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Ben Chananja · 1865-06-20 · 25 (20.6.1865) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
25 (20.6.1865)
Date
1865-06-20
Page
– (sequence 10)
Language
German
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431 432 בהמון הסלסולים ולא לתוהו והבל כלה כחותיו ללקוט שושנים בין קוצים כסוחים בעסקי משא ומתן של הלכה מפרחי חמד בין אלונים סבוכים עמקי מומות ברוח מעופפים ווה דרכו דרך חכם נבר בעזו להקשיב ולמטרה בשמעחא א,*יבא דה?כחא לידע פסקי הנירים והוראות להבחין בין האסור והמותר ולהבדיל בין הכשרה והטריפה ולהסלא בין בדברים הנרשים ובין הדברים אשר לא תעשינה ותהחרוב עמלו בעבודת הקידש ואשר נתן מבתרי ימי עלומיובשכרה על כי משכתיהו חסד תמכתיו וסמכתיו ליתן לו רשות ו־רמנא לרין ולהורות בעניני איסור והיתר;אצסי. כי הרחיב ה׳ את נבולו וימציא לו מקום מנוחה באהח מערי יהודה אשר קבלו אותי לרב ומורה להם וישימו עול ההוראה על שכמו וירוה לו להוסיף עור דעת לטעמם מכל מיני מגדים אשר ערכו לגו רבותינו הפוסקים על שלחנם ואז א״י״ה ירבה עוד את כבודו ובטוח אני בחסד אלקים אשר לא יצא חיו מכשול מתחת ידו ויורה לעם ד" הדרך אשר ילכו בה דה יהיה עמו להצליחו בתורתו להוליכו בררך האמת ותכירהו ברצין עמו אשר יטו אוון לשמוע מוסריו הנעימים וישאבו בצמא דבריו לנהלם בדרבי התורה ותיראה ויהי נועם ד" עליו ומעשי ירוו כוננהו. פאקש בירה שנחנה אש דת מורשי. לישראל תריא לפק יואל אונגר מרעכניץ חונה פ״ ק״ק הנ״ל והגליל. .L. 8.) MP) ויתרה עור רד עם אל ולא נטו מנלו מני הררך אשר הלך כו מקדם אף אחרי בלותו וישב כסאיח למשפט וה שנים רבים היתד. לו הורתו עדנה וילדי סרי עשתונותיו שעשועו סתה למוסר סיו להכות במי מטה הרשעים ולהוכיח מוסר עקלקליתם נם אויביו יכחשו לו וכי ו יקניאוהו זרים שטמוהובעלי הצים לירות במו אופל הצי מלשינותם ובחקור הדברים ובשאלותם להעיר מה עולתה מצאו בו המה כאלמים לא יפתהו פיהם על כן נכחו אז גם עתה בסומכיו אני עור יורה לעם ר" לילך תמיבו ונפ אויביו ישלימו עמו ובל לשון תקום עליו להרשיעו לא ימנעהו מלפעול בקרב לב אחיו לקרבם אל עבורת ד״ אשר יהי עמו ויצליההו בדרכיו החותם הנל יואל אוננר מרעסניטץ. .Mp tlclicrsctzling des hebräischen Originales. Mit Hilfe Gottes! In einer Zeit, wo die Gesctzeösürsten in Israel fast geschwunden, die Wege zu den Lchrhäusern fast verödet sind, die Zahl der nach dem Garten Eden Wallenden abnimmt, dort wo der Baum deö Lebens und der Baum deS Wissens friedlich neben einander gepflanzt stehen; da dir auf den Bahnen der Wissenschaften wandelden schiefe Richtung nehmen, indem sie im Forschen und mit Anstrengung aller ihrer Kräste in die erlernen Wissenschaften sich vertiefen, in Nebenstudien ihren Geist versenken, aber der Pforte wahrer Einsicht, dem Quell aller Weisheit, daS ist der Lehre GottcS und seinem geläuterten Worte, nicht naben: ist eS unsere Pflicht, solche Männer zu unterstützen, die bei ihrem Sinneu und forschen auf dem Gebiete der Kcnntniße und der Wissenschaften sich unserer heiligen Lehre nach den Ueberlieferungen unserer Weisen nicht entziehen; sie vielmehr zu ihrer herrlichsten Krone machen; sie ist ihre Lieblingöbetrachtung, während sie ihr erlerneS Wissen alö Magd für die Tochter deS lebendigen Goltcö halten. Und dieö ist daö LooS deö Mannes, der diese Schrift besitzt; er ist ein auS, gezeichneter Schristgelehrter, Filosof und Literat, vielseitig gebildet, eine liebliche Zierde an Vorzügen und Tugenden, ein gediegener Denker, von reiner Einsicht, geistvoll und kenntnißrcich, berühmt und unter die Sachkundigen gezählt, Herr Iehuda Lob Rokonstein von hier; der Mann, der am Born der Thora erzogen wurde, dessen Feuereifer schon in seiner Jugend glühte, den Ellern und Lehrer zum Forschen in der heiligen Schrift anfachten. Schon seil der Zeit, da er zu Verstände kam, weihete er den größten Theil seiner Zeit alS heilig dem Herrn, brachteer die Erstlingösrüchte seiner Gedanken dem Talmudstudium dar, und wandte demselben fast alle seine Betrachtungen zu. Er stieg hinab in die Tiefen der GesetzeSlebren, drang ein in die mächtigen Finthen der talmudischen Debatten, um zu hole» die Perlen deS Wissens, nemlich der religiösen Satzungen und Entscheid»«- gen und sein StudiumSciser hatte Gottlob Erfolg, er hatte Günstiges in seinem Streben erzielt, nicht vergebens war sein Mühen, in dem Gewühlt der pilpulistischen Debatten Schlacken vom Silber zu sondern; nicht um Nichtiges u. Eit« leS verzehrte er seine Kräfte, sondern um auf dem Boden deS Gesetzes zwischen Dornen Rosen zu pflücken, liebliche Blüten in wirren Hainen, tiefe Ideen mit Geistes schwunge. Seine Verfahrungöweise hierin ist die Weise eines Gelehr, ten, eines Mannes, dem Wissenömacht zu Gebote steht, die Macht, in der traditionellen Literatur rechtSgi.'tigc religiösgesetzliche Schlüsse zu deduziren, in rituellen RechtSfällen und Rechtsfragen entscheidende Urtheile zu fällen, zwischen religiösgesetzlich Nichterlaubtem «nd Erlaubtem, zwischen ri« turll Genießbarem und Ungenießbarem zu unterscheiden, und von wegen der Tradition statthafte Dinge von unstatthaften Dingen zu sondern. Da er sich nun im heiligen Dienste raftloS bemühte, und seine besten Jngendsahre Gott znm Opfer brachte, will ich ihn mit einem Liebesdienst unterstützen, indem ich ihm hiermit die Bewilligung und Weihe ertheile, zu richten und zu lehren in Erlaubtem und Nichterlaubtem, und ich hoffe, daß wenn Gott seinen Wirkungskreis erweitert, und ihm in einer der jüdischen Gemeinden eine Ruhestätte verschafft haben wird, welche ihn zu ihrem Rabbiner und Lehrer aufnimmt, und die Bürde deS Lehramtes auf seine Schultern legt, so wird ihm noch mehr Raum werben, an Keuntniße zuzunehmcn, und von allen Gattungen der Köstlichkeiten, wel.che unsere RituSlehrer auf ihrer Tafel bereiteten, zu genießen; dann wird er mit Gottes Willen an Ansehen noch zunehmen, und ich hege mit der Gnade Gottes die Zuversicht, daß er in seinem Wirken keinen Anstoß veranlassen werde, sondern, daß er stets dem Volke GotteS den rechten Weg lehren werde, den eS gehen soll, Gott wird mit ihm sein, ihn in seiner Lehre zu beglücken, ihn im Wege der Warbcit zu führen, und mit der Gunst seines VolkeS zu bedenken, auf daß dieses seinen lieblichen Sittenlehreu Gehör geben, und seine Worte mit Durst schlürfen möge, sie in den Wegen der Gotteslehre und Gottesfurcht zu leiten. So möge ihm denn GotteS Freundlichkeit beschieben sein, und daS Werk seiner Hände gelingen. Paks im Monate der Gesetzgebung Fünftausend sechshundert und Eilf. Joel Ungar mp. auS Rechnitz Bezirks-Rabbiner hier. (L. 8.) Iehuda schreitet fort mit Gott und wich nicht ab von dem Wege, den er vormalö gegangen; auch nachdem er. älter geworden, und mehrere Jahre lang aus dem Richterstuhle sitzt, blieb ihm die Thora eine Lust und die Erzeugniße seiner Gedanken eine Wonne. Sein Mund predigt Moral, um Gottlose zu strafen und mit Ermahnung zu züchtlgen. Selbst seine Feinde huldigen ihm, gemeine Charaktere beneiden ihn, eS Haffen ihn Leute, die im Dunkeln die

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