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Ben Chananja · 1865-07-26 · 30 (26.7.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
30 (26.7.1865)
Date
1865-07-26
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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627 528 aber bei weitem nicht zugegrbr», daß Mat an der Redaktion der fraglich»« Midraschim Theil groommea habe, oder daß diese Redaktion gar ihm allein zuzuscheeibe« sei. Za den talwudischen Quellen findet diese Annahme keinen andern Etützvuuke» alt den Ausdruck 21 '2, der aber durchaus zu keinrr Autorschaft berechtiget. Mit diesem Au«, druck« hat «S folgend« Bewaodlniß. Bekanntlich hat Rad dir talmu, disch» Akademie zu Sora gegründet (6. hierüber besonders Rapoport, Srech Milliu S. 139); diese Akademie führt, nun ganz natürlich den Namen ihre» Gründer«, wie viel, Uaivrrfltäteu biauf den heutig״ Tag nach ihren Gründern benannt werde«. 21 *2 ist also die von Rab gegründete Hochschule zu Sora (Sanh. 7, d. Hoeaj. 3. d.) Nun ist e« Thatsache, Laß diese Schul« im Laufe der Zeit da« Uebrrgewicht er, hielt und daß die Redaktion der babylonischen Gemara an derselben von R. Asche, und seinen unmittelbaren Nachfolgern — wenn auch nicht, wie man gewöhnlich annimmt, vollendet, so doch — ihrer Doll» rodnng ziemlich nahe gebracht wurde; man wird r« daher begreiflich finden, daß die an dieser gebrauchten Bücher von den Redaktoren der babylonischen Gemara sehr geschätzt wurden. Rab Asche selbst beruft fich auf die korrekten Dibelhandschriften der Hochschule Rab« (Men. 26. d.: 21 '21 דץוקני 'ICD)• Lebrrch», dem. wie seinen Vorgänger«, die Autorschaft Rad'« vorschwebte, findet diese Stelle uuklar (B. Bl. S. 12. Anm. 2.) Im rechten Lichte betrachtet, ist die Stelle ganz klar: R. Asche versichert, von den biblischen Handschriften Einsicht genommen, die an Rad'« Hochschule als korrekt galten. Wäre der babylonische Tal» mud in Nehardea oder Pumbaditha rrdigirt worden. so hätte man die Handschriften der Lebrhäuser Samuel« und R. Jehuda b. Ezechiel« zu Rathe gezogen. Eine Barojtha, welche in der Soranischen Schule ano» nym vorgetragen wurde, nannte man an dieser Schule: 21 '21 תנא und man setzte die Bekanntschaft mit derselben bei allen Jüngern dieser Schule voraus. (Chulin 68. a. und Raschi das.) Der Ausdruck Sifra de«Be Rab scheint mit der Priorität zilsommenzubängen, welche man mindestens im Elementarunterrichte dem 3 Mos. zu geben pflegte (Wajj. r. 7. Zuiz zur Grsch. 167.) Die erläuternden Bemerkungen de« Herrn Weiß zeigen von gründlicher Sachsenntniß und ruhiger Besonnenhei«. Nur in Ansehung historischer Hypothesen scheint er uns nicht immer vorsichtig genug ge» wesen zu sein. So ist die Eektärung zu S. 63 ganz gewiß eine verfehlte. Die de« Talmud und der Midraschim find nicht« An» dere-, als die ordinirten Senatoren, und wird dirse Bedeutung nach der Hermenentik dieser Quellen sogar in die biblischen Zeiten zu» rückverlegi. Daß ejnzelne Schriftg,lehrten besonders mit dem Titel ha» Zaken angeführt werden, Hot seinen Grund in dem Umstande, daß sie zu׳ nächst unter allgemeiner Anerkennung der Ordination ordinir» wurden. Wie wir nächsten« in der Geschichte de« Rabbinerthum« zeigen werden. Wir nehmen von den beiden tüchtigen Editoren mit dem Herz« licheu Wunsche Abschied, daß ihr verdienstvolle« literärifches Wirken die demselben in hohem Maße gebührende Unterstützung und Aufmunte» ruag stabe. (Eingesendel.) Devetser. 16. Juli 1865. Ein hiesiger Wundarzt, Namen« Schultheiß. welcher fich von d״ öffentlichen jüdischen rituellen Uebungen srit Jahren drrart ferne hielt, daß ihm die eigrotlichrn Derhällnifft und Vorgänge bestimmt nun unbekannt sein müffeu, hat io der Wochrnschrift .Neuzeit- Nr. 26 4do. 30. Juni einen hierauf bezüglicheu Artikel veröffentlich», der viel Do«heit und dabei Unkeunrniß de« wabrru Sachverhalt,« verräth. Zur Berichtigung nur soviel, daß unser Herr RabbinatS-Derweser Hermann Fischer, nicht & (out prix vom Gemriodevorstande, sonder« auf Drängen vieler aogeseheurr Gemeind,glieder mit 23 Stimme« gegen 5 gewählt wurde, und ein Mann ist. der sein« Rabbinat«.Diplome vou Rabbiaeo, wir Herr Rabbiner Schreiber in Preßburg, Herr Dr. HildeShtiaer io Eisenfiadt und noch mehrere« sehr ehrwürdige« Rat» biorn hat, der uv« auch vou benanntem Herr« Dr. Hilde-Heimer auf« wärmste empföhle« und zu seioer Acquisitioa uns von selbem gratulirt wurde, wa« Euer Hochwürde« au» mit folgendem Originale zu ersehe« beliebe«, um deffe« Retourniruug wir höflichst bitte«. Der Kultus-Geweiodevorstaub: Martin Mautner. Simon -ambrrger. Josef Neumau«. Inserate. Konkurs. (2-3) Zur Erweiterung de« hrbräiicheu Sprachunterrichte« hat dir h. kön. Lande-brbörbe die Bestellung noch eine« Lehrer« an der biefigru kön. israelitischen Musterhauptschule genehmigt und unter Zahl 45.582 vom 20. Juni hat der hochl. k. ung. Statthaltereirath den Kouknr« ausgeschrieben. Bewerber haben ihre au den hochl. k. ung. Statthaltereirath ge» richteten Gesuche bei der Großwardeiner kön. Studieu-Obrrdireltiou bi« 5. August d. 3« einzubringen und Belege über ihr Alter, ihr״ Stand, ihre Befähigung als Religionslehrer und Lehrer de« hebräischen Sprachfache«, sowie ihre Befähigung als Hauptschullehrer beizufügen. Gehalt: 525 fl. Temesvar, 12. Juli 1865. Der Vorstand der isr. Kullusgemeinde: Samuel Scharmann. Konkurs. <33־> An der hiesigen öffentlichen isr. KultuSgemeinde»Schule find zwei Lrhrerstellen und zwar die Stelle de« rrstern, der ein geprüfter Haupt» schullehrer sein muß. mit einem jährlichen Gehalte von 500 fl. und die Stelle des zweiten, der auch ein geprüfter Lehrer sein muß, mit einem jährlichen Gehalte von 400 fl. mit dem nächsten Kurse auf drei Probefahre zu desetzru. Hierauf Refiektilende. die der ungarischen als Unterricht«», der deutschen und hebräischen Sprache mächtig sind, haben ihre Gesuche samm» Zeugnissen bi« 20. August l. I. portofrei einzusenden an de« Knltusvorstand. Alt-Becse. (Dörfer Komitat). iw Juli 1865. Än die?. 7. Herren Äbonnentcn auf חמשה הומשי תורה mit dem Kommentare 1שי überseht von Rabbi Julius Dessauer in Neu-Pest. Die gefertigte DerlagSbuchhandlung erlaubt fich hiermit de« P. T. Herreu Abonnenten und Subskribenten de« obbeuauoten Bibel» werke« du ergebenste Anzeige zu geben, daß bereit« der zweit» Thril 0׳ שכלות dir Presse verlassen hat. und durch Herrn Josef Finkensie!» den Herren Aboonroiro und Subskrideaten zugestcllt wird; die folgenden Bände rrscheioen rasch nacheinander. Dir Präoumeeaiioa diese« Werke« gebunden & 7 fl. 50 kr. bleibt nur noch bi« 1. Jänre 1868 offen, dann tritt der erhöhte Ladenprei« eia. Pest, im Juni 18S5. M. G. Löwy'S Sohn Buchhandlung. Köuig-goff, i« Pest. Tzegedin. I Leipzig, Srlbivrriag brr Aebabli«». L«unuilbo»».Vrrlag so« Franz Va,»rr. Druck vo« Sigmund Burger i« Ezrgrdi».

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