Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 46 (15.11.1865)
- Date
- 1865-11-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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m »»»schlicht» Körpers ja Zaabrrri birara. Ebraso krhrea die Parsen, daß sie vrrgrabra »»»de» «üssra. daß die Drw« undZaaberrr flch nicht ihrer bemächtigen (Doovh. bei Windischmaon.-KI. 2.100). Eie schreib,» auch vor. daß daß «bschnridea nicht der Fiogrrreihr nach geschehe» dürfe, sondern immer ein Finger übersprangen werde, was ebenfalls jüdischer Gebrauch ist (O. CH. 230). (Schluß folgt.) üorrrsponden). Ausland. 8. Jerusalem, 18. Oktober. (Aus drw Hebe.) Mit brbeuder Hand schrride ich Ihnen diese Zeilen. Seit acht Tagen wüthet dir Cho, lrra wieder io unserer Stadt. Männer und Weiber, Kinder und Säug« lioge werden Opfer ihrer furchtbaren Wuih. Der Jammer ist herzzer« reißend. Zu der Epidemie gesellt flch die Theuerung; viele Personen wurden nsterer zur Deute, weil fle die Mittel nicht halten, sich mit eniipeecheiider Nahrung zu versehen. Dankbar erwähne ich R. Zoses Moke», Sohn de» berühmten R. Cbajjim Kraus au- Sobran; in Ungarn, welcher mit einem zu diesem Behufe gegründeten Vereine wackerer nnd gottesfürchliger Männer in einem gemiethrleo Lokale alle mögliche Hilst leistet. Arzneien haben wir!Heils gekauft, theilau« dem Spitale de« edlen Baron Zakob v. Rothschild in Pari« erhalten. Erbarmet Euch unser, Brüder in Europa k Lasset uns Euren Beistand angrdrihrn. bis flch der Ewige unser erbarmt und der von ihm ge. sandirn schwerrn Prüfung ei» Ziel setzt. A. G. Berlin, S. Novrmbrr. Die Neuwahl der diesmal oiiSschridenLrn 10 Ripräsenianien der hieflgen jüdisch,» Gemeinde nebst den IS Strllvertretern ist ans den 22 d. anderonmt. Zn seiner Au« spräche an die verehrlrn Mitglieder der hiesige,1 jüdischen Gemeinde im Eepieuiber. sowie in der Einladung zu der Repräsentant,»׳Ergänzung«« n-abl forteri der Vorstand unter Hinweisung aus die gerade jetzt so ottßooidrnilichk Wichtigkeit des Wohlakir«, insorerne die Lösung der obickwebrnten Rabbiner׳ und Kuliusfragen davon abhängig ist, dir G-in.indemilglieder zu einer regen und gesinnungSvollen Detheiligung ans. — Von dem Kollegium des Do,staube« treten diesmal drei nebst sämmilichen Stellvertretern aus. Die Veeiretiing der Gemeinde und die Verwaltung ihrer Ange» legenbeiteu ist de» 21 N prä>e»la»ten und 7 Vorstehern übertragen. Alle drei Zabre wird eine Neuwahl der ungesähren Hälfte jedes der beite» K,ll>gi׳n voigenomuien. und zwar so, daß jedes Mitglied de«, silbiu lech» Zäher!» s.inrr Funkliou verbleibt. Die Stellvertreler ze« toch. deren Zahl für die Neveäsentanren auf fünfzehn festgesetzt ist, weit.» ioimer nur auf trei Zadre gewählt. Die Wahl der Repeäsen» tanii» und ihrer Siellverlreter geichiehr durch die wahlberechtigten Ge» >n>n,r>m11glikdkr. während der Voisteber und dessen Stilloertreler von Ire R.piäieiilanltiivresauimliiug gewählt werden. Der odeiirrwähttten Ansprache de« Vorstände« au die Gemeinde« iniiglirder folgt ein akienmäßiger Bericht über d,r jüngsten Vorgänge l׳ö diesigen religiösen GemriudelebiU«. Zwei an« der Mille der Ge» ״>>i»tr an den Vorstand und die Rrprüseulantenversaoimluiig gerichlele K.llrliiv Vorstillnngen über Kuitueeiueichlnugeu r,öffnen dir Reiht. j.tcch von derlei Koll.kt'v-Vorstellungen zu halten, wobei dir M.bizadl ihren Namru ,»izeichart, ohne auch nur den Sinn der Vor» tage dtgtiff.o zu haben, ja zuweilen ob», zu wissen, worum e« flch Hank,«,, ist sailiam d.kanni). Dir b»tr,ff« der Rabbinrrwahl zwischen tr1״ Voistande und der Ripeäieuiau«,»Versammlung gepflogenen Ver« d utiniigiu bilden den Schluß. Die Ansprache bebt rin paar Sätze au« älteren Gutachten de« rrr.wigle« Herrn Dr> Sach« hervor, wonach e,nr zeitgemäße Kegr» liing de« Kultus al« rin dringliches Belürfniß hingest,lt» wird. Wir ,r.l, diffeu Konzeffioue« gehen würden^ wird verschwirgea. Ebenso find seine spät,reu Ginachtrn über ipezi'll, Fragen, be'oodkrS aber da« über «-O'geliragr. woiw«,Stich unterdrück« worden. Dir der N.prLsentaoirn» v,r»>>iUinl»»g voa> Vorstände gelirachlr 'Vorlage ckclo. 3. Mar 0. rvihält Ur lurruelteu No׳«na״vdrstlu>mung«u für die neue Etznagogr. Diese Map,,ahmen dezw-cke« nicht« weiter, als I) die oueingr. «chräutt« Bruntzung de» Oegeltnsterrmente«, also auch bei dem sab» baihirchea und festrägigeu Goiieedieaste, 2) dir Kürzung de« Gotte«, dienst,« durch Drreiufachaug der Bortragswrise» and Weglassung solch«» Stücke der Ageudea, die nicht za den» Pjlichtgebetrituale gehöre», S) die Ausscheidung von liturgische» Stücke», welche der» Zritbrwoßtsei» widerstreben und daher die Lauterkeit der Espflnduug bei de« Brteaa. de» breiutrSchtigea. 4) die Einschaltung einiger Gebete und Gesäug« in deutscher Sprache. Die Einleitung schließ« endlich damit, daß de« Vorstand jede Schuld a» der verzögerter: Erledigung der beide» bedeut» sameu Aufgaben unsere« Gemeind,leben« von flch abwälzt und dt» Mitgliedern anheimßellt, ihn bei der bevorstehenden Repräseutautenwahl t» seinen Bestrebungen zu unterstützen« Dies,« Schriftstück hat eine SntgeguungSschrift de« Reprise»« lanten-KollegiomS hervorgerufen, in welcher r« gegen die Art und Weise der Deröffentlichung jener Verhandlungen Verwahrung eiulegt. <S« sei stet« in der Prari« der Repräsentautenversammlung so verfahre» worden, daß fle da« Eudergebaiß ihrer Deralhuageu in möglichst gedrängter Kürze dem Gemeiudevorstande mitrheilte, während derselb« dir maSaebeudtll Gesichtspunkte IN Kürze durch die Protokolle, ausführ« lich aber durch müodliche» Bericht seiner Kommiffarien, deren in der Regel zwei den Sitzungen der Repräsentanten beiwohnen, erfahre. Der Dorstaud hätte demnach, wenn die Gemeiiidkmitgl'edtr nicht irre ge« leite« werden sollten, neben seinen weitschichirgen Dorlogru nicht allem die worlknappen Resolutionen der Deisammlung, sondern auch deren Mo« live oder doch die betreffenden Stellen ans den Protokollen zum Abdruck bringen müssen. 3» der That habe flch die ReprLsentanlrnvcrsammluag seit einer Reihe von Z-Hren mit der Lösung der zwei Fragen befaßt, der Vorstand hätte dagegen ihre sämmtlichen Anträge abgelchnt. Der« selbe Vorstand, der jetzt nachträglich eine so große posthume Verehrung für den seligen Dr. Sachs an den Tag leg, und ihn durch an« dem Zusammenhang, gerissene Stellen früherer Gurachten als Gewähr«» manu in Bezug auf die R'sormiruug de« Gottesdienste« arrführr, hält» in Dr. Sachs sonst vielmehr cinen Gegner seiner Bestrebungengt« sehen, die dieser in mehreren vom Voistande nicht veröffentlich« ten Gutachten bi« au sein Lebensende bekämpft,. Gegen da« Ende wird die Anschntdlgung deS Vorstandes zurückgewielen, wonach in drr Wirk» famkeit der RrprSseiilonIenversammtung der Grund zu der von ihr selbst beklagten langen Dauer LrS Provisorium« zu suchen sei. Herr Dr. Rosenstein. Sohn des hiesigen NabbiriatS.Assessor« Herrn E. Rosenstein, Privatdozent an der hiesigen Uiiioeefliät, al» rinn unserer auSgezeichnelflen jüngeren Kliniker, mehr obrr noch durch srin treffliches Werk über Nierenkrankheileu in Lrzlichen Kreisen bekannt, hat in voriger Woche einen ehrenvollen Ruf al« ordentlicher Prof, der med.Klinik au der Univerflräl Gr Sniugen erhallen und angenommen. Inland. — Wien, 3. November. Aus zuverlässiger Quelle vernehme ich, daß Herr Albert Eobn im nächste» Frühling, wieder Zeensalem zu besuchen gedenkt. Der Zündhälzchenfabrikant Pollak hat dem Bür« geeweister tausend Golden zur Gründung riurr Bibliothek für Tech« aiker und Gewerbsleute übergeben. P. Pest, II. November. Wäherod die großen Zouroal, über dir Emanzipalioussrage ein hartnäckig»« Schweigen beobachten, schicke» stch die beiden ungarischen Witzblätter an. dir Aufm,eksamkri« ihr,« Leser darauf zu lrakrn. Wa« der ÜatOkös (Komet) über d«r »z׳vi«!,siele Ehr* sogt, durch welche »Abraham« Geld und Aepak« Blut* verbunden werden soll, ist nicht al« Witz, sondern al« Programm aufznfaffen. Nicht wruigr unserer küusligra Gesetzgeber geben nämlich in der That mit der Absicht um, dir Zivilehe weder für Christen, noch für Zudra, soudrra für die Mischehe zwischen Christen und Zuvrn eia« zusührea, um da« von ÜstttUOs brzrichrretr Z,«l zu erreichen. Die Her» ren hatleu noch aicht Zeit zu übeelegra. wir wenig der jetzig» Augen« blick geeignet sei, eine acut Matkimonial-Sesetzgebung zu schaffen. di« offenbar geschaffen werden wüßte, um die bezeichuetr Maßregel za er« wSglichea. Daun haben fle noch nicht erwogen, daß dir Zudra k'ta» AuSaahmSgesetze wollen. Sind dir ungarischen Völker für die Zivilehe reif, und enlspricht dir Znstistulion den Anschauungen und Sillen de« Lande«, sollen Alle mit derselben beschenkt «erdeal —. Za dl« Depulatioa zum Empfange Sr. Majestät sind auch Zudra ernannt worden. Zm .magyar egylot" herrscht lrbhastr Regsamkeit. Der Uj»