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Ben Chananja · 1865-09-20 · 38 (20.9.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
38 (20.9.1865)
Date
1865-09-20
Page
– (sequence 8)
Language
German
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680 679 vach». unb bit Dekaontschosl mit bimfrlbrn litf vor acht Jahreu dev Entschluß in ihm rrifrn. die vorliegende Synonymik <n rbircn: rin Ent« schluß, bei deffrn Ausführung ihm Luzzalto. Sttinschnridrr und Dünn» ihre Nuterstützung zu Tbrii werten ließen. Wir haben baS bevorstehende Ersch,inr» dirsrr Eynouvmik schon 1863 ongekündigt, (,3.9b. 6, 334), als wir Müblan« Geschichle der hebräischen Synonymik (Zlschrft. der D. M. ». 17, 316—335) brsyrachrn. Wir btr Editor. so war auch b,r Verfasser brr Synonymik, Abraham b. Jsak Dedarschi, Port. Sr lrbtr im letzten Dirrtrl des 13. Jahrhunderts in der Provence. Sein Gedicht rC2>1D8D חרב ist in dem vorliegenden Bande zum ersten Male abgedeucki; dir Punk« lolion und Kommeniirung desselbeu har knzzatto übernommen. Der erste Drittbeil diese» Gedicht,» ist pöniteutialen Zndal'eS, unb eS hat jedenfalls döhern Werth, als alle »liiere für den Veei'öhnungStag de. stimmten Pljjiitim. Zu den geliingeilsten Zeilen gehört folgende: ומה אשיב ביום אשיב מעילי ופות רוחי למשנבי וצורי Zn £!r Zeile: לפני טוב ורע שמת ובין טיב לרע אדע ואין הטוב בחירי vergleicht Luzzaio mit Recht da- Ovibiichr Video mellora proboczue veterkora setzuor tstlotnm. 7, 20. 2l). Abraham hat sich dergestalt die Warte der in Jaion verliebten Medea angeeigne:. Pom 104. Verse dis zum Schluffe (214) ist da« Pcem literäebistorisch, indem es eine Reibe indischer Dichter charak» teriflrt, ober auch einige moslemische und christliche Dichter nennt. Dir Synonymik enthält 386 Artikel Am reichsten ist der Buch» stabe Ales bedacht, welcher 43 Artikel entbält; der Buchstabe Telh, welcher auch in den hebräische» Wörterbücher» den geringsteu Raum einninimt, bat acht Artikel. Daß tjicr das Material zu einer hebräische« Synonymik voklstäntig vorlirge, dürfte kaum behaupte» werde» können. Zwar wird man keine bedeutende Lülke dari» stnden, daß neben: טהיר זך בר נקי das nur einmal vorkommende הף Nicht angeführt wirb. Dagegen ist eS erheblicher, wen» S. 93 da» Wort בלה ausblieb. Allein wenn die Zahl der Emiffionen größer wäre, als ste wutlick ist, d.eibi schon diese Zusammenstellung der hebräische» Synonyme rin großes Verdienst, da die Wörterbücher auf die Syliomyiuik nur we, »ig Rücksicht nehmen, und eine vollständige Zu'ammenNcllniig der Svnonynie vor Bedarschl gar nicht versucht wurde. Zu dieser Rücksicht wird sich das vorlirgeudc Buch auch jetzt als sehr nützlich bewähre», und es wird sich, so lange eS durch ei» besseres Werk ersetzt wird, alle» Bibelforscher» »nenibehrltch macheu. M>> ver Samiiiliiiig des Maie,,ui» ist aber zur Lyuciiymik eben nur der Stoff gebotcn; die eigentliche Aufgabe derselben, leicht zu ffnbende Unierichiebe stnliverwaiidler Wörter zu erforschen und anzugcdeii. ist in dem vorliegenden Buche kaum um ein Geringes der Lösung näher gebracht. Die jüd'i'cke Wisseuschasl hat überhaiibt noch liiiiiier die gewiß nicht sebr erseeuliche Richliing. ssch ohne Vergleich mehr mit der Geichichte der Wisseuschasl. als mit dieser selbst zu beichäi'iigcn Da» vorliegende Blich ist ei» sehr ichätzdarer Beitrag zur Geschichte der bebräiicheu Synonymik; die Lynonymik selbst findet nicht die geringste Berückfichrigung. Selbst Luzzauo. der vor vier» zig Jahren das Feld derselbe» mit so vieler Liebe bearbkiiett, scheint dasselbe seit Jahren ganz aus de» Augen verloren zu haben. Die eigei.llich lbeologijchen Disziplinen werken am meiste» gemieden» weil die wissenschaftlich gebildetc, jüngere theologische Welt die Pastoralklug» beit für die wichtigste Disziplin hält. Zu unserer Synonymik zurückkehrend. müssen wir bemerken, daß dieselbe auch für die Geschichte der Ercgese von Bedeutung ist, und manche reUgioiiSgeschichlliche Elemente dardietet. Her Polak hat sich durch die Herausgabe derselben rin neues Verdienst erworben, und wüu» scheu wir vom Herzen, Laß dem treuen und utiermüdlichen Arbeiter sein Lohn werdr. Bemerkungen. Herrn H. D. in Pr—g. Ihr Artikel über den zu gründenden Lrhrerverein erscheint rhebaltigk. Der ״aus Ungarn" datirte Artikel über die Deibehallung der ka« tbolischen Juipekioreu an jüdische» Schulen kann nur mit der Untre* schuft LeS Herrn ׳Lersaffer« erscheinen.! Israelitische Zöglinge, - welche da» Gzegediuer Gynrnssiam oder die dortige Realschule ' besuch»״, werden bei einer achtbaren und grdildelru Familie gegen;1 billige Bedinguifse in gänzliche Verpflegung genommen — Für .1 stilliche Erziehung und liebevolle Behandlung ist gesorgt.?1 Rädere AuSkaust eetheilt dir Redaktion diese» Blatte«. Inserate. Konkurs. An der hteflgen israelitischen Schulr find wir Beginn de« ntch» flku Schulfahre« außer der bereit« onSgeschriedeuen Lrhrerstellr für dir dritte Mädchenklaffe noch zwei Stessen zu besetzen: Eine HauptschullrbrersteNe für dir erste Mädchenklaffe, Jahre»׳ geholt 400 fl. ö. W. und eine Lehrerstelle für die VorbrrciiungSklaffe, JahreSgehalt 360 fl ö. W. Bewerber, der ungarischen Sprache mächtig, wollen ihr eigen» bändig geschriebenes, Alter unb Familienstand angehendes Gesuch, arb- Btsähignngsztiigniffen bis Ende dieses Monats franko timende». Schönschrriber haben den!Vorzug unb Zeichnrr baden ans Wer« Irre Vergütung Anspruch. Gr. Aauizsa. 12. September 1865. voll -er israelitischen LnttnsgtMtin-e. Rosalia Kellners lsmiMijche Prmal-Töchleljchute, Prag, Zcltncrgajse nnd (Obstmarki Nr. 563—1. I» meiner Schule wirb in alle» für Mädchen von 5—17 Jahren greignelen Ilterärlsehen Gegenständen, ferner ,n der hebräisehen, bebmlschen, französischen, englischen und ungarischen Spracht, in allen weiblichen Handarbeiten, in Klavierspiel, Zeichnen, Singen und Tanzen Unifrrid» mbrii. Don P. T. Herren Eltern ans den Provinzen bietet meine Schule die günstigste Gelegenheit, ihren Töchtern einen umfassenden, gründlichen Unterricht, sowie eine sorgfältige Erziehung und Verpflegung zn verschaffen. Auch solch, Zöglinge. welche einzelne Uniereichisgegkn» stände, namenilich fremde Sprachen »»d Konversation ober Klcldernähen erlernen wollen. werten angenonittie». — Aus briefliche oder ninndliche.Anfragen wird hereitwilliast Anskunst eriheilt. — Die Aufnahme von Zöglingen geschieht täglich lm Direktions-Lokale, Zeltnorgasse NC. 563-1 Prag, 10. September 1865. Hosalia Kellner, geb. Fröhlich, fl—3) Vorsteherin brr ^nstall. Dir unter Oberunssicht der k. k. Regierung gestellte Lehranstalt Stabt, Wipplingerstraßr Rr. 10 in Wien, nimm« die Einichrridung der für dir erste NeÄlß-GymsmsmWafs e geeigneten Schüler bereits vor. Ms^»^8. Wohnung und sonstige Erzirbungsbedürfiiiffe tißlSiP'ifa■ p werden daselbst billig berechnet und auf da« beste besorgt. Da« Programm, weiche» bereit» in Nummer 33 de« .De» Ehananja" abgedruckt ist, kann auf Berlangrn ringrsrndrt werden. Der Direftor: Blücher, Stadt, Wippliagerftraße Nr. 10 in Wien. Szegedin, Leldstvrrlabrr SebaklksR. L-ipjig, Lommissi,»,-Verlaoo» Franz Da,,rr. Druck von Sigmund Burger iu Szegedin.

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