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Ben Chananja · 1865-12-20 · 51 (20.12.1865) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
51 (20.12.1865)
Date
1865-12-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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SIS ritt Deth ha׳Midrasch und begann zu studieren. Dld Liebe ,fiat Wunder. (Sr wurde ein auSgezeichneler Jünger de- Talmud«. In seine Heimat zurückgekebet, begab er fich un'rfanni in da« Lehrhau« de« R. (Stfaf. wo sein Werth al« seiner Bachur bald anerkannt Wurde. Da gab :r sich zu erkennen, und erinnerte Leo Lehrer an sein »versprechen. Der Rabbiner von Tprna» kam seiner Zusage nach, nnd der adelige Jüng« liug heiratele di, schöne Tochter R. Gisak«. Indessen erkannte die trostlos, Herzogin-Mutter ibren verschwnndenen Sohn picht, d«n sie verüben« überall hatte suchen taffe», obgleich fl, bei dessen Hochzeit .:»׳gegen >׳.׳ar, angrlockt von der Schönheit der jungen Brout. Gest durch eine Dadefrau, die ibr. on einem Male am Leibe erkao 'e, ist ->r verrc-then worden. Die Gntdrckung iiiachir. wir man sich leicht vors.ellcn sann, viel Lärm. Gr wurde verkästet und obgleich er seinfürstliche Abkunft hartnäckig leugnete, so wurde er doch vom Kaiser zuw Tohe verr.rlheil« und gelöpft. Dir Mnllrr snchir Trost in der blutigen Rache, die sie an den Inden von Tyrna» und betonder« an Gisak und an seiner siivchter au^rbrn wollte. Da erschien ihr im Traume der Sohn, n.'.d warnte sie ror diesem schreckliche» Borbaben. Sie gehorchte seiner vcrklärtrn Sl:.1.״r und '׳egnügtc sich mit dcr Beetreibnng der Nachkommen Israel« au« der Stad«. Itt. N. Melr Ha-Levi. Mehr als 540 Jahre sind dabingrgangen, seitdem Meer ha» Levi, den wir olt den J'rünter dcr neuen Srmicha deliachie», t-!S Licht dcr Well eklickle und mehr als Namen »11b Wohnorte lciinr man im allgemeinen nicht von ihm. Die .׳,rausainen Verfolgnngeii dcr Inden De!:!,'i. lai'.dS während seines ganzen Lebens und Wielens haben, wie eS scheint, aste Alten, die ib» betroffen, zerstreut und Zerstört. Nur ein Tist vielleicht dem allgemeinen Schiffbench riilgange», und dieses Dok 1l.1e!1l, das N. Nathan Adler aus Oesterreich nach Frankfurt cu i'.ain beachte, war ich so glücklich, 1857 in der Biblic- Ihek des >k׳.?oek- -•- Oolbschmidt auszusinbcli. Es besteht in dem Buch Mar' cchei, geschrieben 1382, von einem drutschcu Neisend-n, der ein Freund .lie'-'r sa-LeoiS war und in virlen Randglossen sowol über stillen Freund, als über anderc seiner Zeitgcnoffcn, intceeffalitc Nachrichten gibt. So z. Büber R. Isaak von Sei stein Ha-Levi und R. Gliese! Pirna, deren Besaniilschasi er «359 in Jrrusalr», und in Famaaosta - nachte: "!יצהק מבילשט״ן הל T1'׳m בשהיית‘' אצל בירושלים ע״ר. שנת קי״ט וכד ,ובן ראיתי על שלהן הר״ר »וזג״»י1ווג <ו"« אליעזר פירנא בפמנלשטא. שנת קי״ט לסרט אני• הכותב אכלתי סיל לבן בפסח על שלהן הו־״ר אליעזר סירנא ו״לבעיר פמגושטא שנהקי״ט. Bei ״״icrcm!». M>,r. t,״ rr 13«;5 kciilicnlcrilie: נאי הכותב מעיר שבירושלים אין מקדשי׳ ן בבהכ״נ כלל ווה ספרתי כמהר״ם הלו•־ בשית קכ״ה והיה מקובל לו תיאור >>">, tr sich lange Zeit aus und gibt uns Proben seiuee Deleh! juiileit im Gebiete de« Talmuds und der Kasuisten. Nrl'e Ha-Levi Wae jm Jahre 1318 in der Nheiugegend geboren. Sobald sein Pater, 1 i 11 Man» von Kenntnissen, die Fähigkeiten des aufgeweckten Knaben beinrrlle, ließ er il-n sorgfältig ,״ de» alten Spra» chrn der Bibel und des Talmuds unlerrichir». Als Jüngling bezog rr die Schule des R. Süffle»״, des Bersaffirs des Sefer Agudta zu Grsurt. וכנראה שמהר"ם הלוי אמר לו בשב! רבו הר״ר וושלין וכוי. Sei» Scha.fsin» rill lein B.cbachiungsgeist lenkte bald die Ansiiieeksamleit seines LelieeeS auf ihn. und jung »och wurde er Nabbinrr in Fulda. Hier lebte er ganz der Wissenschaft und seinem Amte. bis das Jahr 1349 seine mördekische» Pfeile gegen tu J»d-u DenlschlandS schoß und zu Tausenden die Opfer gezählt wurde״. Sein Baier הקדוש ר׳ בי־וך .־־.לוי, ie», Lehrer הרב ר׳ אלכסנדר כהן וושליז YT1 הנקרא sikleu als Mäeihrrr und er selbst vertaulte nur >eia Leben einer schnellen Flucht. (Fortsetzung folgt.) Zur Streitfrage, ob bei eiucr Ehescheidung ein ketkdin vonnötheu? QJen Dr. M. Zipfer. Oberrabbiner in Rrchnitz. G» war gegen Tode 1852, al« ich zu Sluhlweißenburg eine hescheidNUg voruÄ-m. dir im Lager uuserer Finsterlinge etwa« unao- 914 genehm berührte. weil ich im Widerspenchr mit dem Berfaffrr de« , Noda-bihuda kein Rabbiiierkollegiiiin dazu berief. Mit Ausnahme von sehr Wenigen waren fast sämmtliche »»ganicke und mährische Rabbiue», selbst jene auder alten Schule, die als große Talwudiste» gegolten, i» der irrtbüwlichcu Meinung, daß ick blos aus Unwissenheit und aut Niiseunlniß der rabbinischen Gi,lachte» des bochgelehrteo R. Jeche«k. Landau so gebandelt. 11»d sie alle würden zur die Ansicht Landau« ge« schworen haben, daß die Gelhcilniig eines TckeidebriefeS cks ^urg ein RechtSkollegium briiölbigt. Um jedoch kleien Vorwurf von mir abzuwälzen, veröffentlichte ick eine Broschüreunter dem Titel: מי השלות worin ich dir Gründe meines Brriabrens aus laS unwiderlegbarste dar, st-slle. Die Broschüre gelangte leeilich nicht in die Hand Bieter, weil die Gegner mit lautem Halle sie z» verichreie». suchten,!heil« ober auch, wo sie deren babbas» weeteii lcniiieii, sie zu vernichten nicht NUtrrließrn. Jrdrnsall» hat dieselbe doch Leser genug gefunden, die, wenn unparteiisch, eines Besser» belehr, worden sind. Gin gewisser Fanatiker jedoch setzte es sich in den Kops, sich »,einer Wenigkeit zum Schemmel seiner Größe dcnl'itze»;» wolle», seagie viele Jahre bei de» Rabdineu herum, bis er endlich zu Gnle 1 ״,, 55 י Ovnsculum nebst den cbli» gaten HaScamoth z»sa»11»e11l׳eachle. Die Urheber der letzter» rühmten sich selber, inrine Broschüre gar nicht gescheit z>i haben und unterließeu eS dennoch nicht, wahrscheinlich nach V. M. 1, 17, rin absprechcnde« oder vr--:a!1!n,endtS Nr.heil über mich zu iäli.n Am wütbeiitstc» sprach sich N Mos. PerlS aus. ״Gr (nämlich nicine Wenigkeit) ruft er in seiner HaSkama ans, ״braucht gar keine W1k.,!cg»ng. denn irder Talmudkeillier wird einiehr» , daß alle ieinc Wo!!.- sinnlos sind, und wer ist denn jener Verfasser, der sich rrl!'1'׳!‘t, g,.;> n len Noda-bihuda . den Lehrer und Führer Israels, in l.r >'>e1angrn!.!!.1st aufzuieelcnMan sieht also, mit welchen le!fligcn Giünde111. ״!.!, Fanalilrr zu widerlegeo wisse», so sie cs mit einem Talmnliuiin»: 1g.!1 vorzuhabe» meinen. Am naivsten ist aber Heer Fried.-» , 5kabb-.::er .» Komorn, er äußerte sich, wie folgt: ״Scllle er auch lause:!: Be.ve»e aus dem Talmud anznführen vermögen, daß ein Schcidebrics leu> b'crichlsloliegium braucht, so steh« es doch nicht in seiner Macht. »»׳.-.׳» Grdiauch abzuändern." Herr Frieden »re kte also wol. daß ich Beweise und zwar in Hükle und Fülle haben muß, nur fand er den Mmhag gegen mich, wenn er auch sich denselben Nicht zu erkläre» wnßle. Noch '.'ludere, die wol die Tris» Ngkeil meiner Beweisführung eingetchrn bab ii mochten, erklärten sich deshalb gegen l.ttch, weil auch mein Bruder bei der Scheidung zugegen war, als ob bei einer Angelegenhcil, wo lei» ב״ך־ »öihig, eine Bethei» ligiing von Aerwandten nicht gestaltet wäre. Mil Ausnahme der beiden gelehrten Rakdinen L. Sckwad, gewesenen OberrabbinerS z» Pest und S. Feeirr, gewesene» OberrabbinerS zu Raab. soh ich mich vergeben« nach Annde-gcnvssen im Lager unserer alten Naddinen um. Zu meiner Uederraschung jedoch ist nur ei» solcher in jüngster Zeit dort entstanden, wo ich ibn on, wenigsten vernililhei hätte, und die« ist lein Anderer, als Ol. MoseS Svfer in seinem erst vor eiuige» Jahren lierauSgegebeneo Werke התם סופר על אה״ע . worin derselbe an mehreren Eleste« (Ne. 54, 65. 66) über ltesen Gegenstand handelt. Wir wolle» jedoch hier blos eine Stelle ans Nr. 130. des zweiten TheilS in deutscher Uebersetzung geben, dieselbe laute«: ״Gs i(1 eine ausgemachte Sacht, daß zur Vornahme einer Ghescheidniig kein Ikth-ilin uölhig, weil hierbei das Gericht weder etwas zu beschließe», noch zu erlauben hat und nur der Schetdebrilf allein las ganze Werk der LoSmachung vollzieht, wir beim Adsterben dr- Mannes der Tod allein e« ist, der dir Frau frei macht. Oder wird Jemand behaupten wollen, daß eine Frau eine zweite Ebe nicht rinaehen darf, weil ihr erster Mann nick« vor rioem Ijvtk-ckiu verschiede»'•! Wie aljo bei eitlem LovrSsall, ganz so orrr hält rS fich bei einer Scheidung, daß die Frau Heirat,o darf, wriiw auch der Ge» ohne Ll-ttt-tkio eriheilt worden ist. Letztere« ist dlo« des« halb da. um der Frau, da der Get zerschuitteu wird, ein gerichtliche«. Dokument ausjustrlleu. daß di« Scheidung wirklich stangtsnudra, aber di« Scheidung selbst brauch« ktilljLvtK-üiu אבל סידור הגט סשיטא לא בעי מירי. Zu diesem Auszug» will ich hier zwei Stellen au« meiner rr« wähnten Broschüre מי השלוה rbenfall« in deutscher Nebeesehung mit-' theilen. wie auch ich diefelbeu Beweise, wie Sofcr geführt. S. 7 sagte

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