eines Sofer als rechl-giltig anerkennen, sich i» ihrer Kcniiinlß des TatmutS recht blamirt sekcn müssen, liegt außer allem Zweisel, möge» sie noch so laut dagegen schreien und protestiren! Zugleich ist anobigem Guiachle» zu ersehe» , wie der Usus bei einem Met ei» I’efh din z» nchnien. entstanden. Anfangs wurde ein solches bloS zur Ansstcllung eines gerichlliche« Dokumentes, daß besagte Frau geichicden wurde.!11 dem Falle gewähl«. wenn dieselbe anderswo, wo, Zeug׳» nicht 10 l.jchr zu sinteii waren, deiratcn wollte; späterhin jedoch wurde tie'es Dokument am Schlüße der Scheltung ausgeserliat. bis endlich ans Mißo.rüänkliiß das li.-tli-elin zur ׳,ahme der Scheitniig selbst genommen wurde. Besteht aber die Ausgabe eines Rabbi« ״erbei cinem Net bloS karin, »>» zu belehren, so gehör, dazu wahr- Ilch mehr als Ignorant, btliauplen z» wolle,,, daß der Schc'debrics deshalb ungüllig, weil tenseibc». Verwandle gelrilct und beaufsichtigt habe». 6 o r r e f p 0!11) t n y?luSland. VrtriS, 15. Dezember. Herr Leoni in Vangeiilie» sDep. One) »l wegen seiner Vcidienste um die Hansiiitilstrie vom Kalier Napoleon mit dem Orken der Elireulegicu dclorir, worden. Herr Sciaina, t>nlier E»es«I».,e»ieur beiter Suezlonipagnie. ist zum Ge« neraltirelicr der css.nllich,!: Arbeiicii in Aegdpren ernannt woete». (Arch. Jsr.) א. IorilsakvIN, 30 November. Die Ebolera bat leider noch immer »ul, ihr Eiiizi.l erreicht. Heule starb R. Ioi'cf Ioöl Nlitlice, welcher 21 Iadre K>.ss>rr.r und Sekieiär der Gemeinte war. seine Fa» milie »i de», 1>ostlo'ene» Zustande znrücklaff.nd. Mögen die Freuudc Jernialems au las Eiend dieser Familie ״ich, vergessen! 1« Ncittlkirchcil (N.gieiiingsb.zirk Iricr). in« Dezember Wenn auch nur an» Weiler Ferne, verdien, ein Fest und die Ar, »nd Weise, wie eS gelcierr wiirte. allenlkalben bekannt z» werden. Leiter uickt a'i all, 11 Orte» eff,nbari sich ei» wlcher Geist der Lieb,, wie er sich bei kiele!» Feite lunrgab. Hur wurde am 1. d. M. etiir Sunagoa, «»,g.wcil-I. dir t,r lleiue» jnt'ich » M.1»e,״rr Ebre mach,. Dieselbe ha«!«׳ne Ov>«r gricheui, ihr GolieSbauS so grlchmack׳ und prachivoll ail-znnibr.ii. als nur ihre Miiiet reichien. Da« ist übrigens fritte sei« teil, E'schtinnng 1» unserem N gieiuiiasbezirk. dem d,r würdige und tkätige Oberrabdiner Herr Kain als Geistlich.r vciii.ht. In k,n 20 Zähren leiner Ai»1Sv,׳wal»11ig ist diedie 28. neue Svnaaoge. die auf seine Beraiilassuiig >» >e>»׳m Sprengel gebai» wurde, wa« derselbe!,! seiner Weib.,,de auch b.merkte und mit כת bezeichn,״. Da« F.st der E>»w«1b!»1g wurde aus rech, sinniar und erbebende Weise begäng,». Es war m.dr e», Triumphzug von dem Hause de« Herrn Daniotmüllris P,.-ch bi« an dir neue Spnagoge. wie ihn der hiesige O , n.-ch n,e ge! h,o bat. Voran die Tborarotlen in ihren präch- Ilgen U udttllungrn. lodanu weißgelleit.ie dlum.ub.kräuztt Mädch.N, »ach thuen der Oderraddluer, uwg.be« von dem Vorstände, dann die weltlich, Behörde, der Geweindrealh nnv der Schuliospektor uud zulechb 8 di, kiesige Gemeinde, der größte Theil der hiesigen Einwohner ohne, 8 Nnteeschied der Konfeffira und eine unzählbare Meng, auswärtiger v MlaubtnSgeuoffea. . . , I Der ganze Ort war festlich geschmückt. Di» Straße, durch welche H der Zug geschah, zeichnete sich dadurch am.meisten au«, daß fast Hau» | an Hau« mit Fabnen, Teppichen und Guirlande» geschmückt und die D Fenster u»d die Cr«llrn. wo da« Trottoir sei« sollte, von theitoehmea» den srödtichen Menichen d,letzt waren. Au der Synagoge oug,langt, |j überreich״ ein Märchen dem Herr» Oberrabdiner den Schlüssel, wobei f| dasselbe und noch ein zweites Gedichte vorirngen. Die Pforten öffneten A sich und nun begann der GolieSdienst. zu dessen Berschönernng dir Er»;;§ sänge de« Hess» .ffantors Schnerb von Merzig mit feinem Elior sowol. als auch der von kein hlcsigen israelitischen Lehrer Herr«: Sänger und. | dri» chrisilichrn Lel-rer Herrn koewer geleite״ Ebor vieles beitrugen. Nicht uneiwähnt dürfen wir lassen, wir lehr der hiesige Gesaugvrreiu, ן| aus lauter Ehristen bestehend, die ganze Verlaminluilg durch feilte Herr» | 11 che» Gelänge erbau״. A ' Die Krone des Ganzen aber war die Rede de» Herrn Ober» |j rabbiners. d׳r er die Worte de» 1. B- M. 32. 25—31. zu Grunde. | legte. Ztracl ist ein Gvlleskämpser »nd da« ist der götiliche Austrag- 4 an cas jükiich, Volk, zu kämpsc» für lie Wrilerverbroiluiig der Kennt». A niß les wahren GolirS. des Allgütigen und Allbarmberzigeu, zu käm» D pseii, lucht mit dem Schwerte in der Hand, sonlern mit de» Waffen!! der Diiltsamleii nur Liebe, kraft des Gebotes: *1א״כת לרעך בטון- Du sollst ltebc» deinen Nächst.» wie dich selbst ob ne U.ilerichicd der Nr» ligio». Das war denn i'o ei» rechleS Felo für diese» Mann der ungr» D benchelisteii Liede 1111C res aufeichiigsten Llrcbens, auf den, er sich mei* sterhasi b.wegle, lind gießru ^15'.קי1",*ש ר verursachte. Nicht minbee, wie bei teil Feiertichfeiik» beiheiligteu sich auch sZ diesige» christliche״ Eiiiwct-Iicr an lei» aus diese Feierlichkeiten folgen» den F.tt.ss.» »nb Bällen. Vei eisterm sehlte eS nicht an recht siuiiigra 'z und w.tzigeu Toasten, wou, der Herr Oberrabdiner rb.ttfalls sein Scherf» F lein b.iliug. Nachrem ibm vo» d.in Nelior der b>estgen bölirrn Bür» gerni'chiile ein solcher ansg.brachl wurde, in welcher er ans seine »bu» 8! inane Nike* aiilpielie, rrinCrrle er nur Anlührniig der B.gebeiibeit LkS Z Heiken mit H.llet. Dies fand solchen Veiiall, baß ei» christlicher Gast H ei» G!as »ui Wein nal!in und mit kemselbe» ans sein.m Fuß zu drm!! Herrn Ob.irabbiiier hpile 11»d ibm ein Hoch brach״. $ Wir turien 1» »!!׳«rem Berichic einige Männer nicht unerwähl» taff,11, kie sich um t.n Ball, wie um tie schöne Oitniing bei l> ker ganz » F.stuchlkii. Ikhr verki.»! xiachle». Es sind lies r-r Vorstehe» iß Herr G. Strauß. Herr Dampsmüllcr Ploch nub Herr Rolhichild. Ich ichließc mit den Wort.» ci»rs kiesigen cknstlicheu Bericht» 8 rrstatiers in ker hiesige» Vlies Zeiiung: »Wie taSictbr (Fest der Ein»? weihiing) möglich g,macht workei, nur durch die teltene Opserwiktigkeit, E durch las et.Imiiibigt Znsamiii.nsteheil ker Glieter der Gemeinde, de» lz loiitees kc« Ballt.»IIIÜS (k.r oben genannten drei Herren), so wurde ijj es als mm entiich der Tag eischieneu. 1» einer Weite ausgesührt. tie g wir nicht d.ffee zu bezeichnen wissen, al» durch de» Wiiliich: Möge in 'I der ttiactUtichr». mo.1t «n der christttchrn G.ui.tnlr teile, Konfession«״, möge in ganz Neui.ki'che» tirftr Geist ler Enitrachi sich in PrrmaNri \ e.Hären, da»» 1v.itt es 1u jeker Beziehung wohl mit un» ftehru!" »Mögen olle Glieter Lrr jütitcheii nicht nur, sontrrn auch un» serrr ch,ist,ich.» G.ui.iiikru beherzige״, was!»> Boist.hentru gefügt ist. dann wirb untere Zeit, der man so oft den Vorwurf macht, daß ץ sie im Material׳.!«,״- versumpfe, verderbe, den Naincu degoltrnea j. Zeitalter» weil «her verdienen, al» iigenv eine der ,guten allen" | Inland. A. Wien, 14. Dezember. Uuser eigentliche- Kul1u«miai» sirrium, da« ,st z»r Tempelvorsiand. hat. wir S>r «ah,sch,int,ch schon an» 1.11 Z.iiungea erirh.u haben, in eurpurs resiguir«! Man hofft, . b .ß die Aiigrieg.uheii fr.blich wird beigelegt werden. Iebeotall« ist die Z.» voiuder. wo dir Vertreter vnierer S.meiurr mit einem gewisse« M»״>d von drn Wirrra in manchen Sattb^(mrin&ea!peuchen. De

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