Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 30 (26.7.1865)
- Date
- 1865-07-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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m «'«- Unwahrheit w״ben, dann dürste auch die jüdische Echnk« dos -5» »holizi-mn- «manzlpirl werde». Mehrer» meiner mährischen »hrp». hf-zt-, trüber waodtea sich über de« ja Redr Aeheade» Umstaoy jüngst «irhrp »» m»ch, ich schrieb de-wege« hem Herr» LandrSrabhiner »nd »rhjrft Hut Antwort, daß wir vvnwrhk i» Mähren di« Unterordnung der jüdi« scheu Echote unter dem katholischen Geistlichen nicht länge» ertragen, und dasein wollen, wa« dir Gemeinde von nu« verlangt, Hüter und Wächter her Tugend, und Mächte ich ihnen Vorschlägen, sich deshalb an die GlaubenSdrüdrr |U wenden. welchr iw ReichSrath, mit so vieler Sufwerklomkeit gehört werden. Wenn di« Heere» Kabbioe» gesonnen find, den Gegenstand abermals wir Aufmerksamkeit zu verfolgen, um ihn einem gedeihlichen Endresultat» »ntgegrszusührea. so mSchtea wir fir an folgendes Aktenstück erinnern: ,Don der k. k. Oberausficht der Schulen. Ueder eine von der gefertigte» Schul,n׳Oberaufstcht an die k. k. LandeSstelle gestellte Anfrage, ob der Schulrn-Oberaufseher noch ferner.den israelitischen Religion-Prüfungen beijnwohnen habe, oder ob drrsrlbr durch dir Bestimmungen der Allerhöchsten bewilligten Verfassung hiervon enthoben worden sei, hat dahohe Ministerium des öffentlichen Unterrichtelaut Erlaß vom 23.3uli v. 3-, Z. 5024. di, k. k. Schulen» Obrraufficht von der Zntervenirong bei den israelitischea Religiontprü« fungea enthoben. Hiervon wird der israelitische RrligionSlehrer Leopold Breuer in Folge de« hohen RegieruagSdelrete« vom 31. 3uli d. I., Z. 33,253, in Kenntniß gefegt. Wien, II. August 1849. I. Pillrr m. p.“ Literarische Anzeigen. 1. Slfre hebe Rab, der ältest» halachische und hoggadischr Midrasch zu Numeri und Deuteronomium. HerauSgegeben und mit kritischen Noten, Erklärungen, IndiceS und einer ou-sührlichen Einlei» tung versehen von M. Fri-pyr-UP. Bibliothekar und Lektor am Beth Ha-Midrasch in Wien. 1. Thl Tert, Noten und Erklärungen «uthalteud. Wie» 1864. Verlag de« Verfassers. 6. S Dl. Dorr. 150 Bl. 2. Mcchiltha, der älteste halachische und haggadische Kow. mentar zum 2. B. Mos. Kritisch bearbeitet und komwentirt, nebst einer Einleitung über die bistorische Tutwicklung de» Halacha und Haggad» in den üiiesteu Zeiten. Don 3- H. Weiß, Lektor am Beih Ha-Mtdrasch in W»eu. Wien. 1865. Derlag des Verfasser«. 8. XXXV. 112. Einer unserer gelehrten Mitarbeiter in Frauksurt am Main hat in Nr. 24 d. Bl. von der Wiener Echpl r und deren Leistungen ge, sprocheo. Der Gründer dieser Schul« ist Dr. Zrllinek. dessen anrr» grnde«, unterstützende« und befruchtende« Elnwirkru auf dir Psteg, der jüdischen Literatur vou den Mitgliedern der Wiener Schute dankbar au» erkannt wird, und von ollen Freunden der jüdischen Literatur dankbar aurrkanut zu werde» verLirot. Da« erst« größere Arzeuglliß dir Wiener Schule ist die vorlie» grnde Sifre.Edition. mit deren Anzrigr wir in der Voraussetzung zö« gerten, daß die versprschene Einleitung mi» de» ander,» Zugaben dem» nächst erscheine» werde. Dem Vernehmen nach findet jedoch Zer porlie» geudr Baud nicht die Verbreitung, welche den verdienstvollea Heraus» geder in die Lage versehen würde, sein degonuenr« Werk fortzusttzeu und zu h,schließen. Um so dringlicher schein» ,« uu«, Freunde der jüdischen Literatur aus die vorliegeode Sifre.Edition wiederholt aufmerksam jn machen, und ihnen dieselbe angelegentlich ja empfehlen. Herr Fr. gibt io der Vorrede Rechenschaft von seinem Derfahrea bei der TeneSkritik und den rrlänteropeo Noten. Hieria sowol, als in der Aussübrung br. kaodrt er, daß er jU ähnlichen Arbeiten entschiedenen Beruf besitzt. Nur an einzelnen Stellen schein» er dr, Dersuchuug» sein» sonst so gesunde Erklärung he« M.ikr.qich za verlassen, nicht widerstanden ju haben. So scheinen un« die Bemerkungen 5 M. 1. 15. gan, üderstüsstg (S. übri, gr»< Mtschna lr-Melech Eanh. 2. 1. Die daselbst erhob,ne Schwierig, krit kann man leicht mit der Annahme lösen, daß Raschi. der sich in eine» Widerspruch vrrwickelt haben fall. אנשי היל für reiche Männer ttUM, so daß .diek« Ipithetou picht uuter dir eigeuilichen ONV U> . zählen Wäre.) Mehr witzig al« richtig schein, uns 67. d. di» ErklSenng der Talmodstellr Eanh 110. »omit wir jedoch d»r Richtigkeit der Y-Mfekn», in Dfleeff dt, Frgoe» ojcht io Ahr»h, «,sie» post״. tyMw M»»f i» frioes Rep, «inen Effekt hts»ptbsiog,ndf, Gshsa-ch d-vo» »4, che» können. Da- Resultat degeistreiche» Etkurse- $. 76 «jrtz »»» 0e4 a«d.rp>«i1ig bestätigt werde» müssen, um für bat« hist-risch» Münz» gelten zu fön»»», Herr Weiß ha» fich sesper Aufgabe mit Sine» Msle ״tletzlgt, indem er seiner Mechilth-.Editiop fiat ausführlich, Eivteito»- s«r«a* sch'ck». 3° dieser besprich« f« >i« Geschichte der Thar,.Erklärungen, da« Zeitalter der Soferim. da« Zeitalter per Pagre, die Rückkehr zur Me» «Hobe derboserim. dir Me,Kode Hillel», Echamwai'« und ihrer Schüle», die Periode ,wischen R. Zpchanao b. Zakkaj und R. Asiba. di» «e, thodr R. »kido's uud R- 3-m-,l'S. dis Echüter de« Erster» vnd des Letztera. die Abfassung der Mechiltha, die Zeit ihrer Abf-ssung und de» Namen ihr,« DersafferS. den 3nhal, he« Buch,« und di. Beschaffenheit Finer Lehren, dir Sprache der Mechiltha und deren AuSdeuck-wrise, t - VerbLllniß derselben zu den übrigen Weesen der mündlichen Lehre, die verschiedenen Ausgaben der Mechiltha und dereu Kommentar», dl, weitere Geschichte der Mechiltha. die Bedeutung de« Namen« Mechllth« und die Siniheiliing de« Werke«. Zum Schluffe folg» ein alphabetische- Namen-verzeichniß der in der Mechiltha »»kommenden Schns,gelehrten. Wir übergehen den allgemeine» Theil der Einleitung, welcher der Krilik manche Konzeffioo macht, um unser Bedauern darüber au«zubrücke». daß der vielbelesroe Herr Derfaffer die neueren Forschungen über hi» Mechiltha nicht berückfichtigr« hat. Wir erinnern »ur an Chajeim 3ggereih Bikkarrth S. 5. Dort werden dir Stellen im Maimouibischr, Loser ha-Mizwoih namhaft gewacht, welche zu dem Schluff« berechtigt», Paß MaimoniLe« eioe Mechiltha vou größerw Umfange kauutr, alunser» Mechiltha hat. Ferner bäilr dir Abhandlung Frank,l« (Mouatscheift 2. 388 — 368: 3. 149—158; 101 — 166), sowie Geiger« Urichrist, woder Iuhall der Mechiltha vielfach erörtert wird, benützt werden sollen. 3» dem Namro-vrezeichniß Frankel« kommen einige Namen vor. di» i» dem vorliegeubru Verzeichurffe vermißt werde«: Ihr d. Zoße, Adschalom Ha-Zalen oder Adiola«, Simon b. Tarfoo. Auch die Bedeutung de- Worte« Mechiltha war viel eingehender zu erörtern, al« dir« S. XX VIll. geschieh». Der Herr Verfasser weiß, wo« Zuoz darüber sagt, dagrge» stud ihm die Ergänzungen Fürst'« (Literatur und Kulturgeschichte G. 139) unbekannt geblieben. E» b.findet Ach daselbst manche« Brauchbare, wenn auch Dr. Fürst da« Wort לסצוח Menach. 48, «. falsch gelesen, uud daher uorichligr Schlüffe daraus gezogen. E« darf daher nicht ^יל2!צ s°"d«rn e« muß £למצ1ן werden (f. Raschi bas- und Aeuch הב)• Da« Wort ist kein Nomen» sondern «in Verbum, potz פדחת wird im figürlichen Sinne gebraucht. Eioer hksoadern Unlersu» chuug debars noch die Autorschaft Abba Areka'- oder Rad'« in BezuH aus die Midraschim: Mechiltha Sisra uud Liste. Der erste, der von dieser Autorschaft speicht, ist R. Menachem b. Serach. (Dorr, zu« Zed« le-Derech 14. d.j Nach Zunz soll Rab Yen Sisra zurrst in Babel de, kannt gemacht haben. (B. Dorr. S. 48 Anm. o.) Fürst zählt Life- und Liste al« Nab'« Werke aus (Kultur, und LiteealUkgrschichle 8.86, 37). Grätz sagt: »Dir LUer/o Midra/chis .über da« zweit», dritte, vierte uud fünfte Buch de« Pentateuch« zog Rab in den Kerl« dr- Wiffentwürdigen hinein — sie erhiellea davon seinen Namen — »m au« diesem reichen Etoffr Auwendaogen za machen, neu» Fälle darnach zu entscheide»* (4, 317.) Lrdrecht nimmt an, daß Rad zua ganz,» Peutalroch Midrasch.Glossen binkrrlassen Hab» (Wisseosch. Dl. E. 12.) Diesen Vorgängern schstrßt stch 00a auch Herr Weiß an, indem er Sisra uud Liste in Palästina, die Mechiltha hingegen in Dabhkon von Rad eedigir» sein läßt. (E al. XIX.) So viel muß non allerdiog« rin. geränw׳ werden, daß Ratz in dem Buchtitel Siftr de.De Ratz kein Anoerrr ist. al« Abba «erkka- Denn wäe, von einem kehehausr üter. Haupt dir Rede, so müßt, r« nach Berach. 17. ». V» NabtzanaN heißen. Die die Slemrvtarschul, b,suchenden Knaben werden allerdlng« bäusig Tinokoth schrl Beth R-btzan -eo-nnt (G-btz. 119, d. Taan. 27 . d 20. ». uud öfter»), wa« ans den Singular Ratz, vrlchrr i» Bezug auf die Elemeolaeschulr auch sonst »oekommt (Echrdooth 8, a), zurückküdrl: die höher. Schule, sooft Beth Ha-Midrasch groaon». wir» adrr uicht mi« Rab. ,ondern mit Br Ratbaoan bezeichoet. Damit wir»