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Ben Chananja · 1865-09-20 · 38 (20.9.1865) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
38 (20.9.1865)
Date
1865-09-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
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677 678 Aufmerksamkeit der Regierung auf solch, za leafra brabfichtiget, so gla», den wir hierwit zu letzt,r,m Li, sprechendsten Beweise zu liefera in einer Znsawmenstekluog der Zöglinge, welche im H. Semester de« Schul« sah,,« die hiefigr ou« 6 Klaffen bestehende wi» 9 Lehrkräften besetzte Musterhauptschul, besuchten. Q« waren in der VorberrituugSklaff, 40'), I. Knabeuklaffe IS. II. Kaabeuklaffe 22. lll. Kaabeaklaffe 22. IV. Koabeuklaffe 16. In Summe 119 Knaben, darunter ’/, Tbeile an« der Fremde. — I. Mädchenklaffe 106"), II. Mädcheaklaffe 41. III. Mäd« cheoklasse IS, zusammen 162 Mädchen, zu deuen die hiesige Umgebung '/, Theil geliefert; iw Ganzen daher 261. Audi.ser Zusammenstellung ist zu ersehen, daß die Mädchen» klaffen, insbesondere die I. und und II. zu den diesbezüglichen Knaben« kloffrn wie dir Zahlen 5:1 und 2:1 zu stehen kommen, und somit di, betreffenden Lehrerinnen bei geringerem Gehalte viel mehr belastet, al« die Lehrer bei doppelt größerer Bezahlung. Uebec die Resultate der Prüfungen komme» wir mit Ihrer gütigen Erlaubuiß io unserem näch» sten ausführlichen und wahrheitsgetreuen Referate zurück, müssen jedoch, um gerecht zu fein. schließlich RosenmeperS hier lobend erwähnen, da derselbe aus dem obgenaunten Berichte de« 2-Korrespondeuteu schonungS, los weggelaffen wnrde, und doch ist er es, der b.n glänzenden Beweis geliefeit, als Ausländer mit Erfolg lehren zu können. S. A. Ikjhely, 15. September. Dom nächsten Jahre ange« fangen werden die Herbstferieu der Elementar-, Volks-, Haupt« und Mittelschulen und der Lehrerbildungsanstalten laut eines h. k. ung. Statt- Halterei-Erlaffcs vom 25. August l. 3-, Z. 40.954 — nach deu §§. 35 nnb 36 der im Jahre 1845 erschienenen Schulvorschrift geregelt wer« den. Das Schuljahr beginnt denen zufolge in den ersten vier Tagen des Oktober und endet in den ersten vier Tagen des Augustmonate«, und bestimmt für Haupt-, Mittelschulen und Präparandiren zwei« monatliche Hauptferien; bei Elementarschulen zckoch nur fechSwöchent, liche, welch, entweder wie bis zetzt auf einmal, oder mit Verücksichti, gung der Feldarbeittu nach Einsicht de« Schul,viospektorS resp. de« Direktor« ertheilt weiden können, worüber allenfalls zum voraus an dir betreffende Obeistudiendireklioo zu berichten ist. Die bis jetzt in Kraft gewesene diesbezügliche Ministerial-Derordnung vom Jahre 1855 ddo. 5. März erleidet somit bloS in den §§. 2. 3. 9. eine Abänderung. 1?. Tzegcdrn, 14. September. Heule ist das Schuljahr auch IN unserer Hauptschule geschlossen worden. Auch in diesem Jahre hat sich die in unserer Gemeinde einheimische Schnlfrcundlichkeit durch Spen« düng von Prämien bewährt. Die Spenden LcS SchnlauSschuffcS de« Fraueuvereius glaube ich besonders hervorhebeu zu wüffeu. TzenteS, 3. September. Der gestrige Sabbath wird der hie» figen Gemeinte lange dem Getächtniffe eingeprägt bleiben. Herr Mar Löw Ehrlich, der srühcr an der hiesigen Hauptschule ersprießlich wirkte, sich später dem Nabbincrstande widmete, hielt vor seinem Amtsantritte zu Körmend, wo er als Prediger, Schtildirekror und RabbinatSverweser angestellt ist, eine inhaltsvolle, rech» gediegene und tief ergreifende Nb. schiedSrede. Der Gefertigte kann r« nicht unterlassen, einige hervorragende Tugenden seine« gewesenen Kollegen hervorzuheben. Wahrhafte Religio» fität, Friedensliebe und WohlihätigkeitSsino sind ihm zur zweiten Natur geworden. Wie manchen Hilflose» hat er durch Befürwortung auseho» liche Spenden zukommen lassen. Auf sein und Le« wackern Lehrkörper«, der Herren Hauptschullehrer Hochwano, Zuckerwauo und Frank An« regen und thalkräsligeS Mitwirken wurde von geachteten hiesigen Pri» vaieu dem hiesigen zu BreSlau studireudeu Seminarzögling, Josef Freund» ein hinlängliches Auskommen zugeflchert, indem auch unser biedergeflnnte und wildthätige KultuSvorstaud das demselben im vorigen Jahre zugedachte Stipendium in diesem Jahre bedeutend vermehrte und auf die Dauer dessen Studienjahre ausdehntr. Vor der Abreise beschenkt, Herr M.L. Ehrlich, der im laufende» Semester als ReligiooSlehrer fungirte, dir arme Schuljugend mit 100 Schreibthrkea und noch sonstigen Schreibrrqniftte». •) Darunter die Hälfte 4—5jLhrigr Kinder. ") Au« drei Abideiluogeu bestehend, «» einem saoitätSwidrsge» Zimmer unter der Leitung einer Lehrerin —. Warum? Nu« purer Frenodfchaft de« gegenwärtigen Direktor«. Möge er nun an dem Ort, setnrrDestiwwunso segensreich wirkt», wie er hier gewirkt: möge er sich daselbst di, Lieb, und d«e Achtung erwerben, wie er solche in hohem Maße hier erworben, und stch an ihn bewähre». A. Felsen bürg, Lehrer. E. Prag, Ans. September. Die Privat«MLdch,n»Haupischulr der Rosalia Krllurr hat soeben veröffentlicht: ״Programm Und Ein» ladung zu den JahreSschluß-Prüfungen." Sir rrsehen darau«, daß a» diri'em Institute nicht weniger ol« 21 Lehrer und Lehrerinnen wirken. Rabbiner Dr. Hübsch hält an Sabbathen ReligiouSvorträgr. Unterricht«« genstände sind: Religion, hebräische Sprache, jüdisch-deutsch Schreiben; deutsche, böhmische, französische, englische Sprach,; Rechnen; Geograsir und Geschichte; Mythologie; Kalligrafie; Zeichnen; Gesang; weiblich» Handarbeiten und — die ungarische Sprache. Di, böhmischen Juden entwickeln im Lernen und Lehren einen Eifer, der dra uogarischea Jude)» zum Vorbilde dienen sollte. Den Lesern drS ״Bei« Chanauja", inSbesoo» dere abrr den böhmischrn Inden wöge da- Kellner'sche Institut angelegeutlich empfohlen sein. Rcchttitz, 5. Seplrmber. Wie eine Korrespondenz au« Fünfkirchen in Nr. 35 dr« ״B. Cb." meldrt, wäre dir Bildung einr« ifr. Lehrervcrrins bereits hohen OrlS genehmige», eine Nachricht, die einen um so angrnrhmern Eindruck auf uuS machlr, da wir unsere Sache bereits für vollends gescheitert betrachtetru. Bcsrrmdtn muß un« jedoch die sonderbare Behandlungsweise diese» hochwichtigen Gegeiistande» von Seiten unserer Hrrrrn AmlSbrüder in der Metropole. Es wurden da» selbst Konferenzcn abgehalten. Slaluteu ausgearbeitel und diese» der hohen Staitbalierei zur Sanktion unlerbreitrt — und bei alldem dir äußerste DlSkretion beobachtet, so daß man alles nur durch Zufall er» fahren konnte. Indessen wollen wir gegrn das bereits Gcschchrne durch» aus kcinrn Protest erhebe» und find wir weit rntfrsnt, dir lobcnswerthr Initiativ, dieser wackrrn AnitSbrüdrr zu tadeln, ihnen im Gegeutheil zum Danke vrrpflichirt; worum aber, fragen wir, noch jetzt Lies» Ge, heimihuerei? Warum müssen wir noch jetzt durch rinr Korrespondenz aus Fünfkirchcn ersabreu. was in Pest geschehe»? — Ich denke,- der geeignetste Weg wäre wol, in einem jüdische» Organe, das jüdischen Lehrern doch iuimcr ziigänglichcr, als irgrnd rin politisches Blatt, eine! unmittelbare Mitthrilung und ausführliche Detail!i»! r ung zu geben, was eben jetzt um so geeigileter erscheint, da sich di, betreffeudeii Lehrer zu einer allgemeinen Kon seren z vorbereiteu kölinicn, die unseres Erachtens schon jetzt in den Herbstserien statlfin« den sollte. Roder. Literarische Anzeigen. חותם תכנית• Hebräische Synonymik von Abraham Be» barsch! aus BezierS (13. Jbrh.). Nach drr einzigen Leydner Hand» schritt nebst Anhänge: Ehrrcb Hammiihappechet, Gedicht vom Verfasser, aus der H. S. AlmanziS mitgelheil», punklirt und rrklärt vou Prof S. D.' Llizzatto. Briese imd noch andere unedirte Gedichte vom Berf.; Gedichte auf den Verfasser von Jakob Gorni, mitgeiheilt von Dr. R. Strittschueiker. lriiische und erläulerute Anmerkungen zu Choiam Tvchait von Dr. I. H. Dünner, zum ersten Malr brrousgrzebe» und mit Ein» lkitung, JiidiccS. Quellennachweis und veefchiedenen Anmeekungea ver, sehen von G. I. Polak. Amsterdam, Druck und Vertag »ou I. Le» viffo» Firma D. Peoops Jz. 1865. 18, 8. 10. VIII, 272, 28 hebräi» sche, VI. 47, 6 deuil'che S. Drr Hrrausgrdrr drS vorlirgendcn Wrrke«, Hrrr Gabriel I. Polak iu Amsterdam, dürsie einrm Thrilr unsercr Lrsrr, insondrrhrit dem ungarischen, nur wenig bekannt srin. Und doch ist Herr Polak «iuer der verdienstvollsteu jüdische, Schriftsteller der Gegenwart. I» der großen, durch «he, Institut,»,״» so hochbrrühmten jüdischen Gemriudr zu Amsterdam ist Hrrr Polak seil vierzig Jahren der rrstr und bervo», ragrndstr Derirettr der neuhebräischeu Lueratur. Zuerst trat er ol< Dichte» auf: ha-Pore«. 1826, und der uruhebräischen Poesie ist er bi« auf dr» heutig,» Tag nicht untreu geworden. Seinen bolländi'scheu Glauben«, sei,offen übersetzte er da« Mochasor in« Holländische; auch da« Buch Jod gab er iu holländischer Uebersetzuag hrrau«. Die literär«historisch« Strömung ging auch au ihm nicht spurlo« vorüber. und er trat «Ü RapopoN, Liizzalio, Reggio und andrer» Gelehrt,» i, brieflich«. Vre» kebr. Die in verschiedenen Schriflea. — Bikkure ha«Schaua, Halicholß Kedew, Den Gorni. — uiedergelegten Miilhrliuogeu au« diesew Brirf, Wechsel bieteo vielfache« likerLr-hiftorische« Jolereffe dar. Durch eiozilut Notizen von Leopold Duke« und dra Katalog Steinschoridrr» «urdr n auf dir in Lrydra befindlichen Hand schriftlich rn Werk» ausmerlsim §r«

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