Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 27 (5.7.1865)
- Date
- 1865-07-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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465 46& leicht und aogenrbw, und ist d,r Slou de» Original« »uw,ist richtig wiedergegebru; doch fftjlt r« auch nicht au ,rbebliche,!Mißvrrfli»d>iss,» Di, Rotte: H!) בשמותם N1VO^DV2 LNV2N WVV MV'VLI NV2VW7, אדמות (112- ל״ריעת lauten io d»r vorliegeu« dk»>U,bers,vung: .Ei, bccirnlru sich de« 9Bti<b,il«fran1« nnr jum Schein, öffeutticheu Glanz»«; fhrbtrn auf d»m Erdengang uur nach I,mm Namenktang, während sie dew Wissen, da« verklärt, verächtlich ihrru Rücken zugekehrt." iS. 17') Der Herr Uebersetzer machte sich nicht klar, wa« dir Mittelalter«- licheu jüdischen Filoi'oseu unter ״M e fürß amoth" verstehen: dies, find!nämlich die «1 hi scheu Begriffe, welche st, mit Aristoteles an« der Nebrreiiisiimmnng der Menschen d,t»zi׳r,n; s. More 1.2.: המגינה והנאה הוא במפורסמות ולא במושכלות Wie hier von Maim°uiv,s wer. den auch von Immanuel die spelulattveo Begriffe, den ethilchen eutge« gengesetz« (S. Munk's Morel.-3S.-Anm. 1.« vgl.-.Gz Ckajjim v Are-u b. Glijahu S. 52.: בענינים המשורסמי* ר״ל להסכים הסכמות מוס ורע Mendelssohn« Biur zur Thora 1.9). Die Lektüre der vorlikgen» den Nrbers. wirb Sir in sehr angenehmes Weise nnterhalteil; Sie werden oder oha, Zwcisel mit mir in den Wunsch einstimmen. daß Herr Eiern tili, etwaige zweite Auflage mit lilrrärhisiorischen Anmerkungen b,gleite, und sich vor willkürlichen Wrglaffungen hüte. In Sem soeben ange« führten Passus vermißt man die Worte ראשי אלפי ישראל הם in der Nrbersetzuug ganz und gar.׳ Herr M. (&. Stern, einer der fleißigsten jüdischen Schriflstefler in Wie», setzt auch seine Kochbe Jizchak rüstig fort; da« Heft, das ich Ihnen vorznzcigen dir Ebrr habe, ist das einiiiitdrelßigste. Dasselbe ist dem Prof. Wessely in Peag gewidmet. Der merkwürdigste Beitrag dies,« HrsieS ist der Brief des Laräer-ChachamS Joses Lrouowitsch in Halicz ui Galizien an Jos. Löwy in Groß-.Kanizsa. Merkwürdiger Weis,!vollen die Karäer in Galizien das -Privilegium, da» fl,-vom׳ Miliiärditiiste brfeei», nicht ousgeben, und ist ihnen diese« Privilegium um 1860 »euerdingS bcstäiigt worle». Aiiderersell« ist Herr Ehacham keonou'iisch Mitglied des OrtsgerichieS, was ihm die Verpflichtung aus« legt, täglich im Siadihaus, zu .erscheine». Sonst bewegt sich auch da« .vorliegende Hcsi auf glwohntem Geleise, und r« wird den Leserkei«, den sich Herr Ster» gesichert Hot. in vollem Maß, befriedigen. Ei» höchst origiuellt-, Nadbinaiskandiraren, sowie überhaupt Laimudd,fl-ssenen nicht warm genug zu rinvschleiides Schrifichen ist da« שעשועים בהררי משנה von Isaak E! vogen in J»»gbunzlau (Prag, 1865. Verlag von S. Feennb'S Witwe und äkomv. 8. 47 ) E« ,11111511 srapvanie Frage» aus dem Geduie der Mischua init gegenüber« steheudeu Auiwortkn. Je mehr die jünger» Theologen geneigt siub, sich aus dem Talmud nur das anzuelgnrn, was >h»ru für die Praxis n»»mgänglich nöihig scheint, und je seltener daher umsaffende latmukiiche Ntalktiiiitiiifft werte»; desto verdienstlicher ist die vorliegeudr Samm« lu»g. Rabbinalskandidaten und junge Raddine» sollten dieselbe sehr fleißig studiren. Zum Schluffe erwähne ich noch.zwei Reden. Die ein, wurde von Rabbiner De. Nahmer am 31.- Jäu«, d. I.- in Beulhen am Sarge der Frau Cäcilir Beu1h,n gehalten. Sir zeichnet sich durch Gedank'Nrrichihum, »ine edle Sprach, und geistreich» Anwendung von Bibel« lind Talmudsprüchen au«. Di, zweite Rebe hielt der im Amt, ergraute ehiwürdige Oberradbin,r Freyrr in Neusatz zum Gedächtnisse - Mannheimers. Der Redner hat nicht uur den Verewigten, sondern auch ffch!4"hrs» indem er zenem einen Nachruf widmete, wa« bekanntlichvon.manchen jungen Naddinen verweigert wurde. - Gestatten Sie mir nun noch. Sie auf den soeben bei mir ring,laus,neu ialerrssanien neuen deutschen Hausschatz von Herm Jos. Landau (Prag. 1664. Selbstoertag kr« Bes«) aufmerksam zu machen. Ich «du» die« nicht wegen der Abstammung d,« Dri«., .dir «iu Urenkel de« R. Ezechiel und.,in Enkel R. Sawued -Landau'« ist, sonders ln Rücksicht auf verschiedene di, jüdisch, kileraior dele,ff,pd,Notizen, welch» indem Duchl^ztlstreut.flod... Literärischer Äolbo (12s>2): xu. In Ihrem Artikel: »Ist e» nach dem Talmud erlaubt, unlrr freiem Himmel Trauungen vorznnebmeu" folgen Ei« in d»r Erklärung der daselbst an«-tem M1nhhg<*AfabftHli’ jlfirfctt FreMdivStrer d'^Mri» uuug Kirchheiw« und taffen uur noch die Erklärung de« Wort,« )שרג״גי zwtifetdaf,. Wir glauben, rin, richtig, Erklärung nicht uu, de« ebt» erwähnten, sondern auch der übrigen Wörter dürfte den Leser» de« »V. Eh." nicht unwillkommen sein. — מ״וין >st nicht wir dort vermutbet wird, ״minnrn" oder gar ^מאו. sondern da« altdeutsch, Mort ״mayru*, da« ״sich unterhalten, ergötzen" bezeichnet") (S. Hiyt'e« Handwörrer» buch der deutschen Sprache). — שרג״נין erklärt schon Eiiah Levita in seinem ״Tilchbi". Er sagt: סרגנס״ sei ein langes Oberhemd (Littet), das die deutschen Juden an den drei ימים מראים anlegen. Ein fra», zösilcher Jude füg« er hinzu, ״habe ihm mitg.iheil», daß ein solche« auch bei de» sranzösischeu Juden im Braucht wäre, und im Feanzöst» scheu ״Sargo" hieße." — Wir halten letztere« für ,Larrot" odnr ,Larrau", da« ebenfalls Oberhemd bezeichnet. — סרבל ist Ursprüngelieh rin chaldäischre Wort und bezeichnet ״Oberrock" oder ״Mantel."' Mit der Zeit nabm da« Wort mit der Sache; die e.« bezeichnet, den Weg nach dem Ocriden», und findet sich nunmehr ״ich« uur iu den la» teinischen und griechisch״,-; sondern sogar in 'den nngarischeu Lerici« vor. Gejriiiusagt: ״Ankere erklären e« (da« Wort סרבל nämtich) durch Hosen, gr. öHfjJßaqa**), ein persiiche« Kleid, wofür erst im Miiielalter ßa^aßnXla. earubulla wie sarabiira nachweislich ist. Das letztere Wort, persisch 6cbahv>tr, chaltäisch |שר(לי Hosen» ging auch in» Ungarische und Slayische über. Heinrich Deutsch, ReligionSIehrer in Pest.' Sen Chananja's Süße un- Sekehrung. 1. Ben ^hananja wird anfgcfordert, feine Irrthümer z» widerrufe». בע״ה. Sr. de« Herrn L. Low, Obrrrabbiner«, Wohlkbrwürdeu in Szegedin. Ehrwürden! Ich habe eine Rechtfertigung de« Chaiham Eostk gegen die irrigen Brschuldignngen ״B- Ch.'S" bezüglich Le« Libanon, der empörenden Adsurdiiä« rc. drucken lassen. Ich will die Brvchürr ver» Nichten untrr folgenden Bedingungen: 1. Widerrufe» Ew. Ebrw. iw ״B. <§h." die Angriffe aus ה״ס als Jrrlhümer; 2. Wollen Ew. Ebrw. zur Abhilfe de» traurigen Zustande«, in welche» besonder» dir unga» rische Judeuheil gerathen, mit den gelehrten, sogenannten ortbodore» Raddiuen flch versöhnen, wa« ich nach Widerrufung erwirken w«fl; 3. Welle» Ew. Ehrw. meinen höflichen Rath beachten: theologische AI« Handlungen im ״B. Cb." in hebräischer Sprach, zu geben. Ich di» überzeugt, Ihre Gelehrsamkeit. Ihr, geistigen Fähigkeiten können der Judeuheil Segen bereiien, wenn Sie dies, ohne Beimischung Ihrer Feilitseligkeit verwenden wollten; dies, Ncderzeugung bewog mich, dies» höfliche Aufforderung au Ew. Ehrw. zu richten. Wenn Ew. Ehrw. meiner Winigkeir leine Beachlung geben, so wird die Broschür'e. welch» ' keine Achtung gegen Sie beobachte», sonder» schooung«Io« Iber Jrrihü» wer bloslegt, der O'ffenllichkeit übergeben. Es ist selbstverständlich, daßich Sir zuvor überzeugen müßte von der Jrrlhümlichkeit Ihrer Beschul»' digunge», wenn Ei, di» Widerrufung gewähren sollen. Ich di» berri», die gedruckte Widerlegung einzuseud,». wenn Sir zuvor wir Jbr« Iu« terprrtaiion der fraglichen Stelle im Chaiham Sofer Eben ba.Ezer 2, 49, (dir Lag, de« Libanon« betreffend), willheilen. Ich halt« m«iar' Bedingungen bi« zum 1. Juki ausrecht. Ich Hab, Genüg, gelhan drM - mosaische» Gesetz,: 3. M.1S, 17. (Hier folgen eiokg, hebräische Wort« ") Hirrass mach«, «ich der sehr grirhrtr Rabbinat-.Affeffor Hnr S. L. Brill auswrrklam. _ P. "'s Joses Mario» erklärt da« Wort »uabatta durch boaarü, düv vackräx. bu